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Hölscher, Lucian

Geschichte der protestantischen Frömmigkeit in Deutschland

Lucian Hölscher beschreibt anschaulich den Wandel der protestantischen Frömmigkeit von der Reformation bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts und geht dabei den religiösen Vorstellungen, Verhaltensweisen und Organisationsformen in verschiedenen Gegenden und sozialen Schichten Deutschlands nach. Damit liegt erstmals eine umfassende Geschichte der protestantischen Frömmigkeit vor, die für Historiker und Theologen zum Standardwerk werden dürfte und sich darüber hinaus an eine breite Leserschaft wendet.

Konfessionelle Bindungen verlieren zunehmend ihre Selbstverständlichkeit. Aber erst hierdurch wird uns bewußt, wie stark sie in der Vergangenheit die Mentalitäten geprägt haben und bis heute prägen. Lucian Hölscher führt in diesem Buch die historische Bedeutung der protestantischen Frömmigkeit in ihrer erstaunlichen Variationsbreite vor Augen: von den kirchlichen Orthodoxien über den Pietismus und die Erweckungsbewegung bis zu den Bildungsreligionen der Moderne und zum Christlichen Atheismus, von der religiösen Sozialisation des einzelnen bis zur organisierten Frömmigkeit religiöser Gemeinschaften. Erstmals werden auch die religiöse Geographie des deutschen Protestantismus sowie seine sozialen und regionalen Kulturen berücksichtigt. Damit geht das Buch weit über die herkömmliche Kirchen- und Theologiegeschichtsschreibung hinaus. Nicht zuletzt schärft es den Blick für neue religiöse Orientierungen in einer Zeit der Auflösung traditioneller kirchlicher Bindungen.


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Bibliografie

978-3-406-53526-0

Erschienen am 01. Juni 2011

Statt 39,90 € jetzt nur noch 19,95 €

466 S.

Hardcover (In Leinen)

Sonstiges 19,95 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

Erster Teil
Die letzte Zeit vor dem Ende der Welt (1520–1680)

1. Die Reformation
2. Kirchliche Gemeinde und Frömmigkeit

Zweiter Teil
Das Zeitalter der Aufklärung (1680–1800)

1. Der Strukturwandel der kirchlichen Gemeinde
2. Die Entfaltung der Frömmigkeit in der Aufklärung
3. Die religiöse Geographie

Dritter Teil Das Zeitalter der Kirche (1800–1914)
1. Der Wandel des kirchlichen Lebens
2. Der Bekenntnisstand
3. Der Neubau der Kirchenverfassung
4. Die religiöse Sozialisation
5. Religiöse Kontroversen
6. Die religiöse Entzweiung
Ausblick: Die religiöse Lage zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Anhang
Anmerkungen
Literatur
Personenregister
Sachregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Also: Bestimmt lesen (...)."
Robert Leicht, Die Zeit, 8. Dezember 2005



"Wer schon immer wissen wollte, was die protestantischen Vorväter und –mütter geglaubt und wie sie ihren Glauben gelebt haben, der hat nun die Gelegenheit, seine Neugierde mit der lesenswerten «Geschichte der protestantischen Frömmigkeit in Deutschland» von Lucian Hölscher zu befriedigen. Hölscher, in Bochum als Professor für neuere Geschichte tätig, hat auf über vierhundert Seiten zusammengetragen, was zum Thema der protestantischen Frömmigkeit erforscht wurde. Dabei hat er intensiv regionale Untersuchungen berücksichtigt und auch auf die Ergebnisse seiner eigenen Studien zur religiösen Geographie zurückgreifen können."
Angelika Dörfler-Dierken, Neue Zürcher Zeitung, 2. November 2005



"Lucian Hölscher beschreibt all dies in einer gründlichen Synthese, von der Naherwartung der Reformationszeit bis zum 19. Jahrhundert mit seinen liberalen Theologen und seinem christlichen Verlagswesen. Man erfährt eindrücklich, wie sich der Beruf des Pfarrers vom Gemeindevorstand zum geselligen Konversationspartner gebildeter Kreise und von dort zum beamtenartigen städtischen Massenseelsorger entwickelte, der sich den Trägern bürgerlicher Modernitätsdynamik zusehends entfremdete. (...) Was Hölschers Buch (...) anregend macht, ist, dass er nicht nur eine Geschichte der Erosion, sondern auch eine der Diffusion geschrieben hat."
Johan Schloemann, Süddeutsche Zeitung, 18. Oktober 2005



