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Orsenna, Érik / Autissier, Isabelle

Großer Süden

Eine Reise in die Welt der Antarktis

„Ich bin nicht Wissenschaftler, sondern Weltenbummler.“
Érik Orsenna

In ihrem poetischen Reisebericht schildern Érik Orsenna und Isabelle Autissier ihre einsame Fahrt in die Antarktis, das Reich extremer Gefahren und außerordentlicher Schönheiten. Ihre Fahrt ist zugleich eine Reise durch die Naturgeschichte des weißen Kontinents und eine Begegnung mit den Menschen der Vergangenheit, die die Antarktis entdeckt, erobert und erschlossen haben. 
Im Januar 2006 macht sich Érik Orsenna zusammen mit der weltberühmten Seglerin Isabelle Autissier auf den Weg in den Großen Süden – auf einem Segelboot. Sie verzichten auf Sicherheit und Bequemlichkeit und lernen die Angst kennen, wenn sie auf rettende Winde warten, gegen eisige Stürme ankämpfen oder von Eisbergen umgeben sind, die ihr kleines Schiff mühelos zermalmen können. Was sie gewinnen, sind die Einsamkeit und der Blick der großen Entdecker, deren Spuren sie verfolgen und deren Geschichten sie erzählen. Der Friede, den sie finden, ist auch ein politischer, denn das Land am Südpol gehört niemandem und ist allein dem Frieden und der Forschung gewidmet. So besuchen die Reisenden auch Forscher aus den verschiedensten Ländern und lernen ihre einzigartigen Untersuchungen über das Leben auf unserem Planeten, seine Bedingungen und seine Gefährdungen kennen. Gleichzeitig erzählen Orsenna und Autissier hier die Biographie des weißen Kontinents: wie er entstand, wie das einst üppige Leben von ihm verschwand, auf welch erstaunliche Weisen sich Tiere und Pflanzen den extremen Bedingungen anpaßten, wie die Antarktis den übrigen Planeten am Leben erhält – und wodurch sie bedroht ist. Sie berichten von der Ausbeutung des Kontinents in der Vergangenheit und den Bemühungen um seine Rettung in der Gegenwart. So verbindet ihr Buch politische Wachheit mit dem Sinn für die fremdartige Schönheit des Kontinents.
Von Érik Orsenna und Isabelle Autissier. Érik Orsenna. Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller.

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Bibliografie

978-3-406-56958-6

Erschienen am 22. Januar 2008

Statt 18,90 € jetzt nur noch 9,90 €

2. Auflage, 2008

236 S., mit 4 Karten

Hardcover

Hardcover 9,90 € Kaufen
e-Book 8,99 € Kaufen
Inhalt
Aus dem Tagebuch von Isabelle
Warum in die Antarktis?

Aus dem Tagebuch von Érik
Warum in die Antarktis?

Erster Teil
Wo beginnt der Große Süden?

I. Río Gallegos

II. Ushuaia

III. Puerto Williams

IV. Aus dem Tagebuch von Isabelle 
Ein Schiff, eine Mannschaft

V. Wortschatz

VI. Die Drake-Straße

VII. Aus dem Tagebuch von Isabelle 
Autonomie

VIII. Aus dem Tagebuch von Érik 
Windgrenzen. Gespräch mit Pierre Lasnier

IX. Wassergrenzen I: Die antarktische Konvergenz

X. Wassergrenzen II:Der Zirkumpolarstrom

XI. Das Signal der Vögel, das Echo der Gespenster

XII. Aus dem Tagebuch von Érik 
Es lebe die internationale Gemeinschaft!


Zweiter Teil
Das Weddell-Meer

I. Das Volk der Eisberge

II. Bahía Esperanza

III. Nordenskjöld

IV. Aus dem Tagebuch von Érik
Porträt der Angst

V. Tiere I


Dritter Teil
Die Südlichen Shetland-Inseln

I. Elephant Island

II. Deception

III. Der unauffindbare Ankerplatz

IV. Melchior

V. Aus dem Tagebuch von Isabelle 
Schweres Wetter

VI. Tiere II


Vierter Teil
Die Antarktische Halbinsel

I. Antarktis-Tourismus

II. Ponytailed girl I

III. D. Island

IV. Aus dem Tagebuch von Érik 
Was ist ein Seefahrer?

V. Auf der Spur des großen Phantoms

VI. Noch einmal Charcot und das andere Ponytailed girl

VII. Die Vernadsky-Station

VIII. Gezeiten

IX. Botanik

X. Aus dem Tagebuch von Érik 
Warum in die Antarktis? (Fortsetzung)

XI. Kartografieren, benennen

XII. Aus dem Tagebuch von Isabelle 
Ankerplätze in der Antarktis

XIII. Kurs auf Marguerite Bay


Rückfahrt
I. Aus dem Tagebuch von Érik 
Kleine Chronik einer gewöhnlichen Drake-Passage

