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Engels, Eve-Marie

Charles Darwin

Charles Darwin ist der Begründer der modernen Evolutionstheorie. Eve-Marie Engels stellt in ihrem Buch Darwins Abstammungstheorie umfassend und verständlich dar und beleuchtet dabei auch die bislang wenig bekannte philosophische Seite des berühmten Naturforschers, vor allem sein Verständnis von Moral als Wesensmerkmal des Menschen. Anhand der Entstehungsgeschichte seines Werks und Quellen aus dem Nachlaß bietet die Autorin eine differenzierte und zugleich einführende Gesamtdarstellung von Darwins Denken.

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Bibliografie

978-3-406-54763-8

Erschienen am 23. Oktober 2007

256 S., mit 9 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Schlagwörter

Broschur 14,95 € Kaufen
Inhalt
Abkürzungen
Zitierweise
Einleitung

I. Person, Leben und Werk

1. Aufklärung und Humanität
2. Studienjahre eines Individualisten
3. Die Beagle-Reise – «Das wichtigste Ereignis meines Lebens»
4. Das Dorf Down als Mittelpunkt der Welt
5. Schriften und Nachlaß

II. Die Entstehung der Abstammungstheorie
1. Das «Geheimnis der Geheimnisse»
2. Faultiere, Finken und Spottdrosseln – Eine Bestandsaufnahme unter Kollegen
3. Theoriewerkstatt – Wissenschaft, Philosophie und Metaphysik in den Notizbüchern
3.1 Wissenschaft und Naturtheologie in der britischen Tradition und Humes Kritik
3.2 Darwins Forschungsprogramm – Die Suche nach Zweitursachen
3.3 Entstehung von Arten und Anpassungen
3.4 Zweckursachen als «Anomalie» – Darwins Revolution in der Teleologie
3.5 Vererbung individuell erworbener Eigenschaften
3.6 Evolutionäre Kontinuität und Ähnlichkeit von Tier und Mensch
3.7 Darwins Rezeption philosophischer Positionen
3.8 Kognitive Leistungen als Hirnfunktionen
4. Abrisse der Theorie 1842, 1844 – Ein Großauftrag an Frau Emma Darwin

III. Die Entstehung der Arten
1. Darwins Wissenschaftstheorie
2. Post von Alfred Russel Wallace
3. Die Struktur der Abstammungstheorie
4. Das Werk im Überblick
5. Darwins Metaphorik
6. Das «Gesetz des kunterbunten Durcheinanders»
7. Darwins ungeheure Herausforderung – Die Verzichtbarkeit einer intelligenten Erstursache

IV. Die evolutionäre Anthropologie
1. Darwins Ideen – die «gefährlichsten Lehren seit den Tagen Mandevilles» 
2. Programm und Grundzüge der evolutionären Anthropologie 
3. Zur Vorgeschichte: Darwins zweite Verzögerung
4. Die Abstammung des Menschen – ein interdisziplinäres Forschungsprogramm 
4.1 Das Werk im Überblick
4.2 Drei große Klassen von Fakten
4.3 Über die Weise der Entwicklung des Menschen aus einer niederen Tierart
4.4 Die geistigen Fähigkeiten von Mensch und Tier
4.5 Über die Verwandtschaft und den Stammbaum des Menschen
4.6 Über die Menschenrassen
4.7 Geschlechtliche Selektion beim Menschen

V. Der Mensch – das moralfähige Tier
1. Der Zugang zum Text
2. Philosophische und historische Einflüsse
3. Instinktreduktion und Vernunft als Voraussetzungen für Moralfähigkeit
3.1 Die Evolution der intellektuellen und moralischen Fähigkeiten des Menschen
3.2 Der moralische Sinn im Unterschied zum Instinkt
3.3 Reflexionsfähigkeit als Merkmal eines moralischen Wesens
3.4 Die Erweiterung und Verfeinerung des Wohlwollens – Der Mensch als Weltbürger
4. Die Unterstützung der Schwachen als moralisches Gebot
5. Der Mensch, das religiöse Wesen
6. Das moralische Individuum – Rätsel oder Anomalie für Darwins Theorie?
7. Der Einwand des Relativismus
8. Der Mensch auf dem Gipfel der organischen Stufenleiter – Ein Resümee
9. Evolutionäre Kontinuität und die Würde des Tieres

VI. Rezeption

Anhang
1. Zeittafel
2. Literatur
3. Abbildungsnachweis
4. Personenregister
5. Sachregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"(...) die Autorin des Buches (...) erzählt darin nicht nur die ungewöhnliche Lebensgeschichte ihres Titelhelden. Sie schildert zudem mit viel Sinn für wissenschaftshistorische Zusammenhänge, wie Darwin seine Ideen entwickelt hat und welche Widerstände er überwinden musste. Auch findet der Leser eine kurze Darstellung der Rezeption des Darwinismus, die bis in die Gegenwart reicht."
Martin Koch, Neues Deutschland, 12. Dezember 2009



