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Kurzke, Hermann

Die kürzeste Geschichte der deutschen Literatur

und andere Essays

Kurzkes Kanon

Hermann Kurzke ist nicht nur ein Spezialist für Thomas Mann, Kirchenlieder und Kulturchristentum, sondern ein Essayist von Graden. Aus dem Plan zu einer großen Literaturgeschichte entstand vorerst eine kleine, persönliche: Kurzkes Kanon betitelt, und schließlich, noch weiter verdichtet, Die kürzeste Geschichte der deutschen Literatur. Sie ist die Bildungsgeschichte ihres Autors, aber zugleich wie beiläufig ein Ausschnitt der Bildungsgeschichte der deutschen Nation. Der Bogen reicht von Goethe, Novalis und Büchner über Bertolt Brecht und Thomas Mann, Ernst Jünger und Reinhold Schneider bis zu Günter Grass und Martin Walser. Der Ton dieser Prosa ist pointiert, exakt und zugleich emotional. Kurzkes Essays, Porträts und Betrachtungen öffnen einen neuen Zugang zur deutschen Literatur.

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Bibliografie

978-3-406-59989-7

Erschienen am 23. März 2010

256 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Schlagwörter

Broschur 14,95 € Kaufen
e-Book 10,99 € Kaufen
Inhalt
1. Abteilung

Kurzkes Kanon

Eine Bibliothek der Verdrängung
Thomas Mann, «Doktor Faustus»
Der Mensch: ein Schwein mit hoher Bestimmung
F. M. Dostojewski, «Die Brüder Karamasow»
Die Literatur als Sphinx
Johann Wolfgang Goethe, «Die Wahlverwandtschaften», Max Frisch, «Montauk»
Vergleiche dich! Erkenne, was du bist!
Über Biographien und Marcel Reich-Ranicki
Aufklärungsfrust und -lust
Christoph Martin Wieland, «Agathon», Gotthold Ephraim Lessing, Ringparabel
Wieviel Romantik braucht der Mensch?
Hermann Hesse, «Narziß und Goldmund»
Verschimmeltes Brot
Christa Wolf, «Der geteilte Himmel»
Die Rosse der Revolution
Georg Büchner, «Dantons Tod»
Edelmensch und Musterknabe
Karl May, Erich Kästner
Vereinzelt Perlen
Botho Strauß, «Paare Passanten»
Kriegsliteratur
Ernst Jünger, «Der Kampf als inneres Erlebnis»
Gerechtigkeit in einer mißgeschaffenen Welt
Heinrich von Kleist, «Michael Kohlhaas»
Sterbelehre
Theodor Fontane, «Der Stechlin»
Das weiße Segel
Gustave Flaubert, «Madame Bovary»
Seehunde und Zuckererbsen
Heinrich Heine, «Deutschland – ein Wintermärchen», Vorrede zum «Romanzero»
An der Vornehmheit zugrunde gehen
Knut Hamsun, «Hunger»
Das Buch der Bücher
Die Bibel
Vom Hervordenken Gottes
Thomas Mann, «Joseph und seine Brüder»


2. Abteilung

Die kürzeste Geschichte der deutschen Literatur


3. Abteilung

Porträts

Die kluge Liebe
Ignatius von Loyola
Die unaufklärbare Leidenschaft
Sophie La Roche und andere Liebesgeschichten des 18. Jahrhunderts
Stichwort: Goethe
Vom Nutzen der Religion nach der Aufklärung
Novalis
Das Opium der Nostalgie
Adalbert Stifter
Eine Geburtstagsrede
Friedrich Nietzsche, gesehen von Thomas Mann
Vom epischen Charme der Industrie
Erik Reger
Zu glatt und zu schlau
Erich Kästner
Ein dicker Hamlet
Georg Britting
Von der Krone bleibt die Dornenkrone, nichts sonst
Reinhold Schneider
Kein König
Theodor Haecker
Liebe Kitty
Die Tagebücher der Anne Frank
Anna Seghers contra Netty Reiling
Gesprungene Tassen
Hans Erich Nossack
Thomas Mann als Lyriker
Adams Apfel und die Waffen-SS
Günter Grass
Mit der Seele knirschen
Martin Walser über die Liebe des alten Goethe


