Leseprobe Merken

Graf, Friedrich Wilhelm

Die Wiederkehr der Götter

Religion in der modernen Kultur

Die rätselhafte Macht der Religionen

Auch die moderne Welt ist von Religionen geprägt: Viele Götter leben unter uns. Religiöse Glaubensformen und Sprachmuster beweisen in vielerlei Transformationen erstaunliche Beharrungskraft. Diesem Gegenwartsbefund verleiht das neue Buch des Münchener Theologen und Historikers Friedrich Wilhelm Graf historische Tiefenschärfe.
Er analysiert anschaulich und pointiert die vielfach noch ungeschriebenen Religionsgeschichten der Moderne als Teil komplexer Wandlungsprozesse von Kulturen und Mentalitäten. Der Zeitrahmen spannt sich von den Religionsdebatten um 1800 bis zu den Menschenrechts- und Globalisierungsdiskursen des frühen 21. Jahrhunderts. Besonderes Interesse gewinnt dabei die Auseinandersetzung mit aktuellen kulturwissenschaftlichen Deutungsmodellen und die programmatische Überwindung der Engführungen einer konfessionalistischen Religionsgeschichte.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-54808-6

Erschienen am 15. August 2007

336 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 14,95 € Kaufen
Inhalt
Vorwort
Vorwort zur Neuausgabe

I. MODERNE RELIGION DEUTEN
a) Religious economics, oder: Religiöser Pluralismus
im Marktmodell
b) Shared history, oder: Religiöser Pluralismus im
Konfessionsvergleich
c) Das «religiöse Feld», oder: Religiöser Pluralismus
im Unterscheidungskampf

II. RELIGIONSGESCHICHTEN DER MODERNE
1. «Dechristianisierung»
a) Zur Problemgeschichte eines kulturpolitischen
Topos
b) «Fuga templi»: Krisendiagnostik um 1800
c) Konzepte und Formen religiösen Wandels
d) Den Menschen ins Herz blicken? – Forschungsperspektiven

2. Die Nation – von Gott «erfunden»?
a) Die kulturalistische Wiederkehr der Religion
b) Religion als Deutungscode
c) Die religiöse «Erfindung» der Nation
d) Konfessionalität als Deutungskultur

3. Alter Geist und neuer Mensch
a) Religiöse Zukunftserwartungen um 1900
b) Die öffentliche Inszenierung der Religionsdiskurse
c) Die Geltungskrise der christlichen Kirchen
d) Die «Renaissance des Judentums»
e) Die avantgardistische Religiosität des «neuen
Menschen»

4. Gottes Stimme auf globalen Märkten
a) Wirtschaftshandeln und Weltwahrnehmung
b)Wirtschaftsethik und Kapitalismusmodelle
c) Religion als bestimmende Kraft der Lebensführung
d) Okzidentaler Betriebskapitalismus und
«innerweltliche Askese»
e) Globalisierung und religiöser Wandel
f) Differenzbewußtsein oder Öffnungszwang?

5. Religiöse Letzthorizonte – Risiko oder Chance
für kulturelle Identitäten?

a) Die religiöse Tiefenprägung kultureller
Selbstverständigungsprozesse
b) Zur kulturellen Deutungsfunktion von Religion
c) Der Streit um die Universalität der Menschenrechte
d) Von der Unverzichtbarkeit einer universalistischen Position 

III. DAS EIGENRECHT DES NORMATIVEN. REFLEXIONEN IN POSTSÄKULARER ZEIT
1.Was leistet postmoderne Religionswissenschaft?

a) Radikaler Historismus, oder: Die Moderne war
immer schon postmodern
b) Die neue Beschränktheit, oder:
Vom Beobachten der Beobachter
c) Mitspieler im politischen Feld, oder:
Von der impliziten Parteinahme der
Religionswissenschaftler

2.Wozu noch Theologie?
a) Religiöse Vielfalt deuten können, oder: Theologie
hat ihren Ort in der Universität
b) In den Wertehimmel der Kulturdeuter aufgenommen
werden, oder: Theologie als Kulturwissenschaft
des Christentums
c) Licht in den Weihrauch der politischen Sinnbildner
bringen, oder: Von der Funktion der Theologie für
die Gesellschaft