II. Puerto Toro

III. Das Auge von Toulouse

Anmerkungen
Bibliografie
Pressestimmen

Pressestimmen

"(...) Hartmann gelingt dabei das Kunststück einer kurzen und prägnanten Darstellung des komplexen Problems der «Unterlassungsansprüche im Internet», womit er sich insbesondere Praktikern zur Lektüre empfiehlt. Die hierzu notwendigen thematischen und begrifflichen Eingrenzungen lassen jedoch auch viele Fragen außen vor."
Prof. Dr. Norbert P. Flechsig und dipl. iur. Sebastian Brüggemann, ZUM - Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht in: UFITA 2/ 2010, zur 1. Auflage 2009



"Ein wunderschön komponierter, facettenreicher Reisebericht."
Christian Jostmann, Süddeutsche Zeitung, 6. August 2008



"In allem vermittelt die Poesie einer vom Eis und vom Wind bestimmten großartigen Natur eine aufmerksame wie gelassene Weltsicht. Sie ist voller Umsicht und Optimismus, der sich von der gelungenen Expedition wie selbstverständlich auf das Buch und seine Leser überträgt."
Harald Loch, mare, Juni/Juli 2008



"Ihr Buch ist gleichermaßen Reisenacherzählung, Schilderung der Historie und Plädoyer für einen antarktischen Vielvölkerfrieden, an dem sich die Welt ein Beispiel nehmen möge. Spielerisch verbinden die beiden Autoren dabei die eigenen Reise-Etappen mit den Wegmarken solcher Polarpioniere wie Shackleton, Charcot und Nordenskjöld. (...)
Poetisch lebendig wird diese Welt aus vergletschertem Weiß durch die wohltuend häufig angeführten Tagebucheinträge, die die umfassende Darstellung der Region um eine subjektive Dimension erweitern – etwa wenn die Ruhe ausstrahlende Erhabenheit vorbeischwimmender Eisberge zur Bedrohung für die plötzlich so kleine Segelyacht wird."
ala, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. Mai 2008



"(...) ein wie leichthin daherkommendes, ebenso unterhaltsames wie belehrendes Buch, eine Kombination aus den Tagebüchern beider mit Miniaturen zu Geschichte der Erforschung wie zur Situation der Antarktis. (...) Ein empfehlenswerter Eiswürfel für klimaerwärmte Tage."
Eduard Schütz, Freitag, 16. Mai 2008



"Es ist ein persönlicher, großartig erzählter Bericht über den eigentümlichen Sog, den der weiße Kontinent ausübt."
Katrin Blawat, Hubert Filser, Süddeutsche Zeitung WISSEN, Mai 2008



"Ein wunderbares Buch."
Dagmar Röhrlich, Deutschlandfunk, 6. April 2008



"Ein poetischer, sehr gut lesbarer Reisebericht. (...) So ist der Reisebericht ein politisches Plädoyer und zugleich eine Schilderung über ein Land von fremdartiger und berückender Schönheit."
Deutschlandradio Kultur, 20. Januar 2008



"Sechs Wochen waren Érik Orsenna und Isabelle Autissier in der Antarktis unterwegs, auf einem Segelboot. Ihr Buch möchte man am liebsten nicht mehr aus der Hand legen.
(...) Das Buch, das Érik Orsenna und die berühmte Seglerin Isabelle Autissier über ihre Zeit an Bord der „Ada“ geschrieben haben, möchte man am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Es heißt „Großer Süden“ und geht weit über einen poetischen Reisebericht hinaus, was an der ungeheuren Neugierde der Autoren liegt. Orsenna und Isabelle Autissier haben der Antarktis nicht einfach nur einen flüchtigen Besuch abgestattet so wie die vielen Touristen, die auf Kreuzfahrtschiffen umhercruisen und die Pinguinkolonien mit ihren Videokameras fürs Erinnerungsarchiv festhalten. Die Autoren haben sich auf die Spur der Geheimnisse des „Weißen Kontinents“ begeben, und so ist dieses Buch auch ein Führer durch die Naturgeschichte der Antarktis geworden."
Melanie Mühl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Januar 2008