4. Abteilung

Persönliches

Kilchberg, Alte Landstraße 39, Sommer 1976
Eine Begegnung mit Katia, Golo und Michael Mann
Mit Gefühl, fast ohne Ironie
Für Marcel Reich-Ranicki
Die Bibliothek als Lebensspiegel und Seelenraum
Ohne Pathos geht es nicht
Für Stefan Bodo Würffel
Was schätze ich am Christentum?


5. Abteilung

Vermischtes

Literatur als Lebenssimulator
Sieben Thesen über Bildung
Vom Elend der Satten
Augen wie Steine
Das Märchen vom Mann ohne Schlaf
Romantische Liebe
Novalis und Maastricht
Ein Versuch über «Die Christenheit oder Europa»
Kirchenlied und Psychoanalyse
Verstehen, nicht verurteilen
Die Manns – ein Jahrhundertroman.
Anläßlich des Films von Heinrich Breloer

«Wann wir schreiten Seit an Seit»
Über das Absetzen von Göttern

Nachweise
Namenregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Kurzkes Kanon, literarische Intimitäten, die zuerst in Die Welt erschienen sind und nun, in kompakter Form, wie aus einem Guss wirken. (...) Hermann Kurzke schaut seinen Lieblingen auch biografisch hinter die Kulissen. (...) Seine Liebe zur Literatur ist wehmütig, so als ob die Gemeinde der Leser dahinschmölze wie die der Christen, und werbend zugleich für ein kulturelles Christentum, das von festen Lehren unabhängig sein will, Salz sein will, nicht Teig, niemandes Knecht, aber allem liebend verbunden."
DW, Die Welt, Literaturbeilage zur Frankfurter Beilage, 2. Oktober 2010



"Die Verbindung von literaturkritischem Urteil und wissenschaftlicher Akribie machen die Essays auch für ein breiteres Publikum interessant. Hier wird nicht nur gelobt und analysiert, sondern auch gescholten, hier wird nicht nur gesammelt, sondern auch selektiert. Die Liebe zur Literatur, die Kurzke laut Selbstaussage auch bei seinen Studenten voraussetzte, ist zu jeder Zeit erkennbar – in mancher Germanistenprosa vermisst man leider nichts so sehr wie das."
Thomas Meissner, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. September 2010



"Das Buch muss vom Leser, durch seine Lebenserfahrung, zum Klingen gebracht werden, gibt dafür aber ein reicheres Selbstverständnis zurück. Literatur ‘stellt Bilder und Sätze zur Verfügung, mit denen man sein Leben formulieren, es aus der Stummheit und Unverstandenheit erlösen kann’."
Manfred Koch, Neue Zürcher Zeitung, 4. September 2010



"Mit seinen Einblicken in den Literaturkosmos von Goethe, Novalis, Mann oder Büchner bis hin zur Gegenwart schenkt Kurzke dem Laien Hintergrundwissen. Der Wissenschaftler präsentiert (...) seinen ganz persönlichen und oft kritisch formulierten Kanon der deutschen Literatur, in dem er zu überraschenden Einblicken und Urteilen kommt."
Susanna Gilbert-Sättele, dpa, 2. August 2010



"'Die kürzeste Geschichte der deutschen Literatur' (...) reflektiert nicht nur den persönlichen Kanon des Thomas-Mann-Spezialisten, sondern auch die ganz individuelle Bildungsgeschichte des Autors. Von Goethe und Novalis bis zu Günter Grass und Martin Walser spannt er einen weiten Bogen und hält inne an den wichtigsten Stationen und Weggabelungen unserer bedeutendsten Dichter und Denker. 'In Kurz(ke)' –Form: prägnant, emotional, nie langatmig."
Madame, August 2010



