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Höffe, Otfried

Wirtschaftsbürger, Staatsbürger, Weltbürger

Politische Ethik im Zeitalter der Globalisierung

Statt 22,90 € nur noch 9,90 €


Otfried Höffes neues Buch versteht sich als Beitrag zu einer eminent praktischen und politischen Ethik. Nach grundsätzlichen Überlegungen zu den drei Rollen jeden modernen Bürgers geht es zu so aktuellen Fragen über wie: Braucht es für Manager einen hippokratischen Eid? Läßt sich die repräsentative mit direkter Demokratie verbinden? Was sagt die Toleranz zum Kopftuchstreit? Ist die Türkei schon europäisch? Hegemonie der USA oder eine faire Weltrechtsordnung?
Die Politische Philosophie argumentiert noch immer vornehmlich in Begriffen von Interessen und Macht, von Institutionen und Verfassungen. Otfried Höffe entwirft in seinem neuen Buch die notwendige Ergänzung: eine Theorie der verantwortlichen Subjekte, der Bürger und ihrer Bürger- bzw. Zivilgesellschaft. Das Buch beschreibt und analysiert nacheinander die drei Rollen, in denen die politischen Akteure auftreten. Der Wirtschaftsbürger schafft die materiellen und finanziellen Voraussetzungen, ohne die kein Gemeinwesen leben kann. Bei der zweiten Bürgerrolle, dem Staatsbürger, plädiert Höffe für eine Ausweitung der Bürgerbeteiligung und stellt Bürgertugenden und Werte für ein demokratisches Bildungswesen vor. Der immer noch wachsende globale Handlungsbedarf macht eine dritte, kosmopolitische Rolle erforderlich, und zwar nicht als Alternative, sondern als Ergänzung zu den beiden anderen Rollen: den Weltbürger.

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Bibliografie

978-3-406-52208-6

309 S.

Softcover

Broschur 9,90 € Kaufen
Inhalt
1. Einführung

I. Wirtschaftsbürger
2. Selbstverantwortung und Selbstverwirklichung: Arbeit
3. Profit und mehr: Zum Ethos des Unternehmers
4. Soziale Gerechtigkeit: ein politisches Zauberwort
5. Ausblick: Gerechte Vergütung?

II. Staatsbürger
6. Bürgersinn
7. Ausweitung der Bürgerbeteiligung
8. Toleranz
9. Ehre, wem Ehre gebührt
10. Werte für ein demokratisches Bildungswesen

III. Weltbürger
11. Zusammenleben der Weltkulturen
12. Westliche oder universale Werte
13. Koexistenz unter Hegemonie?
14. Nothilfe als Notlösung
15. Entwicklungspolitik
16. Sieben Gesichter der Natur

IV. Bürger und mehr
17. Zum Beispiel: Geisteswissenschaften

Anhang
Literatur
Sachregister
Personenregister

Pressestimmen

Pressestimmen

„Vom tristen grauen Reformalltag in Deutschland weg zu einer grundsätzlicheren politischen Ethik im Zeitalter der Globalisierung bewegt sich Otfried Höffe. Lesbare Theorie, ordnender geistesgeschichtlicher Hintergrund und Tiefe, die sich in Urteilen zu aktuellen Fragen widerspiegelt – das zeichnet das Buch des Tübinger Philosophen aus.“
Thomas Ludwig, Handelsblatt, 17. Dezember 2004



„Der Tübinger Philosoph Otfried Höffe hat ein Werk vorgelegt, in dem er die beiden großen Themen Globalisierung und Bürgergesellschaft miteinander verbindet. Verbunden werden sie nicht durch die Politik, sondern durch die Menschen. Denn diese haben immer mehrer Rollen. Sie sind Wirtschaftsbürger, Staatsbürger und Weltbürger zugleich. Höffes These ist dabei, dass es nicht allein auf die Institutionen und Systeme ankommt, sondern auf die Menschen, die in ihnen als Bürger Verantwortung übernehmen.“
Rudolf Speth, Frankfurter Rundschau, 15. Dezember 2004



„Neben diesem Türkei-Beispiel ließen sich viele weitere Belege für die Gegenwartsbezogenheit der Höffeschen Analysen nennen. Auf dem Schreibtisch dieses Philosophen liegen die Leitartikel der großen Tageszeitungen gleich neben den Werken Kants und Aristoteles‘. Wenn man beides zusammenbringt, kommt ein themenreiches und wirklichkeitsgesättigtes Buch zustande, das nicht nur viele für uns moderne Bürger nützliche Erkenntnisse bietet, sondern auch wegen seines ruhigen und abwägenden, allem Moralisieren, allem wohlfeilen Postulieren abgeneigten Stils angenehm zu lesen ist.“
Wolfgang Kersting, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Oktober 2004



„Ein anregendes, spannend geschriebenes Buch.“
gb, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 10. Oktober 2004



„So resultiert der reklamierte Realismus seiner Vision aus einem Habitus nüchterner Sachlichkeit, der nicht nur für argumentative Disziplin bei prinzipientheoretischen Überlegungen sorgt, sondern noch bis in tagespolitische Einzelfragen hinein mit ebenso gut informierten wie pointierten Urteilen aufwartet. Geradezu exemplarisch verbinden etwa Höffes Überlegungen zu den Aufgaben der Entwicklungspolitik die Vorzüge einer gelehrten Abhandlung mit den Qualitäten eines blendend geschriebenen Leitartikels.“
Martin Bauer, Süddeutsche Zeitung, 8. Oktober 2004