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-53526-0

Erschienen am 01. Juni 2011

Statt 39,90 € jetzt nur noch 19,95 €

466 S.

Hardcover (In Leinen)

Hardcover (In Leinen) 19,95 € Kaufen

Hölscher, Lucian

Geschichte der protestantischen Frömmigkeit in Deutschland

Lucian Hölscher beschreibt anschaulich den Wandel der protestantischen Frömmigkeit von der Reformation bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts und geht dabei den religiösen Vorstellungen, Verhaltensweisen und Organisationsformen in verschiedenen Gegenden und sozialen Schichten Deutschlands nach. Damit liegt erstmals eine umfassende Geschichte der protestantischen Frömmigkeit vor, die für Historiker und Theologen zum Standardwerk werden dürfte und sich darüber hinaus an eine breite Leserschaft wendet.

Konfessionelle Bindungen verlieren zunehmend ihre Selbstverständlichkeit. Aber erst hierdurch wird uns bewußt, wie stark sie in der Vergangenheit die Mentalitäten geprägt haben und bis heute prägen. Lucian Hölscher führt in diesem Buch die historische Bedeutung der protestantischen Frömmigkeit in ihrer erstaunlichen Variationsbreite vor Augen: von den kirchlichen Orthodoxien über den Pietismus und die Erweckungsbewegung bis zu den Bildungsreligionen der Moderne und zum Christlichen Atheismus, von der religiösen Sozialisation des einzelnen bis zur organisierten Frömmigkeit religiöser Gemeinschaften. Erstmals werden auch die religiöse Geographie des deutschen Protestantismus sowie seine sozialen und regionalen Kulturen berücksichtigt. Damit geht das Buch weit über die herkömmliche Kirchen- und Theologiegeschichtsschreibung hinaus. Nicht zuletzt schärft es den Blick für neue religiöse Orientierungen in einer Zeit der Auflösung traditioneller kirchlicher Bindungen.

Webcode: https://www.chbeck.de/13127

Inhalt

Einleitung

Erster Teil
Die letzte Zeit vor dem Ende der Welt (1520–1680)

1. Die Reformation
2. Kirchliche Gemeinde und Frömmigkeit

Zweiter Teil
Das Zeitalter der Aufklärung (1680–1800)

1. Der Strukturwandel der kirchlichen Gemeinde
2. Die Entfaltung der Frömmigkeit in der Aufklärung
3. Die religiöse Geographie

Dritter Teil Das Zeitalter der Kirche (1800–1914)
1. Der Wandel des kirchlichen Lebens
2. Der Bekenntnisstand
3. Der Neubau der Kirchenverfassung
4. Die religiöse Sozialisation
5. Religiöse Kontroversen
6. Die religiöse Entzweiung
Ausblick: Die religiöse Lage zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Anhang
Anmerkungen
Literatur
Personenregister
Sachregister

Pressestimmen

"Also: Bestimmt lesen (...)."
Robert Leicht, Die Zeit, 8. Dezember 2005


"Wer schon immer wissen wollte, was die protestantischen Vorväter und –mütter geglaubt und wie sie ihren Glauben gelebt haben, der hat nun die Gelegenheit, seine Neugierde mit der lesenswerten «Geschichte der protestantischen Frömmigkeit in Deutschland» von Lucian Hölscher zu befriedigen. Hölscher, in Bochum als Professor für neuere Geschichte tätig, hat auf über vierhundert Seiten zusammengetragen, was zum Thema der protestantischen Frömmigkeit erforscht wurde. Dabei hat er intensiv regionale Untersuchungen berücksichtigt und auch auf die Ergebnisse seiner eigenen Studien zur religiösen Geographie zurückgreifen können."
Angelika Dörfler-Dierken, Neue Zürcher Zeitung, 2. November 2005


"Lucian Hölscher beschreibt all dies in einer gründlichen Synthese, von der Naherwartung der Reformationszeit bis zum 19. Jahrhundert mit seinen liberalen Theologen und seinem christlichen Verlagswesen. Man erfährt eindrücklich, wie sich der Beruf des Pfarrers vom Gemeindevorstand zum geselligen Konversationspartner gebildeter Kreise und von dort zum beamtenartigen städtischen Massenseelsorger entwickelte, der sich den Trägern bürgerlicher Modernitätsdynamik zusehends entfremdete. (...) Was Hölschers Buch (...) anregend macht, ist, dass er nicht nur eine Geschichte der Erosion, sondern auch eine der Diffusion geschrieben hat."
Johan Schloemann, Süddeutsche Zeitung, 18. Oktober 2005