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Lobe, Adrian

Mach das Internet aus, ich muss telefonieren

Kuriose Geschichten aus der digitalen Steinzeit

Deutschland, in einer anderen Zeit. Homeoffice hieß Teleheimarbeit, Fernsehonkel Manfred Krug warb für die T-Aktie, und in den Wohnstuben der Republik stand eine pralinenschachtelgroße Box, die das Tor zur neuen Welt öffnete: das Modem. Das Internet war teurer als die Sexhotline und nicht mehr als ein aufgemotzter Bildschirmtext, aber für Digital Natives war es auch eine Verheißung…

Die Jugendlichen wählten sich vor einer schrillen Geräuschkulisse ins World WideWeb ein, es knarzte und zischte in der Leitung – und dann waren sie «drin», wie Boris Becker im AOL-Werbespot sagte. Der Spaß konnte losgehen: surfen, chatten, illegal Musik und sonst was herunterladen. Zum großen Missfallen der Eltern, deren Telefon unterdessen blockiert war. Und was sollte das überhaupt sein, dieses Internet? Nur «ein Hype», wie Bill Gates Anfang der 90er glaubte? Helmut Kohl verwies Journalisten, die nach seinen Plänen für den Ausbau der Datenautobahnen fragten, am Ende seiner Kanzlerschaft gar an die Länder: Straßenbau sei deren Sache. Adrian Lobe kehrt in seinem Buch auf humorvolle Weise in die digitale Steinzeit zurück und zeichnet das Porträt einer Generation, die das Internet als ihren Abenteuerspielplatz entdeckte.

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Bibliografie

978-3-406-79116-1

Erscheint am 14. Juli 2022

Rund 176 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 14,95 € Kaufen

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Bibliografie

978-3-406-79116-1

Erscheint am 14. Juli 2022

Rund 176 S.

Softcover

Softcover 14,95 € Kaufen

Lobe, Adrian

Mach das Internet aus, ich muss telefonieren

Kuriose Geschichten aus der digitalen Steinzeit

Deutschland, in einer anderen Zeit. Homeoffice hieß Teleheimarbeit, Fernsehonkel Manfred Krug warb für die T-Aktie, und in den Wohnstuben der Republik stand eine pralinenschachtelgroße Box, die das Tor zur neuen Welt öffnete: das Modem. Das Internet war teurer als die Sexhotline und nicht mehr als ein aufgemotzter Bildschirmtext, aber für Digital Natives war es auch eine Verheißung…

Die Jugendlichen wählten sich vor einer schrillen Geräuschkulisse ins World WideWeb ein, es knarzte und zischte in der Leitung – und dann waren sie «drin», wie Boris Becker im AOL-Werbespot sagte. Der Spaß konnte losgehen: surfen, chatten, illegal Musik und sonst was herunterladen. Zum großen Missfallen der Eltern, deren Telefon unterdessen blockiert war. Und was sollte das überhaupt sein, dieses Internet? Nur «ein Hype», wie Bill Gates Anfang der 90er glaubte? Helmut Kohl verwies Journalisten, die nach seinen Plänen für den Ausbau der Datenautobahnen fragten, am Ende seiner Kanzlerschaft gar an die Länder: Straßenbau sei deren Sache. Adrian Lobe kehrt in seinem Buch auf humorvolle Weise in die digitale Steinzeit zurück und zeichnet das Porträt einer Generation, die das Internet als ihren Abenteuerspielplatz entdeckte.
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