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Ghandour, Ali

Liebe, Sex und Allah

Das unterdrückte erotische Erbe der Muslime

Verschleierte Frauen, übergriffige junge Männer: Das Verhältnis von Muslimen zum anderen Geschlecht gibt Rätsel auf. Ist da etwas schiefgelaufen? Und ob! Ali Ghandour zeigt, dass Liebe und Sex in der muslimischen Tradition als Geschenk Gottes genossen, doch unter modernem westlichem Einfluss streng reglementiert wurden. Es ist höchste Zeit, über das unterdrückte erotische Erbe der Muslime aufzuklären.

Drei Asketen wollten etwas Löbliches tun: der erste jede Nacht beten, der zweite tagsüber fasten, der dritte nicht heiraten. Als der Prophet Mohammed davon hörte, ermahnte er sie: «Manchmal bete ich, und manchmal schlafe ich, und ich heirate die Frauen. Dies ist meine Lebensweise. Wer sie ablehnt, gehört nicht zu mir.» Ganz im Sinne des Propheten war für die vormodernen muslimischen Gelehrten die Lust Teil der Natur, die zu ihrem Recht kommen muss. Gerade in den Städten konnte man «Genussbeziehungen» pflegen. Doch mit dem Kolonialismus wurden zunehmend westliche Eheideale und Prüderie in muslimische Länder getragen. Was uns heute als «typisch islamisch» erscheint, ist teils das Erbe von Clangesellschaften, teils ein Spiegelbild puritanischer Moral. Ali Ghandour macht das reichhaltige muslimische Erbe zu Liebe und Sex wieder bewusst. Sein bahnbrechendes Buch sollte nicht nur bärtigen Islamisten und finsteren Islam-Kritikern zu denken geben.

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Bibliografie

978-3-406-74175-3

Erscheint am 18. Juli 2019

218 S.

Klappenbroschur

Bibliografische Reihen

Broschur 16,95 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

1. Der historische Kontext vor dem Islam
Byzanz und das sassanidische Reich
Die Araber vor dem Islam

2. Die Beziehung: Geschlechtsverkehr oder Ehe?

3. Formen der Polygamie

4. Die Genussbeziehung


5. Der Sex und die Sklaverei

Sklavinnen und Sklaven bei den Muslimen und in der Antike
Die Qiyan: Sklavinnen und mehr

6. Prostitution und Zuhälterei

7. Die gleichgeschlechtliche Beziehung
Lots Volk
Die juristische Bewertung
Die gesellschaftliche Praxis
Was ist mit den lesbischen Beziehungen?

8. Reinheit, Hygiene und gute Sitten
Ist Sex schmutzig?
Körperflüssigkeiten
Menstruation und Sex

9. Schönheitsideale bei Mann und Frau
Die «perfekte» Frau
Was Frauen wollen
Erotische Physiognomik

10. Die Aphrodisiaka

11. Lobpreis von Phallus und Vulva


12. Geschlechtsverkehr und Genuss

Das Recht auf Sex
Genuss und Orgasmus
«Eure Frauen sind für euch ein Saatfeld»

13. Die erotische Literatur

14. Die Verschmelzung von Erotik und Mystik


15. Sex, Muslime und die Moderne

Kolonialismus und «Sexualität»
Viktorianischer Geist und Selbstverleugnung
Neue Nationalstaaten und neue Repression
Traditionelle und moderne Normen
Die neue Macht der Stammesgesellschaften

Nachwort

Glossar
Anmerkungen
Literatur
Pressestimmen

Pressestimmen

"Lieblingsfarbe Pink, Sextipps aus den alten Schriften: Kein muslimischer Gelehrter bricht mit mehr Rollenbildern als Ali Ghandour."
Nabila Abdel Aziz, NEON



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-74175-3

Erscheint am 18. Juli 2019

218 S.

Klappenbroschur

Klappenbroschur 16,95 € Kaufen

Ghandour, Ali

Liebe, Sex und Allah

Das unterdrückte erotische Erbe der Muslime

Verschleierte Frauen, übergriffige junge Männer: Das Verhältnis von Muslimen zum anderen Geschlecht gibt Rätsel auf. Ist da etwas schiefgelaufen? Und ob! Ali Ghandour zeigt, dass Liebe und Sex in der muslimischen Tradition als Geschenk Gottes genossen, doch unter modernem westlichem Einfluss streng reglementiert wurden. Es ist höchste Zeit, über das unterdrückte erotische Erbe der Muslime aufzuklären.

Drei Asketen wollten etwas Löbliches tun: der erste jede Nacht beten, der zweite tagsüber fasten, der dritte nicht heiraten. Als der Prophet Mohammed davon hörte, ermahnte er sie: «Manchmal bete ich, und manchmal schlafe ich, und ich heirate die Frauen. Dies ist meine Lebensweise. Wer sie ablehnt, gehört nicht zu mir.» Ganz im Sinne des Propheten war für die vormodernen muslimischen Gelehrten die Lust Teil der Natur, die zu ihrem Recht kommen muss. Gerade in den Städten konnte man «Genussbeziehungen» pflegen. Doch mit dem Kolonialismus wurden zunehmend westliche Eheideale und Prüderie in muslimische Länder getragen. Was uns heute als «typisch islamisch» erscheint, ist teils das Erbe von Clangesellschaften, teils ein Spiegelbild puritanischer Moral. Ali Ghandour macht das reichhaltige muslimische Erbe zu Liebe und Sex wieder bewusst. Sein bahnbrechendes Buch sollte nicht nur bärtigen Islamisten und finsteren Islam-Kritikern zu denken geben.
Webcode: https://www.chbeck.de/27852643

Inhalt

Vorwort

1. Der historische Kontext vor dem Islam
Byzanz und das sassanidische Reich
Die Araber vor dem Islam

2. Die Beziehung: Geschlechtsverkehr oder Ehe?

3. Formen der Polygamie

4. Die Genussbeziehung


5. Der Sex und die Sklaverei

Sklavinnen und Sklaven bei den Muslimen und in der Antike
Die Qiyan: Sklavinnen und mehr

6. Prostitution und Zuhälterei

7. Die gleichgeschlechtliche Beziehung
Lots Volk
Die juristische Bewertung
Die gesellschaftliche Praxis
Was ist mit den lesbischen Beziehungen?

8. Reinheit, Hygiene und gute Sitten
Ist Sex schmutzig?
Körperflüssigkeiten
Menstruation und Sex

9. Schönheitsideale bei Mann und Frau
Die «perfekte» Frau
Was Frauen wollen
Erotische Physiognomik

10. Die Aphrodisiaka

11. Lobpreis von Phallus und Vulva


12. Geschlechtsverkehr und Genuss

Das Recht auf Sex
Genuss und Orgasmus
«Eure Frauen sind für euch ein Saatfeld»

13. Die erotische Literatur

14. Die Verschmelzung von Erotik und Mystik


15. Sex, Muslime und die Moderne

Kolonialismus und «Sexualität»
Viktorianischer Geist und Selbstverleugnung
Neue Nationalstaaten und neue Repression
Traditionelle und moderne Normen
Die neue Macht der Stammesgesellschaften

Nachwort

Glossar
Anmerkungen
Literatur

Pressestimmen

"Lieblingsfarbe Pink, Sextipps aus den alten Schriften: Kein muslimischer Gelehrter bricht mit mehr Rollenbildern als Ali Ghandour."
Nabila Abdel Aziz, NEON