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Bibliografie

978-3-406-52208-6

309 S.

Softcover

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Höffe, Otfried

Wirtschaftsbürger, Staatsbürger, Weltbürger

Politische Ethik im Zeitalter der Globalisierung

Statt 22,90 € nur noch 9,90 €


Otfried Höffes neues Buch versteht sich als Beitrag zu einer eminent praktischen und politischen Ethik. Nach grundsätzlichen Überlegungen zu den drei Rollen jeden modernen Bürgers geht es zu so aktuellen Fragen über wie: Braucht es für Manager einen hippokratischen Eid? Läßt sich die repräsentative mit direkter Demokratie verbinden? Was sagt die Toleranz zum Kopftuchstreit? Ist die Türkei schon europäisch? Hegemonie der USA oder eine faire Weltrechtsordnung?
Die Politische Philosophie argumentiert noch immer vornehmlich in Begriffen von Interessen und Macht, von Institutionen und Verfassungen. Otfried Höffe entwirft in seinem neuen Buch die notwendige Ergänzung: eine Theorie der verantwortlichen Subjekte, der Bürger und ihrer Bürger- bzw. Zivilgesellschaft. Das Buch beschreibt und analysiert nacheinander die drei Rollen, in denen die politischen Akteure auftreten. Der Wirtschaftsbürger schafft die materiellen und finanziellen Voraussetzungen, ohne die kein Gemeinwesen leben kann. Bei der zweiten Bürgerrolle, dem Staatsbürger, plädiert Höffe für eine Ausweitung der Bürgerbeteiligung und stellt Bürgertugenden und Werte für ein demokratisches Bildungswesen vor. Der immer noch wachsende globale Handlungsbedarf macht eine dritte, kosmopolitische Rolle erforderlich, und zwar nicht als Alternative, sondern als Ergänzung zu den beiden anderen Rollen: den Weltbürger.
Webcode: https://www.chbeck.de/18956

Inhalt

1. Einführung

I. Wirtschaftsbürger
2. Selbstverantwortung und Selbstverwirklichung: Arbeit
3. Profit und mehr: Zum Ethos des Unternehmers
4. Soziale Gerechtigkeit: ein politisches Zauberwort
5. Ausblick: Gerechte Vergütung?

II. Staatsbürger
6. Bürgersinn
7. Ausweitung der Bürgerbeteiligung
8. Toleranz
9. Ehre, wem Ehre gebührt
10. Werte für ein demokratisches Bildungswesen

III. Weltbürger
11. Zusammenleben der Weltkulturen
12. Westliche oder universale Werte
13. Koexistenz unter Hegemonie?
14. Nothilfe als Notlösung
15. Entwicklungspolitik
16. Sieben Gesichter der Natur

IV. Bürger und mehr
17. Zum Beispiel: Geisteswissenschaften

Anhang
Literatur
Sachregister
Personenregister

Pressestimmen

„Vom tristen grauen Reformalltag in Deutschland weg zu einer grundsätzlicheren politischen Ethik im Zeitalter der Globalisierung bewegt sich Otfried Höffe. Lesbare Theorie, ordnender geistesgeschichtlicher Hintergrund und Tiefe, die sich in Urteilen zu aktuellen Fragen widerspiegelt – das zeichnet das Buch des Tübinger Philosophen aus.“
Thomas Ludwig, Handelsblatt, 17. Dezember 2004


„Der Tübinger Philosoph Otfried Höffe hat ein Werk vorgelegt, in dem er die beiden großen Themen Globalisierung und Bürgergesellschaft miteinander verbindet. Verbunden werden sie nicht durch die Politik, sondern durch die Menschen. Denn diese haben immer mehrer Rollen. Sie sind Wirtschaftsbürger, Staatsbürger und Weltbürger zugleich. Höffes These ist dabei, dass es nicht allein auf die Institutionen und Systeme ankommt, sondern auf die Menschen, die in ihnen als Bürger Verantwortung übernehmen.“
Rudolf Speth, Frankfurter Rundschau, 15. Dezember 2004


„Neben diesem Türkei-Beispiel ließen sich viele weitere Belege für die Gegenwartsbezogenheit der Höffeschen Analysen nennen. Auf dem Schreibtisch dieses Philosophen liegen die Leitartikel der großen Tageszeitungen gleich neben den Werken Kants und Aristoteles‘. Wenn man beides zusammenbringt, kommt ein themenreiches und wirklichkeitsgesättigtes Buch zustande, das nicht nur viele für uns moderne Bürger nützliche Erkenntnisse bietet, sondern auch wegen seines ruhigen und abwägenden, allem Moralisieren, allem wohlfeilen Postulieren abgeneigten Stils angenehm zu lesen ist.“
Wolfgang Kersting, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Oktober 2004


„Ein anregendes, spannend geschriebenes Buch.“
gb, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 10. Oktober 2004


„So resultiert der reklamierte Realismus seiner Vision aus einem Habitus nüchterner Sachlichkeit, der nicht nur für argumentative Disziplin bei prinzipientheoretischen Überlegungen sorgt, sondern noch bis in tagespolitische Einzelfragen hinein mit ebenso gut informierten wie pointierten Urteilen aufwartet. Geradezu exemplarisch verbinden etwa Höffes Überlegungen zu den Aufgaben der Entwicklungspolitik die Vorzüge einer gelehrten Abhandlung mit den Qualitäten eines blendend geschriebenen Leitartikels.“
Martin Bauer, Süddeutsche Zeitung, 8. Oktober 2004