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-59989-7

Erschienen am 23. März 2010

256 S.

Softcover

Softcover 14,95 € Kaufen
e-Book 10,99 € Kaufen

Kurzke, Hermann

Die kürzeste Geschichte der deutschen Literatur

und andere Essays

Kurzkes Kanon

Hermann Kurzke ist nicht nur ein Spezialist für Thomas Mann, Kirchenlieder und Kulturchristentum, sondern ein Essayist von Graden. Aus dem Plan zu einer großen Literaturgeschichte entstand vorerst eine kleine, persönliche: Kurzkes Kanon betitelt, und schließlich, noch weiter verdichtet, Die kürzeste Geschichte der deutschen Literatur. Sie ist die Bildungsgeschichte ihres Autors, aber zugleich wie beiläufig ein Ausschnitt der Bildungsgeschichte der deutschen Nation. Der Bogen reicht von Goethe, Novalis und Büchner über Bertolt Brecht und Thomas Mann, Ernst Jünger und Reinhold Schneider bis zu Günter Grass und Martin Walser. Der Ton dieser Prosa ist pointiert, exakt und zugleich emotional. Kurzkes Essays, Porträts und Betrachtungen öffnen einen neuen Zugang zur deutschen Literatur.
Webcode: https://www.chbeck.de/30091

Inhalt

1. Abteilung

Kurzkes Kanon

Eine Bibliothek der Verdrängung
Thomas Mann, «Doktor Faustus»
Der Mensch: ein Schwein mit hoher Bestimmung
F. M. Dostojewski, «Die Brüder Karamasow»
Die Literatur als Sphinx
Johann Wolfgang Goethe, «Die Wahlverwandtschaften», Max Frisch, «Montauk»
Vergleiche dich! Erkenne, was du bist!
Über Biographien und Marcel Reich-Ranicki
Aufklärungsfrust und -lust
Christoph Martin Wieland, «Agathon», Gotthold Ephraim Lessing, Ringparabel
Wieviel Romantik braucht der Mensch?
Hermann Hesse, «Narziß und Goldmund»
Verschimmeltes Brot
Christa Wolf, «Der geteilte Himmel»
Die Rosse der Revolution
Georg Büchner, «Dantons Tod»
Edelmensch und Musterknabe
Karl May, Erich Kästner
Vereinzelt Perlen
Botho Strauß, «Paare Passanten»
Kriegsliteratur
Ernst Jünger, «Der Kampf als inneres Erlebnis»
Gerechtigkeit in einer mißgeschaffenen Welt
Heinrich von Kleist, «Michael Kohlhaas»
Sterbelehre
Theodor Fontane, «Der Stechlin»
Das weiße Segel
Gustave Flaubert, «Madame Bovary»
Seehunde und Zuckererbsen
Heinrich Heine, «Deutschland – ein Wintermärchen», Vorrede zum «Romanzero»
An der Vornehmheit zugrunde gehen
Knut Hamsun, «Hunger»
Das Buch der Bücher
Die Bibel
Vom Hervordenken Gottes
Thomas Mann, «Joseph und seine Brüder»


2. Abteilung

Die kürzeste Geschichte der deutschen Literatur


3. Abteilung

Porträts

Die kluge Liebe
Ignatius von Loyola
Die unaufklärbare Leidenschaft
Sophie La Roche und andere Liebesgeschichten des 18. Jahrhunderts
Stichwort: Goethe
Vom Nutzen der Religion nach der Aufklärung
Novalis
Das Opium der Nostalgie
Adalbert Stifter
Eine Geburtstagsrede
Friedrich Nietzsche, gesehen von Thomas Mann
Vom epischen Charme der Industrie
Erik Reger
Zu glatt und zu schlau
Erich Kästner
Ein dicker Hamlet
Georg Britting
Von der Krone bleibt die Dornenkrone, nichts sonst
Reinhold Schneider
Kein König
Theodor Haecker
Liebe Kitty
Die Tagebücher der Anne Frank
Anna Seghers contra Netty Reiling
Gesprungene Tassen
Hans Erich Nossack
Thomas Mann als Lyriker
Adams Apfel und die Waffen-SS
Günter Grass
Mit der Seele knirschen
Martin Walser über die Liebe des alten Goethe