"Der Revolutionär
Weshalb war Darwins Lehre seinerzeit eine so große Provokation – und das nicht nur für die Kirche? Warum ist der Mensch im Gegensatz zu anderen Tieren fähig, eine Moral zu entwickeln? Eve-Marie Engels ordnet Darwins Lehre in die Ideengeschichte des 19. Jahrhunderts ein und beleuchtet bislang vernachlässigte Aspekte seines Werks."
Die Zeit, Wissen Magazin, Januar 2009



"Besonders erfreulich an dieser Monografie ist die philosophische Sensibilität der Autorin. (...) Darwin ist hier ein genuiner Schüler der Kantschen sowie der englisch-schottischen Moralphilosophie. Die später vielbesungene evolutionäre Ethik ist also schon bei Darwin selbst vorhanden."
rox, Neue Zürcher Zeitung, 17. März 2008



"Das Versprechen, dass die „bislang wenig bekannte philosophische Seite“ des Artenforschers erstmals ausführlich beleuchtet werde, wird prompt eingelöst. (…) Ziel der Bio-Ethikerin Eve-Marie Engels ist es zudem, Fehler in der öffentlichen Wahrnehmung zu korrigieren. Dies gelingt ihr ebenso."
Johanna Schmeller, Die Welt, 01. Dezember 2007



"Damit vereinte Darwin, wie Eve-Marie Engels sehr schön zeigt, zwei philosophische Grundströmungen seiner Zeit: Er fand eine Naturgesetzmäßigkeit, brachte die Biologie damit in die Nähe der damaligen Leitwissenschaft Physik. Und er gab dem Leben auf der Erde eine mächtige historische Dimension – die Geschichtsphilosophie zählte zu den aufstrebenden Disziplinen."
Deutschlandradio Kultur, 20. November 2007



"Eve-Marie Engels (...) zeigt anhand der Entstehungsgeschichte seines Werks und mithilfe seines Nachlasses Darwins Moraltheorie auf und bietet so eine neue Gesamtdarstellung des Vaters der Evolutionstheorie."
ph, Die Welt, 8. November 2007



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-54763-8

Erschienen am 23. Oktober 2007

256 S., mit 9 Abbildungen

Softcover

Softcover 14,95 € Kaufen

Engels, Eve-Marie

Charles Darwin

Charles Darwin ist der Begründer der modernen Evolutionstheorie. Eve-Marie Engels stellt in ihrem Buch Darwins Abstammungstheorie umfassend und verständlich dar und beleuchtet dabei auch die bislang wenig bekannte philosophische Seite des berühmten Naturforschers, vor allem sein Verständnis von Moral als Wesensmerkmal des Menschen. Anhand der Entstehungsgeschichte seines Werks und Quellen aus dem Nachlaß bietet die Autorin eine differenzierte und zugleich einführende Gesamtdarstellung von Darwins Denken.
Webcode: https://www.chbeck.de/18516

Inhalt

Abkürzungen
Zitierweise
Einleitung

I. Person, Leben und Werk

1. Aufklärung und Humanität
2. Studienjahre eines Individualisten
3. Die Beagle-Reise – «Das wichtigste Ereignis meines Lebens»
4. Das Dorf Down als Mittelpunkt der Welt
5. Schriften und Nachlaß

II. Die Entstehung der Abstammungstheorie
1. Das «Geheimnis der Geheimnisse»
2. Faultiere, Finken und Spottdrosseln – Eine Bestandsaufnahme unter Kollegen
3. Theoriewerkstatt – Wissenschaft, Philosophie und Metaphysik in den Notizbüchern
3.1 Wissenschaft und Naturtheologie in der britischen Tradition und Humes Kritik
3.2 Darwins Forschungsprogramm – Die Suche nach Zweitursachen
3.3 Entstehung von Arten und Anpassungen
3.4 Zweckursachen als «Anomalie» – Darwins Revolution in der Teleologie
3.5 Vererbung individuell erworbener Eigenschaften
3.6 Evolutionäre Kontinuität und Ähnlichkeit von Tier und Mensch
3.7 Darwins Rezeption philosophischer Positionen
3.8 Kognitive Leistungen als Hirnfunktionen
4. Abrisse der Theorie 1842, 1844 – Ein Großauftrag an Frau Emma Darwin

