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Lang, Thomas

Jim

Eine Erzählung

Frank Opitz und Tobias Mundt sind alte Freunde und Rivalen. Seit er über fünfzig ist, dreht Mundt, ein erfolgreicher ehemaliger Fernsehmoderator, erst richtig auf, Opitz dagegen hadert als zorniger Intellektueller mit dem Kulturbetrieb und leidet seit einer Tumorerkrankung unter Schmerzen in der rechten Hand, die ihm monströs und unbrauchbar erscheint. Seine Frau Anna ist unbekümmert und schön, wird von Mundt umworben, scheint ihre Liebe aber vor allem Jim, einem Orang-Utan-Jungtier zu schenken, das in ihrem weitläufigen Garten lebt. Jim ist sehr geschickt mit seinen Händen und Füßen und entpuppt sich als hochtalentiert: Er malt Bilder von höchster künstlerischer Qualität. Als Anna ein Gartenbett kauft, in dem der angeschlagene Frank gar nicht wird schlafen können, spitzt sich alles zu ...

Klug und raffiniert, komisch und luzide erzählt Thomas Lang in „Jim“ von Liebe und Hass, Kunst und Krankheit, Kühnheit und Rivalität.

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Bibliografie

978-3-406-63003-3

Erschienen am 09. Februar 2012

123 S.

Hardcover

Hardcover 16,95 € Kaufen
e-Book 9,49 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Als Humoreske auf einen idiosynkratischen Künstler ist die Liaison mit dem Tier in diesem Fall eine gelungene Verbindung."
Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 11. August 2012



"Dschungelpaarungen: Thomas Lang hat eine wahnsinnig komische Erzählung über die Lage an der Geschlechterfront geschrieben."
Rose-Maria Gropp, FAZ Messebeilage, 10. März 2012



"Im Gegensatz zu seinem Protagonisten verfügt Lang über Leichthändigkeit im Umgang mit seinem Material. Mag sein, dass 'Jim' nur eine kleine Fingerübung darstellt, und das im Wortsinn. Aber eine recht elegante."
Christoph Schröder, Süddeutsche Zeitung, 21. Februar 2012



"Thomas Lang verweigert seinem Helden jede Tragik, aber er verspottet ihn auch nicht. Vielmehr hat er mit diesem Text ein kurzweiliges Scherzo komponiert, das dem bisherigen Werk des Ingeborg-Bachmann-Preisträgers eine ganz neue Facette hinzufügt."
Thorsten Krämer, WDR 3, 20. Februar 2012



"Zum wiederholten Male entpuppt sich Thomas Lang hier als Experte für die komplexe Beziehung zwischen den Geschlechtern. Er kennt sich beeindruckend genau bei den psychologischen Nuancen auf diesem Gebiet aus."
Ulf Heise, Leipziger Volkszeitung, 10. Februar 2012



"Thomas Lang macht daraus eine Geschichte, die den Menschen herunterholt von seinem Thron, den er sich widerrechtlich angemaßt hat."
ath, Salzburger Nachrichten, 4. August 2012



"Une nouvelle vive et agréable à lire. La tension va crescendo, Lang pose des questions sur l’art, la maladie, l’amour et la haine sans oublier d’y metre une fine ironie."
Jutta Bechstein-Mainhagu, Goethe-Institut Bordeaux, 3/2012



"Thomas Langs neueste Erzählung Jim ist ein intimes Kammerspiel frei nach Goethes chemischer Experimentierfreudigkeit. Und auch in Langs moderner Version leben die vier mehr oder weniger handelnden 'Personen' in einem goldenen Käfig"
Hubert Holzmann, titel-magazin.de, 2. Juli 2012



"Lang zeigt uns einen notorisch Verblendeten. Eigentlich eine trübe Sache – wäre diese Charakterstudie nicht von einer feinen Ironie bestimmt."
Andreas Tobler, Der Bund, 11. Juni 2012



"Die Erzählung, blendend formuliert, ist eine unterhaltsame Lektüre."
la, Siegener Zeitung, 6. Juni 2012



"Diese Erzählung ist motivisch dicht gewebt und auf den Punkt geschrieben. (...) Ein beeindruckendes Sinnbild – und die Stärke besteht darin, dass nicht ausformuliert wird, wofür."
Wolfgang Scheinder, Deutschlandradio Kultur, 22. Mai 2012



"[Die Geschichte] ist zu lesen wie ein Aperçu, amüsant für den Moment, eine heitere Etüde. Kurzweilig."
Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse, 15. Mai 2012



" (...) raffiniert komponiert. (...) Lang ist ein hinterlistiger Erzähler, der uns, erst nachdem wir Anna verfallen sind, lediglich mit einigen beiläufigen Bemerkungen zu erkennen gibt, dass die scheinbar naturverbundene Frau im Grunde genommen ein lifestyleverblödetes Geschöpf ist, das ein Leben aus zweiter Hand führt."
Andreas Tobler, Tages-Anzeiger, 12. April 2012



