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Haarmann, Harald

Die Indoeuropäer

Herkunft, Sprachen, Kulturen

Harald Haarmann beschreibt anschaulich, was wir über die Ursprache der Indoeuropäer und ihre Urheimat in der südrussischen Steppe wissen, und erklärt, wie die berittenen Steppennomaden ab dem 4. Jahrtausend v.Chr. nach Westen und Osten gewandert sind. Allmählich vermischten sie sich mit anderen Kulturen und wurden schließlich in Persien, Indien, Westeuropa und andernorts sesshaft. Nicht nur die Sprachen der Indoeuropäer legen Zeugnis von dieser Entwicklung ab, sondern auch ihre Mythen sowie archäologische Funde.

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Bibliografie

978-3-406-60682-3

Erschienen am 31. August 2010

2., durchgesehene Auflage, 2012

128 S., mit 18 Abbildungen und 4 Karten

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 8,95 € Kaufen
e-Book 7,99 € Kaufen
Inhalt
Die Spur der Sprachen: Forschung und Mythos
Verwandtschaften – Der Ariermythos – Indoeuropäisierung

1. Auf der Suche nach der Urheimat
Südrussische Steppe oder Anatolien?
Indoeuropäer und Uralier in Osteuropa

2. Lebenswelten der frühen Indoeuropäer
Das Pferd in der nomadischen Weidewirtschaft
Prähistorische Klimaschwankungen als Auslöser der Migrationen
Die Steppennomaden im Kontakt mit den Ackerbauern
Wagenbau und Metallhandwerk – Neue Technologien
Akkulturation und Sprachwandel

3. Die Ursprache und ihre Verzweigung
Struktur und Typik des Proto-Indoeuropäischen
Kulturwandel und Sprachwechsel unter dem Druck der Elite
Exkurs nach Mauritius: Die Entstehung einer Fusionssprache
Die Geburt der Tochtersprachen

4. Migration nach Westen (ab ca. 4000 v. Chr.)
Die Symbiose mit Kultur und Sprachen Alteuropas
Sprachkontakte zwischen Ackerbauern und Wildbeutern
Die Ausbildung der Regionalkulturen in Europa
Griechisch und Mazedonisch – Italisch – Kelten – Germanen – Slawen – Balten – Thraker – Illyrer und Messapier – Albaner – Veneter

5. Migration nach Osten (ab ca. 2500 v. Chr.)
Die Arier: Von Zentralasien nach Iran und Indien
Arisch-dravidische Mischkultur – Die Urbevölkerung im Kontakt mit den Indo-Ariern
Die Indo-Iranische Makrogruppierung
Die Skythen – Indo-arische Sprachen – Altindisch: Vedisch und Sanskrit – Iranische Sprachen – Die Perser

6. Indoeuropäische Außenlieger (ab ca. 2000 v. Chr.)
Westchina
Das Mysterium der Mumien von Ürümchi – Die Tocharer im Tarim-Becken
Anatolien
Die hethitische Mosaikkultur – Keilschrift und Hieroglyphen der Luwier – Die Phryger
Südkaukasus: Die Armenier

7. Indoeuropäische Sprachen heute

Literatur
Register der Völker und Sprachen

Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-60682-3

Erschienen am 31. August 2010

2., durchgesehene Auflage , 2012

128 S., mit 18 Abbildungen und 4 Karten

Softcover

Softcover 8,95 € Kaufen
e-Book 7,99 € Kaufen

Haarmann, Harald

Die Indoeuropäer

Herkunft, Sprachen, Kulturen

Harald Haarmann beschreibt anschaulich, was wir über die Ursprache der Indoeuropäer und ihre Urheimat in der südrussischen Steppe wissen, und erklärt, wie die berittenen Steppennomaden ab dem 4. Jahrtausend v.Chr. nach Westen und Osten gewandert sind. Allmählich vermischten sie sich mit anderen Kulturen und wurden schließlich in Persien, Indien, Westeuropa und andernorts sesshaft. Nicht nur die Sprachen der Indoeuropäer legen Zeugnis von dieser Entwicklung ab, sondern auch ihre Mythen sowie archäologische Funde.
Webcode: https://www.chbeck.de/32201

Inhalt

Die Spur der Sprachen: Forschung und Mythos
Verwandtschaften – Der Ariermythos – Indoeuropäisierung

1. Auf der Suche nach der Urheimat
Südrussische Steppe oder Anatolien?
Indoeuropäer und Uralier in Osteuropa

2. Lebenswelten der frühen Indoeuropäer
Das Pferd in der nomadischen Weidewirtschaft
Prähistorische Klimaschwankungen als Auslöser der Migrationen
Die Steppennomaden im Kontakt mit den Ackerbauern
Wagenbau und Metallhandwerk – Neue Technologien
Akkulturation und Sprachwandel

3. Die Ursprache und ihre Verzweigung
Struktur und Typik des Proto-Indoeuropäischen
Kulturwandel und Sprachwechsel unter dem Druck der Elite
Exkurs nach Mauritius: Die Entstehung einer Fusionssprache
Die Geburt der Tochtersprachen

4. Migration nach Westen (ab ca. 4000 v. Chr.)
Die Symbiose mit Kultur und Sprachen Alteuropas
Sprachkontakte zwischen Ackerbauern und Wildbeutern
Die Ausbildung der Regionalkulturen in Europa
Griechisch und Mazedonisch – Italisch – Kelten – Germanen – Slawen – Balten – Thraker – Illyrer und Messapier – Albaner – Veneter

5. Migration nach Osten (ab ca. 2500 v. Chr.)
Die Arier: Von Zentralasien nach Iran und Indien
Arisch-dravidische Mischkultur – Die Urbevölkerung im Kontakt mit den Indo-Ariern
Die Indo-Iranische Makrogruppierung
Die Skythen – Indo-arische Sprachen – Altindisch: Vedisch und Sanskrit – Iranische Sprachen – Die Perser

6. Indoeuropäische Außenlieger (ab ca. 2000 v. Chr.)
Westchina
Das Mysterium der Mumien von Ürümchi – Die Tocharer im Tarim-Becken
Anatolien
Die hethitische Mosaikkultur – Keilschrift und Hieroglyphen der Luwier – Die Phryger
Südkaukasus: Die Armenier

7. Indoeuropäische Sprachen heute

Literatur
Register der Völker und Sprachen