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Illich, Ivan

Die Nemesis der Medizin

Die Kritik der Medikalisierung des Lebens

Die "Nemesis der Medizin" war bei ihrem ersten Erscheinen im Jahr 1975, damals unter dem Titel "Die Enteignung der Gesundheit", Schock und Provokation zugleich. Dabei hatte Illich nichts anderes getan, als einer ausufernden und krebsartig wuchernden Gesundheits- und Medizintechnokratie den Spiegel vorzuhalten. Detailreich und mit kritischer Brillanz wird gerade auch dem medizinischen Laien gezeigt, wie die verschiedenen Interessengruppen, wie Ärzteschaft, Pharmaindustrie und die sie begleitende Ideologie den Patienten zum süchtigen Verbraucher und die Medizin zum Verbrauchsgut werden lassen. Entfremdet von der natürlichen Erfahrung von Gesundheit, Krankheit und Tod, deren Definition wir lieber den Ritualen der Ärzteschaft vorbehalten, sind wir so dem Irrglauben verfallen, der Mensch sei vollständig reparabel. Ein Buch, das gerade auch angesichts der gegenwärtigen Diskussion um Organtransplantation, künstliche Befruchtung, gentechnische Eingriffe usw. von beklemmender Aktualität ist.

Von Ivan Illich. Aus dem Englischen von Thomas Lindquist und Johannes Schwab.

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Bibliografie

978-3-406-56072-9

Erschienen am 15. Juni 2007

5. Auflage, 2007

319 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Schlagwörter

Broschur 16,95 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Von Illich lernen heißt zuallererst, sich außerhalb des Systems zu stellen, um es zu betrachten. Was nutzt es, was schadet es?"
Dr. med. Bernd Hontschik, Frankfurter Rundschau, 3. September 2011



" "Die heutigen Medizinsysteme haben die Grenzen dessen, was erträglich ist, bereits überschritten" – so schrieb der 2002 gestorbene Gesellschaftskritiker Ivan Illich in seiner "Nemesis der Medizin". Beim ersten Erscheinen im Jahr 1975 schockierte und provozierte das Werk gleichermaßen. Und warum? Weil Illich darin einer ausufernden Gesundheitstechnokratie den Spiegel vorhält. Präzise und klar zeigt er, wie Ärzteschaft und Pharmaindustrie den Patienten zum abhängigen Kunden und die Medizin zum Verbrauchsgut werden lassen. Der Mensch läuft somit Gefahr, zu glauben, alles sei heilbar und reparabel. Ein Buch, das an Aktualität nichts verloren hat. Radikal in seinen Thesen, brillant in seiner Ausführung! Medizinkritik mit philosophischem Anspruch."
Stiftung Lesen, 26. Juli 2007



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-56072-9

Erschienen am 15. Juni 2007

5. Auflage , 2007

319 S.

Softcover

Softcover 16,95 € Kaufen

Illich, Ivan

Die Nemesis der Medizin

Die Kritik der Medikalisierung des Lebens

Die "Nemesis der Medizin" war bei ihrem ersten Erscheinen im Jahr 1975, damals unter dem Titel "Die Enteignung der Gesundheit", Schock und Provokation zugleich. Dabei hatte Illich nichts anderes getan, als einer ausufernden und krebsartig wuchernden Gesundheits- und Medizintechnokratie den Spiegel vorzuhalten. Detailreich und mit kritischer Brillanz wird gerade auch dem medizinischen Laien gezeigt, wie die verschiedenen Interessengruppen, wie Ärzteschaft, Pharmaindustrie und die sie begleitende Ideologie den Patienten zum süchtigen Verbraucher und die Medizin zum Verbrauchsgut werden lassen. Entfremdet von der natürlichen Erfahrung von Gesundheit, Krankheit und Tod, deren Definition wir lieber den Ritualen der Ärzteschaft vorbehalten, sind wir so dem Irrglauben verfallen, der Mensch sei vollständig reparabel. Ein Buch, das gerade auch angesichts der gegenwärtigen Diskussion um Organtransplantation, künstliche Befruchtung, gentechnische Eingriffe usw. von beklemmender Aktualität ist.

Von Ivan Illich. Aus dem Englischen von Thomas Lindquist und Johannes Schwab.
Webcode: https://www.chbeck.de/20192

Pressestimmen

"Von Illich lernen heißt zuallererst, sich außerhalb des Systems zu stellen, um es zu betrachten. Was nutzt es, was schadet es?"
Dr. med. Bernd Hontschik, Frankfurter Rundschau, 3. September 2011


" "Die heutigen Medizinsysteme haben die Grenzen dessen, was erträglich ist, bereits überschritten" – so schrieb der 2002 gestorbene Gesellschaftskritiker Ivan Illich in seiner "Nemesis der Medizin". Beim ersten Erscheinen im Jahr 1975 schockierte und provozierte das Werk gleichermaßen. Und warum? Weil Illich darin einer ausufernden Gesundheitstechnokratie den Spiegel vorhält. Präzise und klar zeigt er, wie Ärzteschaft und Pharmaindustrie den Patienten zum abhängigen Kunden und die Medizin zum Verbrauchsgut werden lassen. Der Mensch läuft somit Gefahr, zu glauben, alles sei heilbar und reparabel. Ein Buch, das an Aktualität nichts verloren hat. Radikal in seinen Thesen, brillant in seiner Ausführung! Medizinkritik mit philosophischem Anspruch."
Stiftung Lesen, 26. Juli 2007