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Ott, Claudia

Gold auf Lapislazuli

Die 100 schönsten Liebesgedichte des Orients

Claudia Ott hat mit großer Meisterschaft einen farbigen Teppich der Liebesdichtung geknüpft, der alle Liebenden zum Verweilen einlädt und selbst eine Liebeserklärung an den Orient ist. Ihre zauberhafte Anthologie versammelt Gedichte aus drei Jahrtausenden und aus verschiedenen Kulturen und Sprachen: von Babylon und Ägypten über die kunstvolle Liebesdichtung des islamischen Mittelalters bis zur Gegenwart, von al-Andalus im Westen bis zum Indus im Osten.
Die Sprache der Liebe ist die Muttersprache des Orients. In keiner anderen Region der Welt wurde so viel und so schön über die Liebe gedichtet. Das Erstaunliche ist, daß sich durch die Zeiten und Räume die Worte und Bilder der Liebe ähneln und bis heute aufeinander Bezug nehmen. Teils freimütig erotisch, teils kunstvoll stilisiert handeln die Gedichte von schönen Männern und Frauen, von verzehrender Sehnsucht und von Paradiesen der Lüste, vom Glück der Vereinigung und vom Liebestod. Claudia Ott hat die Gedichte teils selbst übersetzt und teils auf klassische Übersetzungen zurückgegriffen. Alle Gedichte werden im Anhang durch Erläuterungen erschlossen. Auf wunderbare Weise beweist dieses Buch, daß die orientalische Sprache der Liebe auch im Abendland unmittelbar verstanden werden kann.

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Bibliografie

978-3-406-57669-0

Erschienen am 29. August 2008

157 S.

Hardcover (In Leinen)

Bibliografische Reihen

Sonstiges 14,90 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

Ursprünge

Schöne Männer, schöne Frauen

Verliebt

Leila und Madschnun

Paradies und Apfelgarten

Vereinigung

Die Religion der Liebe

Was ist Liebe?

Ich liebe dich

Reich mir den Krug!

Gedichte über Gedichte

Liebe für ein ganzes Leben

Trennung und Abschied

Liebestod und Auferstehung

Anhang
Erläuterungen
Nachwort
Quellenverzeichnis
Pressestimmen

Pressestimmen

"Otts Anthologie der 100 schönsten orientalischen Liebesgedichte ist eine Blütenlese im wahrsten Sinne des Wortes, eine literarische Confiserie: Die Texte sind nicht unbedingt für den Konsum hintereinander fort geeignet, und gerade die Geschmeidigkeit der Übersetzungen, teils von Ott selbst, teils von anderen, trägt, so kunstfertig dies alles ist, zu diesem Eindruck bei."
Stefan Weidner, Neue Zürcher Zeitung, 25. März 2009



"Claudia Ott nur als Autorin zu betiteln würde ihr nicht gerecht: Sie ist Orientalistin, Übersetzerin, Musikerin und lehrt Arabistik an der Universität Erlangen-Nürnberg. Nachdem sie im Jahr 2004 – nach fünf Jahren Arbeit – eine Neuübersetzung von ‚Tausendundeine Nacht’ veröffentlicht hat, ist nun ihr neues Werk erschienen: 100 orientalische Liebesgedichte, zusammengestellt und kommentiert von Ott."
Katja Weise, NDR Kultur, 28. Januar 2009



"Neben Passagen aus dem hebräischen Hohenlied stehen moderne christlich-arabische Texte. Eingeschmuggelt sind einige ‚krypto-orientalische Halbedelsteine’, nämlich Gedichte von Goethe und Heine. Dass die erotischen Pretiosen inzwischen einer neusachlichen Moderne Platz machen, beweist Iman Minal, ein Ägypter vom Jahrgang 1966."
H.H., Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Dezember 2008



