Cover: Nguyen, C. Thi, Der Score

Nguyen, C. Thi

Der Score

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Nguyen, C. Thi

Der Score

Wie wir aufhören, das Spiel der anderen zu spielen.

Klickzahlen, Fitnesstracker, Bestsellerlisten, Politikerrankings: Unsere Gesellschaft ist besessen von Scores. Überall bestimmen Punktesysteme, was und wer als wertvoll gilt. Doch wann kippen Orientierungshilfen in Instrumente der Beherrschung? Der Philosoph C. Thi Nguyen deckt auf, wie Scores zu einem der prägendsten Werkzeuge unserer Zeit geworden sind – und warum wir dringend ihre Wirkungsweise verstehen müssen.

Was macht Scores so mächtig und attraktiv? Statt uns mit der irritierenden Vielfalt von Meinungen und Werten zu konfrontieren, reduzieren sie diese Vielfalt auf simple Zahlen. Dadurch sagen sie uns, was wichtig ist und wonach wir streben sollten – und bringen eine verführerische Klarheit in unser Handeln. Nguyen demonstriert an lebensnahen Beispielen, dass diese scheinbar harmlosen Zahlen uns tatsächlich dazu verleiten, fremde Werte unhinterfragt zu übernehmen. Ob wir unsere Gesundheit durch Fitnesstracker optimieren, unsere Hobbys in Instagram-Likes messen oder unseren beruflichen Erfolg an Quartalszielen festmachen: Überall werden vielschichtige Motivationen durch eindimensionale Kennzahlen ersetzt. Wenn aber in unserer Beziehung zu unserer Gesundheit, unseren Jobs oder Lieblingsbeschäftigungen nur noch Scores zählen, verarmt unser Leben. Dagegen entwickelt Nguyen eine neue Philosophie der Bewertung: Er zeigt, wie wir spielerisch und bewusst mit Scores umgehen können, ohne von ihnen vereinnahmt zu werden. Ein wunderbares Buch über die Kunst, in einer quantifizierten Welt die Kontrolle über die eigenen Werte zu behalten.

Von C. Thi Nguyen, Aus dem Englischen von Frank Lachmann.
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28,00 €

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Inhalt
TEIL 1
Eröffnungszüge
1 Ist das wirklich das Spiel, das du spielen willst?
2 Strebensorientiertes Spiel
3 Wertübernahme
4 Scores erzeugen Konvergenz

TEIL 2
Was Scores leisten
5 Die Kunst des Handelns
6 Transparenz ist Überwachung
7 Die Schönheit des Prozesses
8 Die Grenzen der Daten
9 Der Score prägt unsere Kämpfe

TEIL 3
Warum nutzen wir mechanische Bewertungen?
10 Scores verändern das Thema
11 Mechanische Werte
12 Flexibilität durch Beschränkung
13 Das verborgene Herz der Mechanisierung
14 Die Wahl des Schwierigkeitsgrads
15 Reflexive Kontrolle

TEIL 4
Standardisierte Werte
16 Werte, verborgen in der Maschine
17 Wessen Interessen dient die Standardisierung?
18 Wer teilt die Welt auf?
19 Bedeutungsinseln
20 Die Zentralisierung von Werten
21 Techniken der Arbeit, Techniken des Spiels

TEIL 5
Was sollten wir tun?
22 Zu viel Welt
23 Objektivitätswäsche
24 Die Versuchungen der Klarheit
25 Der Triumph der universellen Sprache
26 Spielen um seiner selbst willen
27 Kunst ist ein Spiel
28 Infrastrukturen des Spielens
29 Ein paar Schlüsse

Dank
Anmerkungen
Register

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-84414-0

Erscheint am 20. März 2026

377 S.

Hardcover

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Nguyen, C. Thi

Der Score

Wie wir aufhören, das Spiel der anderen zu spielen

Klickzahlen, Fitnesstracker, Bestsellerlisten, Politikerrankings: Unsere Gesellschaft ist besessen von Scores. Überall bestimmen Punktesysteme, was und wer als wertvoll gilt. Doch wann kippen Orientierungshilfen in Instrumente der Beherrschung? Der Philosoph C. Thi Nguyen deckt auf, wie Scores zu einem der prägendsten Werkzeuge unserer Zeit geworden sind – und warum wir dringend ihre Wirkungsweise verstehen müssen.

Was macht Scores so mächtig und attraktiv? Statt uns mit der irritierenden Vielfalt von Meinungen und Werten zu konfrontieren, reduzieren sie diese Vielfalt auf simple Zahlen. Dadurch sagen sie uns, was wichtig ist und wonach wir streben sollten – und bringen eine verführerische Klarheit in unser Handeln. Nguyen demonstriert an lebensnahen Beispielen, dass diese scheinbar harmlosen Zahlen uns tatsächlich dazu verleiten, fremde Werte unhinterfragt zu übernehmen. Ob wir unsere Gesundheit durch Fitnesstracker optimieren, unsere Hobbys in Instagram-Likes messen oder unseren beruflichen Erfolg an Quartalszielen festmachen: Überall werden vielschichtige Motivationen durch eindimensionale Kennzahlen ersetzt. Wenn aber in unserer Beziehung zu unserer Gesundheit, unseren Jobs oder Lieblingsbeschäftigungen nur noch Scores zählen, verarmt unser Leben. Dagegen entwickelt Nguyen eine neue Philosophie der Bewertung: Er zeigt, wie wir spielerisch und bewusst mit Scores umgehen können, ohne von ihnen vereinnahmt zu werden. Ein wunderbares Buch über die Kunst, in einer quantifizierten Welt die Kontrolle über die eigenen Werte zu behalten.
Von C. Thi Nguyen, Aus dem Englischen von Frank Lachmann.
Webcode: /39979469

Inhalt

TEIL 1
Eröffnungszüge
1 Ist das wirklich das Spiel, das du spielen willst?
2 Strebensorientiertes Spiel
3 Wertübernahme
4 Scores erzeugen Konvergenz

TEIL 2
Was Scores leisten
5 Die Kunst des Handelns
6 Transparenz ist Überwachung
7 Die Schönheit des Prozesses
8 Die Grenzen der Daten
9 Der Score prägt unsere Kämpfe

TEIL 3
Warum nutzen wir mechanische Bewertungen?
10 Scores verändern das Thema
11 Mechanische Werte
12 Flexibilität durch Beschränkung
13 Das verborgene Herz der Mechanisierung
14 Die Wahl des Schwierigkeitsgrads
15 Reflexive Kontrolle

TEIL 4
Standardisierte Werte
16 Werte, verborgen in der Maschine
17 Wessen Interessen dient die Standardisierung?
18 Wer teilt die Welt auf?
19 Bedeutungsinseln
20 Die Zentralisierung von Werten
21 Techniken der Arbeit, Techniken des Spiels

TEIL 5
Was sollten wir tun?
22 Zu viel Welt
23 Objektivitätswäsche
24 Die Versuchungen der Klarheit
25 Der Triumph der universellen Sprache
26 Spielen um seiner selbst willen
27 Kunst ist ein Spiel
28 Infrastrukturen des Spielens
29 Ein paar Schlüsse

Dank
Anmerkungen
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