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Bibliografie

978-3-406-63003-3

Erschienen am 09. Februar 2012

123 S.

Hardcover

Hardcover 16,95 € Kaufen
e-Book 9,49 € Kaufen

Lang, Thomas

Jim

Eine Erzählung

Frank Opitz und Tobias Mundt sind alte Freunde und Rivalen. Seit er über fünfzig ist, dreht Mundt, ein erfolgreicher ehemaliger Fernsehmoderator, erst richtig auf, Opitz dagegen hadert als zorniger Intellektueller mit dem Kulturbetrieb und leidet seit einer Tumorerkrankung unter Schmerzen in der rechten Hand, die ihm monströs und unbrauchbar erscheint. Seine Frau Anna ist unbekümmert und schön, wird von Mundt umworben, scheint ihre Liebe aber vor allem Jim, einem Orang-Utan-Jungtier zu schenken, das in ihrem weitläufigen Garten lebt. Jim ist sehr geschickt mit seinen Händen und Füßen und entpuppt sich als hochtalentiert: Er malt Bilder von höchster künstlerischer Qualität. Als Anna ein Gartenbett kauft, in dem der angeschlagene Frank gar nicht wird schlafen können, spitzt sich alles zu ...

Klug und raffiniert, komisch und luzide erzählt Thomas Lang in „Jim“ von Liebe und Hass, Kunst und Krankheit, Kühnheit und Rivalität.
Webcode: https://www.chbeck.de/9202695

Pressestimmen

"Als Humoreske auf einen idiosynkratischen Künstler ist die Liaison mit dem Tier in diesem Fall eine gelungene Verbindung."
Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 11. August 2012


"Dschungelpaarungen: Thomas Lang hat eine wahnsinnig komische Erzählung über die Lage an der Geschlechterfront geschrieben."
Rose-Maria Gropp, FAZ Messebeilage, 10. März 2012


"Im Gegensatz zu seinem Protagonisten verfügt Lang über Leichthändigkeit im Umgang mit seinem Material. Mag sein, dass 'Jim' nur eine kleine Fingerübung darstellt, und das im Wortsinn. Aber eine recht elegante."
Christoph Schröder, Süddeutsche Zeitung, 21. Februar 2012


"Thomas Lang verweigert seinem Helden jede Tragik, aber er verspottet ihn auch nicht. Vielmehr hat er mit diesem Text ein kurzweiliges Scherzo komponiert, das dem bisherigen Werk des Ingeborg-Bachmann-Preisträgers eine ganz neue Facette hinzufügt."
Thorsten Krämer, WDR 3, 20. Februar 2012


"Zum wiederholten Male entpuppt sich Thomas Lang hier als Experte für die komplexe Beziehung zwischen den Geschlechtern. Er kennt sich beeindruckend genau bei den psychologischen Nuancen auf diesem Gebiet aus."
Ulf Heise, Leipziger Volkszeitung, 10. Februar 2012


"Thomas Lang macht daraus eine Geschichte, die den Menschen herunterholt von seinem Thron, den er sich widerrechtlich angemaßt hat."
ath, Salzburger Nachrichten, 4. August 2012


"Une nouvelle vive et agréable à lire. La tension va crescendo, Lang pose des questions sur l’art, la maladie, l’amour et la haine sans oublier d’y metre une fine ironie."
Jutta Bechstein-Mainhagu, Goethe-Institut Bordeaux, 3/2012


"Thomas Langs neueste Erzählung Jim ist ein intimes Kammerspiel frei nach Goethes chemischer Experimentierfreudigkeit. Und auch in Langs moderner Version leben die vier mehr oder weniger handelnden 'Personen' in einem goldenen Käfig"
Hubert Holzmann, titel-magazin.de, 2. Juli 2012


"Lang zeigt uns einen notorisch Verblendeten. Eigentlich eine trübe Sache – wäre diese Charakterstudie nicht von einer feinen Ironie bestimmt."
Andreas Tobler, Der Bund, 11. Juni 2012


"Die Erzählung, blendend formuliert, ist eine unterhaltsame Lektüre."
la, Siegener Zeitung, 6. Juni 2012


"Diese Erzählung ist motivisch dicht gewebt und auf den Punkt geschrieben. (...) Ein beeindruckendes Sinnbild – und die Stärke besteht darin, dass nicht ausformuliert wird, wofür."
Wolfgang Scheinder, Deutschlandradio Kultur, 22. Mai 2012


"[Die Geschichte] ist zu lesen wie ein Aperçu, amüsant für den Moment, eine heitere Etüde. Kurzweilig."
Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse, 15. Mai 2012


" (...) raffiniert komponiert. (...) Lang ist ein hinterlistiger Erzähler, der uns, erst nachdem wir Anna verfallen sind, lediglich mit einigen beiläufigen Bemerkungen zu erkennen gibt, dass die scheinbar naturverbundene Frau im Grunde genommen ein lifestyleverblödetes Geschöpf ist, das ein Leben aus zweiter Hand führt."
Andreas Tobler, Tages-Anzeiger, 12. April 2012