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Schlögel, Karl

Das sowjetische Jahrhundert

Archäologie einer untergegangenen Welt

Der große Osteuropa-Historiker Karl Schlögel lädt mit seiner Archäologie des Kommunismus zu einer Neuvermessung der sowjetischen Welt ein. Wir wussten immer schon viel darüber, wie „das System“ funktioniert, weit weniger über die Routinen des Lebens in außer gewöhnlichen Zeiten. Aber jedes Imperium hat seinen Sound, seinen Duft, seinen Rhythmus, der auch dann noch fortlebt, wenn das Reich aufgehört hat zu existieren. So entsteht, hundert Jahre nach der Revolution von 1917 und ein Vierteljahrhundert nach dem Ende der Sowjetunion, das Panorama eines einzigartigen Imperiums, ohne das wir „die Zeit danach“, in der wir heute leben, nicht verstehen können. Karl Schlögel ist dabei, wenn die Megabauten des Kommunismus eingeweiht und die Massengräber des Stalin'schen Terrors freigelegt werden. Er interessiert sich für Paraden der Macht ebenso sehr wie für die Rituale des Alltags, er erkundet die Weite des Eisenbahnlandes und die Enge der Gemeinschaftswohnung, in der Generationen von Sowjetmenschen ihr Leben zubrachten. Die Orte des Glücks und der kleinen Freiheit fehlen nicht: der Kulturpark, die Datscha, die Ferien an der Roten Riviera. In allem – ob im Mobiliar, im Duft des Parfums oder der Stimme des Radiosprechers – hat das „Zeitalter der Extreme“ seine Spur hinterlassen.

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Bibliografie

978-3-406-71511-2

Erschienen am 19. Oktober 2017

3. Auflage, 2018

912 S., mit 86 Abbildungen

Gebunden

Hardcover 38,00 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Eine spannend geschriebene archäologische Enzyklopädie."
Kerstin Holm, FAZ, 27. Oktober 2017



"Ein Museumsführer durch sowjetische Lebenswelten jenseits der herkömmlichen historischen Quellen [...] Hier agiert jemand, der uns mit seinem Wissensschatz den Blick erweitert." 
Jörg Himmelreich, Deutschlandfunk Kultur, 30. September 2017



"Ein Museum, das der Leser, je nach eigenen Interessen, in dieser oder jener Richtung durchschreiten, nein, durch-lesen kann."
Mirko Schwanitz, BR Diwan, 2. Dezember 2017



"Fesselnde und originelle Perspektiven auf die ernsten Themen der sowjetischen Geschichte."
Lukas Latz, Der Freitag, 2. Oktober 2017



"Eine analytische Reise in das System und die Mechanismen der Sowjetunion."
Die  Furche, 9. November 2017



"Eine Lektüre (...), in der die Zeit im besten Sinne aufgehoben ist."
Elke Schmitter, SPIEGEL Online, 14. Dezember 2017



"Er erspürt, ertastet Dimensionen, die andere Historiker gar nicht wahrnehmen: Alltagskultur, das gemeine Leben."
Richard Herzinger und Andrea Seibel, WELT am Sonntag, 5. November 2017




"Großartiges Porträt einer untergegangenen Welt." Michael Thumann, Die ZEIT, 19. Oktober 2017



"Mein Buch des Jahres!"
André Fischer, Nürnberger Zeitung, 29. Dezmber 2017



"Ein grandioses Buch."
Jörg Später, Badische Zeitung, 15. November 2017



"Seine Quellen sind von jeher (...)  lebensweltliche Details, aus deren Darstellung sich eine weit ausgreifende, reflektierte Alltagsdarstellung ergibt." Elke Schmitter, LiteraturSpiegel, 23. November 2017



"Ein großes, ja grandioses Buch."
Bernhard Schulz, Tagesspiegel, 18. Oktober 2017



"Ein imaginäres Museum der Sowjet-Zivilisation."

Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung Messebeilage, 10. Oktober 2017



"Ein opulentes Opus Magnum."
Katrin Hillgruber, Stuttgarter Zeitung, 2./3. Dezember 2017



Bibliografie

978-3-406-71511-2

Erschienen am 19. Oktober 2017

3. Auflage , 2018

912 S., mit 86 Abbildungen

Gebunden

Hardcover 38,00 €

Schlögel, Karl

Das sowjetische Jahrhundert

Archäologie einer untergegangenen Welt

Der große Osteuropa-Historiker Karl Schlögel lädt mit seiner Archäologie des Kommunismus zu einer Neuvermessung der sowjetischen Welt ein. Wir wussten immer schon viel darüber, wie „das System“ funktioniert, weit weniger über die Routinen des Lebens in außer gewöhnlichen Zeiten. Aber jedes Imperium hat seinen Sound, seinen Duft, seinen Rhythmus, der auch dann noch fortlebt, wenn das Reich aufgehört hat zu existieren. So entsteht, hundert Jahre nach der Revolution von 1917 und ein Vierteljahrhundert nach dem Ende der Sowjetunion, das Panorama eines einzigartigen Imperiums, ohne das wir „die Zeit danach“, in der wir heute leben, nicht verstehen können. Karl Schlögel ist dabei, wenn die Megabauten des Kommunismus eingeweiht und die Massengräber des Stalin'schen Terrors freigelegt werden. Er interessiert sich für Paraden der Macht ebenso sehr wie für die Rituale des Alltags, er erkundet die Weite des Eisenbahnlandes und die Enge der Gemeinschaftswohnung, in der Generationen von Sowjetmenschen ihr Leben zubrachten. Die Orte des Glücks und der kleinen Freiheit fehlen nicht: der Kulturpark, die Datscha, die Ferien an der Roten Riviera. In allem – ob im Mobiliar, im Duft des Parfums oder der Stimme des Radiosprechers – hat das „Zeitalter der Extreme“ seine Spur hinterlassen.
Webcode: http://www.chbeck.de/20712533

Pressestimmen

"Eine spannend geschriebene archäologische Enzyklopädie."
Kerstin Holm, FAZ, 27. Oktober 2017


"Ein Museumsführer durch sowjetische Lebenswelten jenseits der herkömmlichen historischen Quellen [...] Hier agiert jemand, der uns mit seinem Wissensschatz den Blick erweitert." 
Jörg Himmelreich, Deutschlandfunk Kultur, 30. September 2017


"Ein Museum, das der Leser, je nach eigenen Interessen, in dieser oder jener Richtung durchschreiten, nein, durch-lesen kann."
Mirko Schwanitz, BR Diwan, 2. Dezember 2017


"Fesselnde und originelle Perspektiven auf die ernsten Themen der sowjetischen Geschichte."
Lukas Latz, Der Freitag, 2. Oktober 2017


"Eine analytische Reise in das System und die Mechanismen der Sowjetunion."
Die  Furche, 9. November 2017


"Eine Lektüre (...), in der die Zeit im besten Sinne aufgehoben ist."
Elke Schmitter, SPIEGEL Online, 14. Dezember 2017


"Er erspürt, ertastet Dimensionen, die andere Historiker gar nicht wahrnehmen: Alltagskultur, das gemeine Leben."
Richard Herzinger und Andrea Seibel, WELT am Sonntag, 5. November 2017



"Großartiges Porträt einer untergegangenen Welt." Michael Thumann, Die ZEIT, 19. Oktober 2017


"Mein Buch des Jahres!"
André Fischer, Nürnberger Zeitung, 29. Dezmber 2017


"Ein grandioses Buch."
Jörg Später, Badische Zeitung, 15. November 2017


"Seine Quellen sind von jeher (...)  lebensweltliche Details, aus deren Darstellung sich eine weit ausgreifende, reflektierte Alltagsdarstellung ergibt." Elke Schmitter, LiteraturSpiegel, 23. November 2017


"Ein großes, ja grandioses Buch."
Bernhard Schulz, Tagesspiegel, 18. Oktober 2017


"Ein imaginäres Museum der Sowjet-Zivilisation."

Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung Messebeilage, 10. Oktober 2017


"Ein opulentes Opus Magnum."
Katrin Hillgruber, Stuttgarter Zeitung, 2./3. Dezember 2017