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-56958-6

Erschienen am 22. Januar 2008

Statt 18,90 € jetzt nur noch 9,90 €

2. Auflage , 2008

236 S., mit 4 Karten

Hardcover

Hardcover 9,90 € Kaufen
e-Book 8,99 € Kaufen

Orsenna, Érik / Autissier, Isabelle

Großer Süden

Eine Reise in die Welt der Antarktis

„Ich bin nicht Wissenschaftler, sondern Weltenbummler.“
Érik Orsenna

In ihrem poetischen Reisebericht schildern Érik Orsenna und Isabelle Autissier ihre einsame Fahrt in die Antarktis, das Reich extremer Gefahren und außerordentlicher Schönheiten. Ihre Fahrt ist zugleich eine Reise durch die Naturgeschichte des weißen Kontinents und eine Begegnung mit den Menschen der Vergangenheit, die die Antarktis entdeckt, erobert und erschlossen haben. 
Im Januar 2006 macht sich Érik Orsenna zusammen mit der weltberühmten Seglerin Isabelle Autissier auf den Weg in den Großen Süden – auf einem Segelboot. Sie verzichten auf Sicherheit und Bequemlichkeit und lernen die Angst kennen, wenn sie auf rettende Winde warten, gegen eisige Stürme ankämpfen oder von Eisbergen umgeben sind, die ihr kleines Schiff mühelos zermalmen können. Was sie gewinnen, sind die Einsamkeit und der Blick der großen Entdecker, deren Spuren sie verfolgen und deren Geschichten sie erzählen. Der Friede, den sie finden, ist auch ein politischer, denn das Land am Südpol gehört niemandem und ist allein dem Frieden und der Forschung gewidmet. So besuchen die Reisenden auch Forscher aus den verschiedensten Ländern und lernen ihre einzigartigen Untersuchungen über das Leben auf unserem Planeten, seine Bedingungen und seine Gefährdungen kennen. Gleichzeitig erzählen Orsenna und Autissier hier die Biographie des weißen Kontinents: wie er entstand, wie das einst üppige Leben von ihm verschwand, auf welch erstaunliche Weisen sich Tiere und Pflanzen den extremen Bedingungen anpaßten, wie die Antarktis den übrigen Planeten am Leben erhält – und wodurch sie bedroht ist. Sie berichten von der Ausbeutung des Kontinents in der Vergangenheit und den Bemühungen um seine Rettung in der Gegenwart. So verbindet ihr Buch politische Wachheit mit dem Sinn für die fremdartige Schönheit des Kontinents.
Von Érik Orsenna und Isabelle Autissier. Érik Orsenna. Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller.
Webcode: https://www.chbeck.de/22619

Inhalt

Aus dem Tagebuch von Isabelle
Warum in die Antarktis?

Aus dem Tagebuch von Érik
Warum in die Antarktis?

Erster Teil
Wo beginnt der Große Süden?

I. Río Gallegos

II. Ushuaia

III. Puerto Williams

IV. Aus dem Tagebuch von Isabelle 
Ein Schiff, eine Mannschaft

V. Wortschatz

VI. Die Drake-Straße

VII. Aus dem Tagebuch von Isabelle 
Autonomie

VIII. Aus dem Tagebuch von Érik 
Windgrenzen. Gespräch mit Pierre Lasnier

IX. Wassergrenzen I: Die antarktische Konvergenz

X. Wassergrenzen II:Der Zirkumpolarstrom

XI. Das Signal der Vögel, das Echo der Gespenster

XII. Aus dem Tagebuch von Érik 
Es lebe die internationale Gemeinschaft!


Zweiter Teil
Das Weddell-Meer

I. Das Volk der Eisberge

II. Bahía Esperanza

III. Nordenskjöld

IV. Aus dem Tagebuch von Érik
Porträt der Angst

V. Tiere I


Dritter Teil
Die Südlichen Shetland-Inseln

I. Elephant Island

II. Deception

III. Der unauffindbare Ankerplatz

IV. Melchior

V. Aus dem Tagebuch von Isabelle 
Schweres Wetter

VI. Tiere II


Vierter Teil
Die Antarktische Halbinsel

I. Antarktis-Tourismus

II. Ponytailed girl I

III. D. Island

IV. Aus dem Tagebuch von Érik 
Was ist ein Seefahrer?

V. Auf der Spur des großen Phantoms

VI. Noch einmal Charcot und das andere Ponytailed girl

VII. Die Vernadsky-Station

VIII. Gezeiten

IX. Botanik

X. Aus dem Tagebuch von Érik 
Warum in die Antarktis? (Fortsetzung)

XI. Kartografieren, benennen

XII. Aus dem Tagebuch von Isabelle 
Ankerplätze in der Antarktis

XIII. Kurs auf Marguerite Bay


Rückfahrt
I. Aus dem Tagebuch von Érik 
Kleine Chronik einer gewöhnlichen Drake-Passage