4. Abteilung

Persönliches

Kilchberg, Alte Landstraße 39, Sommer 1976
Eine Begegnung mit Katia, Golo und Michael Mann
Mit Gefühl, fast ohne Ironie
Für Marcel Reich-Ranicki
Die Bibliothek als Lebensspiegel und Seelenraum
Ohne Pathos geht es nicht
Für Stefan Bodo Würffel
Was schätze ich am Christentum?


5. Abteilung

Vermischtes

Literatur als Lebenssimulator
Sieben Thesen über Bildung
Vom Elend der Satten
Augen wie Steine
Das Märchen vom Mann ohne Schlaf
Romantische Liebe
Novalis und Maastricht
Ein Versuch über «Die Christenheit oder Europa»
Kirchenlied und Psychoanalyse
Verstehen, nicht verurteilen
Die Manns – ein Jahrhundertroman.
Anläßlich des Films von Heinrich Breloer

«Wann wir schreiten Seit an Seit»
Über das Absetzen von Göttern

Nachweise
Namenregister

Pressestimmen

"Kurzkes Kanon, literarische Intimitäten, die zuerst in Die Welt erschienen sind und nun, in kompakter Form, wie aus einem Guss wirken. (...) Hermann Kurzke schaut seinen Lieblingen auch biografisch hinter die Kulissen. (...) Seine Liebe zur Literatur ist wehmütig, so als ob die Gemeinde der Leser dahinschmölze wie die der Christen, und werbend zugleich für ein kulturelles Christentum, das von festen Lehren unabhängig sein will, Salz sein will, nicht Teig, niemandes Knecht, aber allem liebend verbunden."
DW, Die Welt, Literaturbeilage zur Frankfurter Beilage, 2. Oktober 2010


"Die Verbindung von literaturkritischem Urteil und wissenschaftlicher Akribie machen die Essays auch für ein breiteres Publikum interessant. Hier wird nicht nur gelobt und analysiert, sondern auch gescholten, hier wird nicht nur gesammelt, sondern auch selektiert. Die Liebe zur Literatur, die Kurzke laut Selbstaussage auch bei seinen Studenten voraussetzte, ist zu jeder Zeit erkennbar – in mancher Germanistenprosa vermisst man leider nichts so sehr wie das."
Thomas Meissner, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. September 2010


"Das Buch muss vom Leser, durch seine Lebenserfahrung, zum Klingen gebracht werden, gibt dafür aber ein reicheres Selbstverständnis zurück. Literatur ‘stellt Bilder und Sätze zur Verfügung, mit denen man sein Leben formulieren, es aus der Stummheit und Unverstandenheit erlösen kann’."
Manfred Koch, Neue Zürcher Zeitung, 4. September 2010


"Mit seinen Einblicken in den Literaturkosmos von Goethe, Novalis, Mann oder Büchner bis hin zur Gegenwart schenkt Kurzke dem Laien Hintergrundwissen. Der Wissenschaftler präsentiert (...) seinen ganz persönlichen und oft kritisch formulierten Kanon der deutschen Literatur, in dem er zu überraschenden Einblicken und Urteilen kommt."
Susanna Gilbert-Sättele, dpa, 2. August 2010


"'Die kürzeste Geschichte der deutschen Literatur' (...) reflektiert nicht nur den persönlichen Kanon des Thomas-Mann-Spezialisten, sondern auch die ganz individuelle Bildungsgeschichte des Autors. Von Goethe und Novalis bis zu Günter Grass und Martin Walser spannt er einen weiten Bogen und hält inne an den wichtigsten Stationen und Weggabelungen unserer bedeutendsten Dichter und Denker. 'In Kurz(ke)' –Form: prägnant, emotional, nie langatmig."
Madame, August 2010