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Reinhardt, Volker

Pius II. Piccolomini

Der Papst, mit dem die Renaissance begann

Die Karriere des Humanisten Enea Silvio Piccolomini (1405–1464) ist atemberaubend: In nur wenigen Jahren stieg der Verfasser schwül-erotischer Bestseller zum Papst auf, verleugnete sein früheres Leben und setzte sich mit einer literarisch meisterhaften Autobiographie, den „Commentarii“, und dem Bau einer neuen Stadt, Pienza, zwei monumentale Denkmäler, wie sie nur in einer neuen Zeit, der Renaissance, entstehen konnten.
Der Jurist und Poet Piccolomini ist uns vor allem durch das einnehmende Bild bekannt, das er von sich selbst gezeichnet hat. Volker Reinhardt legt in dieser ersten Piccolomini-Biographie seit Jahrzehnten das wahre Leben des Selfmademan frei. Er beschreibt, wie der Ratgeber in Liebesdingen, der ein zynisches Menschenbild propagierte und die päpstliche Allmacht bekämpfte, sich selbst in die Dienste des Pontifex begab und später als Papst eine beispiellose Machtfülle entfaltete. Pius’ Beschreibungen ländlicher Idyllen rühren bis heute an, seine Werke zu Asien und Europa sind eine unschätzbare Quelle, die Renaissancestadt Pienza erregt Staunen – aber eigentlich faszinierend ist, wie es ein Einzelner geschafft hat, sich selbst und damit eine ganze Epoche neu zu erfinden.

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Bibliografie

978-3-406-65562-3

Erschienen am 26. August 2013

392 S., mit 33 Abbildungen und 2 Karten

Hardcover (In Leinen)

Sonstiges 24,95 € Kaufen
e-Book 19,99 € Kaufen
Inhalt
Einführung: Eine unglaubliche Karriere

1. Von Corsignano nach Siena, 1405–1431

2. Im Dienste des Konzils und des Gegenpapstes, 1432–1442

3. In den Diensten des Kaisers, 1443–1455

4. Im Dienste des Kreuzzugs und der Kurie, 1455–1458

5. Der Kongress von Mantua, 1459–1460

6. Kriege und Idyllen, 1461–1463

7. Die letzte Reise, 1463–1464


Epilog

Anhang
Pressestimmen

Pressestimmen

„Eine wunderbar lesbare Biographie.“
A. Matena, Theologie und Philosophie, 04/2014



"Die Biografie Reinhardts ruft unter den zahlreichen ‚Erbauern‘ Europas einen nachgerade tragisch gescheiterten in Erinnerung (…)."
Hans-Albrecht Koch, Neue Zürcher Zeitung, 11. Dezember 2013



"Schön, dass dieser faszinierende Mann in Reinhardt einen würdigen Biografen gefunden hat. Nur wenige Historiker schreiben so lebendig wie der in der Schweiz lehrende Professor."
dpa, 17. September 2013



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-65562-3

Erschienen am 26. August 2013

392 S., mit 33 Abbildungen und 2 Karten

Hardcover (In Leinen)

Hardcover (In Leinen) 24,95 € Kaufen
e-Book 19,99 € Kaufen

Reinhardt, Volker

Pius II. Piccolomini

Der Papst, mit dem die Renaissance begann

Die Karriere des Humanisten Enea Silvio Piccolomini (1405–1464) ist atemberaubend: In nur wenigen Jahren stieg der Verfasser schwül-erotischer Bestseller zum Papst auf, verleugnete sein früheres Leben und setzte sich mit einer literarisch meisterhaften Autobiographie, den „Commentarii“, und dem Bau einer neuen Stadt, Pienza, zwei monumentale Denkmäler, wie sie nur in einer neuen Zeit, der Renaissance, entstehen konnten.
Der Jurist und Poet Piccolomini ist uns vor allem durch das einnehmende Bild bekannt, das er von sich selbst gezeichnet hat. Volker Reinhardt legt in dieser ersten Piccolomini-Biographie seit Jahrzehnten das wahre Leben des Selfmademan frei. Er beschreibt, wie der Ratgeber in Liebesdingen, der ein zynisches Menschenbild propagierte und die päpstliche Allmacht bekämpfte, sich selbst in die Dienste des Pontifex begab und später als Papst eine beispiellose Machtfülle entfaltete. Pius’ Beschreibungen ländlicher Idyllen rühren bis heute an, seine Werke zu Asien und Europa sind eine unschätzbare Quelle, die Renaissancestadt Pienza erregt Staunen – aber eigentlich faszinierend ist, wie es ein Einzelner geschafft hat, sich selbst und damit eine ganze Epoche neu zu erfinden.
Webcode: https://www.chbeck.de/12413841

Inhalt

Einführung: Eine unglaubliche Karriere

1. Von Corsignano nach Siena, 1405–1431

2. Im Dienste des Konzils und des Gegenpapstes, 1432–1442

3. In den Diensten des Kaisers, 1443–1455

4. Im Dienste des Kreuzzugs und der Kurie, 1455–1458

5. Der Kongress von Mantua, 1459–1460

6. Kriege und Idyllen, 1461–1463

7. Die letzte Reise, 1463–1464


Epilog

Anhang

Pressestimmen

„Eine wunderbar lesbare Biographie.“
A. Matena, Theologie und Philosophie, 04/2014


"Die Biografie Reinhardts ruft unter den zahlreichen ‚Erbauern‘ Europas einen nachgerade tragisch gescheiterten in Erinnerung (…)."
Hans-Albrecht Koch, Neue Zürcher Zeitung, 11. Dezember 2013


"Schön, dass dieser faszinierende Mann in Reinhardt einen würdigen Biografen gefunden hat. Nur wenige Historiker schreiben so lebendig wie der in der Schweiz lehrende Professor."
dpa, 17. September 2013