III. Die Entstehung der Arten
1. Darwins Wissenschaftstheorie
2. Post von Alfred Russel Wallace
3. Die Struktur der Abstammungstheorie
4. Das Werk im Überblick
5. Darwins Metaphorik
6. Das «Gesetz des kunterbunten Durcheinanders»
7. Darwins ungeheure Herausforderung – Die Verzichtbarkeit einer intelligenten Erstursache

IV. Die evolutionäre Anthropologie
1. Darwins Ideen – die «gefährlichsten Lehren seit den Tagen Mandevilles» 
2. Programm und Grundzüge der evolutionären Anthropologie 
3. Zur Vorgeschichte: Darwins zweite Verzögerung
4. Die Abstammung des Menschen – ein interdisziplinäres Forschungsprogramm 
4.1 Das Werk im Überblick
4.2 Drei große Klassen von Fakten
4.3 Über die Weise der Entwicklung des Menschen aus einer niederen Tierart
4.4 Die geistigen Fähigkeiten von Mensch und Tier
4.5 Über die Verwandtschaft und den Stammbaum des Menschen
4.6 Über die Menschenrassen
4.7 Geschlechtliche Selektion beim Menschen

V. Der Mensch – das moralfähige Tier
1. Der Zugang zum Text
2. Philosophische und historische Einflüsse
3. Instinktreduktion und Vernunft als Voraussetzungen für Moralfähigkeit
3.1 Die Evolution der intellektuellen und moralischen Fähigkeiten des Menschen
3.2 Der moralische Sinn im Unterschied zum Instinkt
3.3 Reflexionsfähigkeit als Merkmal eines moralischen Wesens
3.4 Die Erweiterung und Verfeinerung des Wohlwollens – Der Mensch als Weltbürger
4. Die Unterstützung der Schwachen als moralisches Gebot
5. Der Mensch, das religiöse Wesen
6. Das moralische Individuum – Rätsel oder Anomalie für Darwins Theorie?
7. Der Einwand des Relativismus
8. Der Mensch auf dem Gipfel der organischen Stufenleiter – Ein Resümee
9. Evolutionäre Kontinuität und die Würde des Tieres

VI. Rezeption

Anhang
1. Zeittafel
2. Literatur
3. Abbildungsnachweis
4. Personenregister
5. Sachregister

Pressestimmen

"(...) die Autorin des Buches (...) erzählt darin nicht nur die ungewöhnliche Lebensgeschichte ihres Titelhelden. Sie schildert zudem mit viel Sinn für wissenschaftshistorische Zusammenhänge, wie Darwin seine Ideen entwickelt hat und welche Widerstände er überwinden musste. Auch findet der Leser eine kurze Darstellung der Rezeption des Darwinismus, die bis in die Gegenwart reicht."
Martin Koch, Neues Deutschland, 12. Dezember 2009


"Der Revolutionär
Weshalb war Darwins Lehre seinerzeit eine so große Provokation – und das nicht nur für die Kirche? Warum ist der Mensch im Gegensatz zu anderen Tieren fähig, eine Moral zu entwickeln? Eve-Marie Engels ordnet Darwins Lehre in die Ideengeschichte des 19. Jahrhunderts ein und beleuchtet bislang vernachlässigte Aspekte seines Werks."
Die Zeit, Wissen Magazin, Januar 2009


"Besonders erfreulich an dieser Monografie ist die philosophische Sensibilität der Autorin. (...) Darwin ist hier ein genuiner Schüler der Kantschen sowie der englisch-schottischen Moralphilosophie. Die später vielbesungene evolutionäre Ethik ist also schon bei Darwin selbst vorhanden."
rox, Neue Zürcher Zeitung, 17. März 2008


"Das Versprechen, dass die „bislang wenig bekannte philosophische Seite“ des Artenforschers erstmals ausführlich beleuchtet werde, wird prompt eingelöst. (…) Ziel der Bio-Ethikerin Eve-Marie Engels ist es zudem, Fehler in der öffentlichen Wahrnehmung zu korrigieren. Dies gelingt ihr ebenso."
Johanna Schmeller, Die Welt, 01. Dezember 2007


"Damit vereinte Darwin, wie Eve-Marie Engels sehr schön zeigt, zwei philosophische Grundströmungen seiner Zeit: Er fand eine Naturgesetzmäßigkeit, brachte die Biologie damit in die Nähe der damaligen Leitwissenschaft Physik. Und er gab dem Leben auf der Erde eine mächtige historische Dimension – die Geschichtsphilosophie zählte zu den aufstrebenden Disziplinen."
Deutschlandradio Kultur, 20. November 2007


"Eve-Marie Engels (...) zeigt anhand der Entstehungsgeschichte seines Werks und mithilfe seines Nachlasses Darwins Moraltheorie auf und bietet so eine neue Gesamtdarstellung des Vaters der Evolutionstheorie."
ph, Die Welt, 8. November 2007