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Patel, Kiran Klaus

Projekt Europa

Eine kritische Geschichte

Die EU ist im Krisenmodus. Nach Jahrzehnten des Erfolgs scheint sie nun erstmals in ihrer Existenz bedroht. Doch ist die heutige Situation wirklich so außergewöhnlich? Auf Grundlage der neuesten Forschung und eigener Archivrecherchen erzählt Kiran Klaus Patel die Geschichte der europäischen Integration im Kalten Krieg neu und zeigt das Projekt Europa ungeschminkt – jenseits des Wunschbildes politischer Sonntagsreden und billiger Polemik. Wer die Vorgeschichte der EU kennt und weiß, wie sie zu dem wurde, was sie ist, der sieht auch die Entwicklungen der Gegenwart in einem anderen Licht.
Das Selbstbild der EU könnte strahlender nicht sein. Sie steht für Friedensstiftung, Wirtschaftswachstum, eine an Werten orientierte Politik sowie ein zusammenwachsendes Europa. Und im Rückblick will es so scheinen, als hätten ihre Vorläuferorganisationen dies alles ganz aus sich heraus und nahezu zwangsläufig geschaffen. In seinem mit überraschenden Einblicken gespickten Buch hinterfragt Kiran Klaus Patel diese Standarderzählung und macht deutlich, dass ein überzogenes Selbstbild das heutige Krisenempfinden unnötig verschärft, weil für neu und bedrohlich gehalten wird, was es immer schon gegeben hat. Die größten Krisenjahre der alten EG entpuppen sich im Rückblick als Zeiten des Auf- und Umbruchs, aus denen Europa am Ende gestärkt hervorging.

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Bibliografie

978-3-406-72768-9

Erschienen am 28. August 2018

463 S., mit 12 Abbildungen, 6 Tabellen und 3 Karten

Hardcover

Hardcover 29,95 € Kaufen
e-Book 24,99 € Kaufen
Inhalt

 

 

Prolog

1. Europa und europäische Integration
2. Frieden und Sicherheit
3. Wirtschaftswachstum und Wohlstand
4. Partizipation und Technokratie
5. Werte und Normen
6. Bürokratisches Monster oder nationales Instrument
7. Desintegration und Dysfunktionalität
8. Die Gemeinschaft und ihre Welt

Epilog

 

Dank
Anmerkungen
Abkürzungsverzeichnis
Quellen- und Literaturverzeichnis
Abbildungsnachweis
Register

 

Pressestimmen

Pressestimmen

"Patels Buch ist ein Augenöffner. Es legt den Blick frei auf eine Europäische Union, die plötzlich, wenn Mythen und Narrative erst einmal beiseite geräumt sind, ganz anders wirkt.“
Deutschlandfunk, Peter Kapern



"In seinem unaufgeregten Buch hat Kiran Klaus Patel Bausteine für eine mitreißende Europaerzählung geliefert (...) Das Buch sollte in den Kanon staatsbürgerlicher Bildung aufgenommen werden."
Süddeutsche Zeitung, Bernd Greiner



"Das Werk Patels stellt eine sehr lesenswerte EG-Geschichte zwischen 1952 und 1990 dar, die mit vielen wenig bekannten Details und Zusammenhängen sowie mit immer wieder neuen Perspektiven zu überzeugen weiß.“
euro/ordo



"Das Buch leistet (…) im besten Sinne historische Aufklärungsarbeit (…) gut lesbare Fachprosa."
h-soz-kult, Lutz Raphael



"Patel (…) zeigt in seinem Buch, wo die heutigen Bruchlinien verlaufen.“
Dresdner Morgenpost



"Die Europäische Union steht für Frieden, Wohlstand, Wachstum. So zumindest sieht ihr Selbstbild aus. Kiran Klaus Patel hinterfragt nun in seinem neuen Buch dieses Narrativ. Und kommt zu überraschenden Ergebnissen.“
Hannoversche Allgemeine Zeitung



"Eine Liebeserklärung an die Möglichkeit eines noch immer jungen Kontinents.“
BR, Lukas Hammerstein



"Gerade weil Patel nicht zuletzt die schweren Prüfungen der EG in den Siebziger- und frühen Achtzigerjahren in Erinnerung ruft, wird noch einmal erlebbar, wie zugleich produktiv und prägend diese Krisenzeiten für die europäische Zukunft waren.“
Die ZEIT, Thomas Speckmann



"Eine erfrischende Lesart des europäischen Projekts (…)"
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Jenny Hestermann



"Wer sich (…) vor der anstehenden Europawahl am 26. Mai noch Hintergrundwissen aneignen möchte, der ist mit diesem Buch gut bedient.“
Heilbronner Stimme, Christoph Feil



"Grandioses Buch (…) eines der spannendsten Bücher des Jahres zum Thema Religion.“
Märkische Oderzeitung, Christoph Arens



"Eine kritische Bestandsaufnahme des Projekts Europa (…) ein Plädoyer für mehr Ehrlichkeit und Realismus.“
Sächsische Zeitung, Frank Grubitzsch



