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Kakar, Sudhir

Die Frau, die Gandhi liebte

Statt 19,90 € jetzt nur noch 9,95 €

Eine Liebe in Indien

Eine junge Engländerin aus bestem Hause, die zur wichtigsten Gefährtin Gandhis in der Auseinandersetzung mit der britischen Kolonialmacht wird: ein weiter Weg, eine überraschende Biographie. Der indische Psychoanalytiker Sudhir Kakar erzählt die Geschichte der Begegnung von Gandhi und Mira-behn und das Leben dieser höchst ungewöhnlichen Frau.
Im Jahr 1925 machte sich eine 33jährige junge Lady, Tochter eines englischen Admirals, auf den Weg nach Indien. Ihr Ziel: ein 56 Jahre alter indischer Rechtsanwalt, ein ehemaliger Häftling der britischen Krone, der einige Jahre zuvor die Hoffnung Indiens auf die Befreiung vom britischen Kolonialjoch verkörpert hatte. 1925, im Jahr ihrer Ankunft, schien politisch Ruhe eingekehrt, und Gandhi war mit Spinnen beschäftigt, als die junge Engländerin in seinen Ashram – und damit in sein Leben eintrat.
Sudhir Kakar erzählt – auf einen reichen Fundus von Briefen und Dokumenten gestützt –, wie sich die höchst ungleiche Beziehung entwickelte, wie Gandhi die junge Adeptin aufnahm, wie sie in die politische Mission Gandhis hineinwuchs und wie sich gleichsam in einer anderen Dimension Gefühle entwickelten, die nicht immer beherrschbar und teilweise unvereinbar waren mit den tiefsten Überzeugungen der eigenen Lebensaufgabe. Gandhi wollte sich von seiner Umgebung möglichst unabhängig machen, sich von Bindungen lösen, um seine Ziele zu verfolgen, Mira, wie Gandhi Madeline Slade nannte, suchte die absolute Nähe, um sich ihm, den sie zutiefst verehrte, völlig auszuliefern. Es war schließlich Mira, die einen neuen Schritt wagte, und als der Zweite Weltkrieg ausbrach, nahm auch ihr Leben eine unerwartete Wende ...
Von Sudhir Kakar. Aus dem Englischen von Karl Heinz Siber.

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Bibliografie

978-3-406-52912-2

287 S., mit 1 Frontispiz

Hardcover

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Hardcover 9,95 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Wie beide mit sich und miteinander ringen führt Kakar eindringlich vor und zeichnet dabei unter anderem ein realistisches Bild vom Leben im Ashram."
Claudia Wenner, Neue Zürcher Zeitung, 18. August 2005



"Der bekannte indische Psychoanalytiker hat aus Briefen und Tagebuchnotizen Gandhis sowie reichlich literarisch libidinöser Phantasie eine spannendes Stück historiographischer faction konstruiert, das die Hagiographie der Legende unterläuft."
Hendrik Werner, Die Welt, 9. Juli 2005



"Sudhir Kakar, einer der bekanntesten Psychoanalytiker Indiens und für seine Sachbücher und Romane hierzulande mit dem Goethepreis ausgezeichnet, hat einen biografischen Roman über das Leben der Madeline Slade an Ghandis Seite geschrieben."
Michaela Schlagenwerth, Berliner Zeitung, 13. Juni 2005



"Die Frau, die Gandhi liebte (so der Titel), sorgte für beträchtliches Durcheinander im Gefühlsleben des großen Asketen und in der englischen Kolonialpolitik."
Katharina Döbler, Die Zeit, 27. Januar 2005



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Kakar, Sudhir

Die Frau, die Gandhi liebte

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Eine Liebe in Indien

Eine junge Engländerin aus bestem Hause, die zur wichtigsten Gefährtin Gandhis in der Auseinandersetzung mit der britischen Kolonialmacht wird: ein weiter Weg, eine überraschende Biographie. Der indische Psychoanalytiker Sudhir Kakar erzählt die Geschichte der Begegnung von Gandhi und Mira-behn und das Leben dieser höchst ungewöhnlichen Frau.
Im Jahr 1925 machte sich eine 33jährige junge Lady, Tochter eines englischen Admirals, auf den Weg nach Indien. Ihr Ziel: ein 56 Jahre alter indischer Rechtsanwalt, ein ehemaliger Häftling der britischen Krone, der einige Jahre zuvor die Hoffnung Indiens auf die Befreiung vom britischen Kolonialjoch verkörpert hatte. 1925, im Jahr ihrer Ankunft, schien politisch Ruhe eingekehrt, und Gandhi war mit Spinnen beschäftigt, als die junge Engländerin in seinen Ashram – und damit in sein Leben eintrat.
Sudhir Kakar erzählt – auf einen reichen Fundus von Briefen und Dokumenten gestützt –, wie sich die höchst ungleiche Beziehung entwickelte, wie Gandhi die junge Adeptin aufnahm, wie sie in die politische Mission Gandhis hineinwuchs und wie sich gleichsam in einer anderen Dimension Gefühle entwickelten, die nicht immer beherrschbar und teilweise unvereinbar waren mit den tiefsten Überzeugungen der eigenen Lebensaufgabe. Gandhi wollte sich von seiner Umgebung möglichst unabhängig machen, sich von Bindungen lösen, um seine Ziele zu verfolgen, Mira, wie Gandhi Madeline Slade nannte, suchte die absolute Nähe, um sich ihm, den sie zutiefst verehrte, völlig auszuliefern. Es war schließlich Mira, die einen neuen Schritt wagte, und als der Zweite Weltkrieg ausbrach, nahm auch ihr Leben eine unerwartete Wende ...
Von Sudhir Kakar. Aus dem Englischen von Karl Heinz Siber.
Webcode: https://www.chbeck.de/12877

Pressestimmen

"Wie beide mit sich und miteinander ringen führt Kakar eindringlich vor und zeichnet dabei unter anderem ein realistisches Bild vom Leben im Ashram."
Claudia Wenner, Neue Zürcher Zeitung, 18. August 2005


"Der bekannte indische Psychoanalytiker hat aus Briefen und Tagebuchnotizen Gandhis sowie reichlich literarisch libidinöser Phantasie eine spannendes Stück historiographischer faction konstruiert, das die Hagiographie der Legende unterläuft."
Hendrik Werner, Die Welt, 9. Juli 2005


"Sudhir Kakar, einer der bekanntesten Psychoanalytiker Indiens und für seine Sachbücher und Romane hierzulande mit dem Goethepreis ausgezeichnet, hat einen biografischen Roman über das Leben der Madeline Slade an Ghandis Seite geschrieben."
Michaela Schlagenwerth, Berliner Zeitung, 13. Juni 2005


"Die Frau, die Gandhi liebte (so der Titel), sorgte für beträchtliches Durcheinander im Gefühlsleben des großen Asketen und in der englischen Kolonialpolitik."
Katharina Döbler, Die Zeit, 27. Januar 2005