"Claudia Ott ist es gelungen, einen thematisch geordneten Reigen mit Gedichten aus drei Jahrtausenden und aus verschiedenen Kulturen und Sprachen so zu versammeln, dass erkennbar wird, wie sie durch alle Zeiten und über alle Räume hinweg einander ähneln und wie sie aufeinander Bezug nehmen. Da kann man länger als 1001 Nacht in Ghaselen und freien Versen stöbern, mit dem jüdisch- andalusischen Dichter Moshe Ibn Esra in die taubengleichen Augen der Braut schauen oder mit Sheherzad mehr als siebzig arabische Synonyme für Liebe buchstabieren."
Dorothea von Törne, Die Welt, Die literarische Welt, 27. September 2008



"Zum Titel der Auswahl sagt Claudia Ott: ‘Gold auf Lapislazuli’ ist eine Metapher für viele, viele Dinge in Liebesgedichten. Die habe ich öfters mal gefunden. Es ist eine Metapher, die nicht so bekannt ist. (...) Die orientalische Liebesdichtung schäumt über vor Bildern: Rose und Nachtigall, Kerze und Falter, Sichelmond und Liebespfeil; alles das sind die gängigen Bilder. Ich wollte eins nehmen, das nicht ganz so bekannt ist. (...) Es kommt aus einem andalusischen Gedicht. Da heißt es zum Schluss, nachdem die beiden Liebenden sich vereinigt haben: ‘Sterne standen dort am Himmel, Gold auf Lapislazuli’.’
Diese Gedichte sind mitnichten unpolitisch. Sie sind nur ein bisschen subtil. Sie sind nicht plakativ, aber sie sind durchaus Zeichen der Welt, in der die Dichter aber auch die Rezipienten der Dichtung lebten. Dichtung ist im Orient tatsächlich etwas, das einen enorm hohen Stellenwert hat."
Stefan Berkholz, NDR, 20. August 2008



Veranstaltungen

Veranstaltungen

Stuttgart

12. Dezember 2019

20:00 Uhr

Gold auf Lapislazuli

Lesung

Lesung mit Claudia Ott im Rahmen des Lesekonzerts "Wunderlichste Buch der Bücher - Was uns Goethe verschweigt"

Veranstaltungsort: Lindenmuseum Stuttgart

Stuttgart , Hegelplatz 1

Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-57669-0

Erschienen am 29. August 2008

157 S.

Hardcover (In Leinen)

Hardcover (In Leinen) 14,90 € Kaufen

Ott, Claudia

Gold auf Lapislazuli

Die 100 schönsten Liebesgedichte des Orients

Claudia Ott hat mit großer Meisterschaft einen farbigen Teppich der Liebesdichtung geknüpft, der alle Liebenden zum Verweilen einlädt und selbst eine Liebeserklärung an den Orient ist. Ihre zauberhafte Anthologie versammelt Gedichte aus drei Jahrtausenden und aus verschiedenen Kulturen und Sprachen: von Babylon und Ägypten über die kunstvolle Liebesdichtung des islamischen Mittelalters bis zur Gegenwart, von al-Andalus im Westen bis zum Indus im Osten.
Die Sprache der Liebe ist die Muttersprache des Orients. In keiner anderen Region der Welt wurde so viel und so schön über die Liebe gedichtet. Das Erstaunliche ist, daß sich durch die Zeiten und Räume die Worte und Bilder der Liebe ähneln und bis heute aufeinander Bezug nehmen. Teils freimütig erotisch, teils kunstvoll stilisiert handeln die Gedichte von schönen Männern und Frauen, von verzehrender Sehnsucht und von Paradiesen der Lüste, vom Glück der Vereinigung und vom Liebestod. Claudia Ott hat die Gedichte teils selbst übersetzt und teils auf klassische Übersetzungen zurückgegriffen. Alle Gedichte werden im Anhang durch Erläuterungen erschlossen. Auf wunderbare Weise beweist dieses Buch, daß die orientalische Sprache der Liebe auch im Abendland unmittelbar verstanden werden kann.

Zur Webpräsenz von Claudia Ott
Webcode: https://www.chbeck.de/24107

Inhalt

Vorwort

Ursprünge

Schöne Männer, schöne Frauen

Verliebt

Leila und Madschnun

Paradies und Apfelgarten

Vereinigung

Die Religion der Liebe

Was ist Liebe?