"Ein überraschendes Bild der Europäischen Union.“
St.Galler Tagesblatt, Rolf App



"Ein höchst lesenswertes, anregendes Buch.“
sehepunkte, Guido Thiemeyer



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-72768-9

Erschienen am 28. August 2018

463 S., mit 12 Abbildungen, 6 Tabellen und 3 Karten

Hardcover

Hardcover 29,95 € Kaufen
e-Book 24,99 € Kaufen

Patel, Kiran Klaus

Projekt Europa

Eine kritische Geschichte

Die EU ist im Krisenmodus. Nach Jahrzehnten des Erfolgs scheint sie nun erstmals in ihrer Existenz bedroht. Doch ist die heutige Situation wirklich so außergewöhnlich? Auf Grundlage der neuesten Forschung und eigener Archivrecherchen erzählt Kiran Klaus Patel die Geschichte der europäischen Integration im Kalten Krieg neu und zeigt das Projekt Europa ungeschminkt – jenseits des Wunschbildes politischer Sonntagsreden und billiger Polemik. Wer die Vorgeschichte der EU kennt und weiß, wie sie zu dem wurde, was sie ist, der sieht auch die Entwicklungen der Gegenwart in einem anderen Licht.
Das Selbstbild der EU könnte strahlender nicht sein. Sie steht für Friedensstiftung, Wirtschaftswachstum, eine an Werten orientierte Politik sowie ein zusammenwachsendes Europa. Und im Rückblick will es so scheinen, als hätten ihre Vorläuferorganisationen dies alles ganz aus sich heraus und nahezu zwangsläufig geschaffen. In seinem mit überraschenden Einblicken gespickten Buch hinterfragt Kiran Klaus Patel diese Standarderzählung und macht deutlich, dass ein überzogenes Selbstbild das heutige Krisenempfinden unnötig verschärft, weil für neu und bedrohlich gehalten wird, was es immer schon gegeben hat. Die größten Krisenjahre der alten EG entpuppen sich im Rückblick als Zeiten des Auf- und Umbruchs, aus denen Europa am Ende gestärkt hervorging.
Webcode: https://www.chbeck.de/24603103

Inhalt

 

 

Prolog

1. Europa und europäische Integration
2. Frieden und Sicherheit
3. Wirtschaftswachstum und Wohlstand
4. Partizipation und Technokratie
5. Werte und Normen
6. Bürokratisches Monster oder nationales Instrument
7. Desintegration und Dysfunktionalität
8. Die Gemeinschaft und ihre Welt

Epilog

 

Dank
Anmerkungen
Abkürzungsverzeichnis
Quellen- und Literaturverzeichnis
Abbildungsnachweis
Register

 

Pressestimmen

"Patels Buch ist ein Augenöffner. Es legt den Blick frei auf eine Europäische Union, die plötzlich, wenn Mythen und Narrative erst einmal beiseite geräumt sind, ganz anders wirkt.“
Deutschlandfunk, Peter Kapern


"In seinem unaufgeregten Buch hat Kiran Klaus Patel Bausteine für eine mitreißende Europaerzählung geliefert (...) Das Buch sollte in den Kanon staatsbürgerlicher Bildung aufgenommen werden."
Süddeutsche Zeitung, Bernd Greiner


"Das Werk Patels stellt eine sehr lesenswerte EG-Geschichte zwischen 1952 und 1990 dar, die mit vielen wenig bekannten Details und Zusammenhängen sowie mit immer wieder neuen Perspektiven zu überzeugen weiß.“
euro/ordo


"Das Buch leistet (…) im besten Sinne historische Aufklärungsarbeit (…) gut lesbare Fachprosa."
h-soz-kult, Lutz Raphael


"Patel (…) zeigt in seinem Buch, wo die heutigen Bruchlinien verlaufen.“
Dresdner Morgenpost


"Die Europäische Union steht für Frieden, Wohlstand, Wachstum. So zumindest sieht ihr Selbstbild aus. Kiran Klaus Patel hinterfragt nun in seinem neuen Buch dieses Narrativ. Und kommt zu überraschenden Ergebnissen.“
Hannoversche Allgemeine Zeitung


"Eine Liebeserklärung an die Möglichkeit eines noch immer jungen Kontinents.“
BR, Lukas Hammerstein


"Gerade weil Patel nicht zuletzt die schweren Prüfungen der EG in den Siebziger- und frühen Achtzigerjahren in Erinnerung ruft, wird noch einmal erlebbar, wie zugleich produktiv und prägend diese Krisenzeiten für die europäische Zukunft waren.“
Die ZEIT, Thomas Speckmann


"Eine erfrischende Lesart des europäischen Projekts (…)"
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Jenny Hestermann


"Wer sich (…) vor der anstehenden Europawahl am 26. Mai noch Hintergrundwissen aneignen möchte, der ist mit diesem Buch gut bedient.“
Heilbronner Stimme, Christoph Feil


"Grandioses Buch (…) eines der spannendsten Bücher des Jahres zum Thema Religion.“
Märkische Oderzeitung, Christoph Arens


"Eine kritische Bestandsaufnahme des Projekts Europa (…) ein Plädoyer für mehr Ehrlichkeit und Realismus.“
Sächsische Zeitung, Frank Grubitzsch


"Ein überraschendes Bild der Europäischen Union.“
St.Galler Tagesblatt, Rolf App


"Ein höchst lesenswertes, anregendes Buch.“
sehepunkte, Guido Thiemeyer