POSTSKRIPTUM 2007

ANHANG

Anmerkungen
Literaturhinweise
Personenregister

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-54808-6

Erschienen am 15. August 2007

336 S.

Softcover

Softcover 14,95 € Kaufen

Graf, Friedrich Wilhelm

Die Wiederkehr der Götter

Religion in der modernen Kultur

Die rätselhafte Macht der Religionen

Auch die moderne Welt ist von Religionen geprägt: Viele Götter leben unter uns. Religiöse Glaubensformen und Sprachmuster beweisen in vielerlei Transformationen erstaunliche Beharrungskraft. Diesem Gegenwartsbefund verleiht das neue Buch des Münchener Theologen und Historikers Friedrich Wilhelm Graf historische Tiefenschärfe.
Er analysiert anschaulich und pointiert die vielfach noch ungeschriebenen Religionsgeschichten der Moderne als Teil komplexer Wandlungsprozesse von Kulturen und Mentalitäten. Der Zeitrahmen spannt sich von den Religionsdebatten um 1800 bis zu den Menschenrechts- und Globalisierungsdiskursen des frühen 21. Jahrhunderts. Besonderes Interesse gewinnt dabei die Auseinandersetzung mit aktuellen kulturwissenschaftlichen Deutungsmodellen und die programmatische Überwindung der Engführungen einer konfessionalistischen Religionsgeschichte.
Webcode: https://www.chbeck.de/21081

Inhalt

Vorwort
Vorwort zur Neuausgabe

I. MODERNE RELIGION DEUTEN
a) Religious economics, oder: Religiöser Pluralismus
im Marktmodell
b) Shared history, oder: Religiöser Pluralismus im
Konfessionsvergleich
c) Das «religiöse Feld», oder: Religiöser Pluralismus
im Unterscheidungskampf

II. RELIGIONSGESCHICHTEN DER MODERNE
1. «Dechristianisierung»
a) Zur Problemgeschichte eines kulturpolitischen
Topos
b) «Fuga templi»: Krisendiagnostik um 1800
c) Konzepte und Formen religiösen Wandels
d) Den Menschen ins Herz blicken? – Forschungsperspektiven

2. Die Nation – von Gott «erfunden»?
a) Die kulturalistische Wiederkehr der Religion
b) Religion als Deutungscode
c) Die religiöse «Erfindung» der Nation
d) Konfessionalität als Deutungskultur

3. Alter Geist und neuer Mensch
a) Religiöse Zukunftserwartungen um 1900
b) Die öffentliche Inszenierung der Religionsdiskurse
c) Die Geltungskrise der christlichen Kirchen
d) Die «Renaissance des Judentums»
e) Die avantgardistische Religiosität des «neuen
Menschen»

4. Gottes Stimme auf globalen Märkten
a) Wirtschaftshandeln und Weltwahrnehmung
b)Wirtschaftsethik und Kapitalismusmodelle
c) Religion als bestimmende Kraft der Lebensführung
d) Okzidentaler Betriebskapitalismus und
«innerweltliche Askese»
e) Globalisierung und religiöser Wandel
f) Differenzbewußtsein oder Öffnungszwang?

5. Religiöse Letzthorizonte – Risiko oder Chance
für kulturelle Identitäten?

a) Die religiöse Tiefenprägung kultureller
Selbstverständigungsprozesse
b) Zur kulturellen Deutungsfunktion von Religion
c) Der Streit um die Universalität der Menschenrechte
d) Von der Unverzichtbarkeit einer universalistischen Position 

III. DAS EIGENRECHT DES NORMATIVEN. REFLEXIONEN IN POSTSÄKULARER ZEIT
1.Was leistet postmoderne Religionswissenschaft?

a) Radikaler Historismus, oder: Die Moderne war
immer schon postmodern
b) Die neue Beschränktheit, oder:
Vom Beobachten der Beobachter
c) Mitspieler im politischen Feld, oder:
Von der impliziten Parteinahme der
Religionswissenschaftler

2.Wozu noch Theologie?
a) Religiöse Vielfalt deuten können, oder: Theologie
hat ihren Ort in der Universität
b) In den Wertehimmel der Kulturdeuter aufgenommen
werden, oder: Theologie als Kulturwissenschaft
des Christentums
c) Licht in den Weihrauch der politischen Sinnbildner
bringen, oder: Von der Funktion der Theologie für
die Gesellschaft

POSTSKRIPTUM 2007

ANHANG

Anmerkungen
Literaturhinweise
Personenregister