Ich liebe dich

Reich mir den Krug!

Gedichte über Gedichte

Liebe für ein ganzes Leben

Trennung und Abschied

Liebestod und Auferstehung

Anhang
Erläuterungen
Nachwort
Quellenverzeichnis

Pressestimmen

"Otts Anthologie der 100 schönsten orientalischen Liebesgedichte ist eine Blütenlese im wahrsten Sinne des Wortes, eine literarische Confiserie: Die Texte sind nicht unbedingt für den Konsum hintereinander fort geeignet, und gerade die Geschmeidigkeit der Übersetzungen, teils von Ott selbst, teils von anderen, trägt, so kunstfertig dies alles ist, zu diesem Eindruck bei."
Stefan Weidner, Neue Zürcher Zeitung, 25. März 2009


"Claudia Ott nur als Autorin zu betiteln würde ihr nicht gerecht: Sie ist Orientalistin, Übersetzerin, Musikerin und lehrt Arabistik an der Universität Erlangen-Nürnberg. Nachdem sie im Jahr 2004 – nach fünf Jahren Arbeit – eine Neuübersetzung von ‚Tausendundeine Nacht’ veröffentlicht hat, ist nun ihr neues Werk erschienen: 100 orientalische Liebesgedichte, zusammengestellt und kommentiert von Ott."
Katja Weise, NDR Kultur, 28. Januar 2009


"Neben Passagen aus dem hebräischen Hohenlied stehen moderne christlich-arabische Texte. Eingeschmuggelt sind einige ‚krypto-orientalische Halbedelsteine’, nämlich Gedichte von Goethe und Heine. Dass die erotischen Pretiosen inzwischen einer neusachlichen Moderne Platz machen, beweist Iman Minal, ein Ägypter vom Jahrgang 1966."
H.H., Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Dezember 2008


"Claudia Ott ist es gelungen, einen thematisch geordneten Reigen mit Gedichten aus drei Jahrtausenden und aus verschiedenen Kulturen und Sprachen so zu versammeln, dass erkennbar wird, wie sie durch alle Zeiten und über alle Räume hinweg einander ähneln und wie sie aufeinander Bezug nehmen. Da kann man länger als 1001 Nacht in Ghaselen und freien Versen stöbern, mit dem jüdisch- andalusischen Dichter Moshe Ibn Esra in die taubengleichen Augen der Braut schauen oder mit Sheherzad mehr als siebzig arabische Synonyme für Liebe buchstabieren."
Dorothea von Törne, Die Welt, Die literarische Welt, 27. September 2008


"Zum Titel der Auswahl sagt Claudia Ott: ‘Gold auf Lapislazuli’ ist eine Metapher für viele, viele Dinge in Liebesgedichten. Die habe ich öfters mal gefunden. Es ist eine Metapher, die nicht so bekannt ist. (...) Die orientalische Liebesdichtung schäumt über vor Bildern: Rose und Nachtigall, Kerze und Falter, Sichelmond und Liebespfeil; alles das sind die gängigen Bilder. Ich wollte eins nehmen, das nicht ganz so bekannt ist. (...) Es kommt aus einem andalusischen Gedicht. Da heißt es zum Schluss, nachdem die beiden Liebenden sich vereinigt haben: ‘Sterne standen dort am Himmel, Gold auf Lapislazuli’.’
Diese Gedichte sind mitnichten unpolitisch. Sie sind nur ein bisschen subtil. Sie sind nicht plakativ, aber sie sind durchaus Zeichen der Welt, in der die Dichter aber auch die Rezipienten der Dichtung lebten. Dichtung ist im Orient tatsächlich etwas, das einen enorm hohen Stellenwert hat."
Stefan Berkholz, NDR, 20. August 2008

Veranstaltungen

Stuttgart

12. Dezember 2019

20:00 Uhr

Gold auf Lapislazuli

Lesung

Lesung mit Claudia Ott im Rahmen des Lesekonzerts "Wunderlichste Buch der Bücher - Was uns Goethe verschweigt"

Veranstaltungsort: Lindenmuseum Stuttgart

Stuttgart , Hegelplatz 1