II. Puerto Toro

III. Das Auge von Toulouse

Anmerkungen
Bibliografie

Pressestimmen

"(...) Hartmann gelingt dabei das Kunststück einer kurzen und prägnanten Darstellung des komplexen Problems der «Unterlassungsansprüche im Internet», womit er sich insbesondere Praktikern zur Lektüre empfiehlt. Die hierzu notwendigen thematischen und begrifflichen Eingrenzungen lassen jedoch auch viele Fragen außen vor."
Prof. Dr. Norbert P. Flechsig und dipl. iur. Sebastian Brüggemann, ZUM - Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht in: UFITA 2/ 2010, zur 1. Auflage 2009


"Ein wunderschön komponierter, facettenreicher Reisebericht."
Christian Jostmann, Süddeutsche Zeitung, 6. August 2008


"In allem vermittelt die Poesie einer vom Eis und vom Wind bestimmten großartigen Natur eine aufmerksame wie gelassene Weltsicht. Sie ist voller Umsicht und Optimismus, der sich von der gelungenen Expedition wie selbstverständlich auf das Buch und seine Leser überträgt."
Harald Loch, mare, Juni/Juli 2008


"Ihr Buch ist gleichermaßen Reisenacherzählung, Schilderung der Historie und Plädoyer für einen antarktischen Vielvölkerfrieden, an dem sich die Welt ein Beispiel nehmen möge. Spielerisch verbinden die beiden Autoren dabei die eigenen Reise-Etappen mit den Wegmarken solcher Polarpioniere wie Shackleton, Charcot und Nordenskjöld. (...)
Poetisch lebendig wird diese Welt aus vergletschertem Weiß durch die wohltuend häufig angeführten Tagebucheinträge, die die umfassende Darstellung der Region um eine subjektive Dimension erweitern – etwa wenn die Ruhe ausstrahlende Erhabenheit vorbeischwimmender Eisberge zur Bedrohung für die plötzlich so kleine Segelyacht wird."
ala, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. Mai 2008


"(...) ein wie leichthin daherkommendes, ebenso unterhaltsames wie belehrendes Buch, eine Kombination aus den Tagebüchern beider mit Miniaturen zu Geschichte der Erforschung wie zur Situation der Antarktis. (...) Ein empfehlenswerter Eiswürfel für klimaerwärmte Tage."
Eduard Schütz, Freitag, 16. Mai 2008


"Es ist ein persönlicher, großartig erzählter Bericht über den eigentümlichen Sog, den der weiße Kontinent ausübt."
Katrin Blawat, Hubert Filser, Süddeutsche Zeitung WISSEN, Mai 2008


"Ein wunderbares Buch."
Dagmar Röhrlich, Deutschlandfunk, 6. April 2008


"Ein poetischer, sehr gut lesbarer Reisebericht. (...) So ist der Reisebericht ein politisches Plädoyer und zugleich eine Schilderung über ein Land von fremdartiger und berückender Schönheit."
Deutschlandradio Kultur, 20. Januar 2008


"Sechs Wochen waren Érik Orsenna und Isabelle Autissier in der Antarktis unterwegs, auf einem Segelboot. Ihr Buch möchte man am liebsten nicht mehr aus der Hand legen.
(...) Das Buch, das Érik Orsenna und die berühmte Seglerin Isabelle Autissier über ihre Zeit an Bord der „Ada“ geschrieben haben, möchte man am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Es heißt „Großer Süden“ und geht weit über einen poetischen Reisebericht hinaus, was an der ungeheuren Neugierde der Autoren liegt. Orsenna und Isabelle Autissier haben der Antarktis nicht einfach nur einen flüchtigen Besuch abgestattet so wie die vielen Touristen, die auf Kreuzfahrtschiffen umhercruisen und die Pinguinkolonien mit ihren Videokameras fürs Erinnerungsarchiv festhalten. Die Autoren haben sich auf die Spur der Geheimnisse des „Weißen Kontinents“ begeben, und so ist dieses Buch auch ein Führer durch die Naturgeschichte der Antarktis geworden."
Melanie Mühl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Januar 2008