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Scholz, Peter

Der Hellenismus

Der Hof und die Welt

Der Aufstieg der Makedonen zur Vormacht Griechenlands begann um die Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. und bildete die Voraussetzung für die Entstehung des Hellenismus – jener Epoche, in der die antike Welt grundlegend umgestaltet werden sollte. Alexander der Große wurde seit 336 v. Chr. Zum Motor dieses Prozesses, als er militärisch ein Reich von unerhörten Ausmaßen schuf. Zwar folgte auf seinen frühen Tod (322 v. Chr.) sofort der Zerfall des Imperiums, doch die Hellenisierung der Herrschaftsräume war nicht mehr aufzuhalten.
Peter Scholz entwirft in seinem Buch ein grandioses historisches Panorama, das von den makedonischen Königen über Alexander, die Diadochen und ihre Nachfolger bis zum Untergang der letzten Königin aus dem Geschlecht der Ptolemäer, Kleopatra VII. (30 v. Chr.), reicht. Er begleitet seine Leserinnen und Leser an die Höfe der hellenistischen Herrscher, in deren Pracht sich die intellektuelle und künstlerische Elite der Welt einfand, zeigt ihnen neu erblühende Städte als steinerne Zeugen eines stolzen Bürgerbewusstseins, führt sie aber auch auf die zahllosen Schlachtfelder, auf denen immer wieder um die oft nur lose zusammengehaltenen Herrschaftsgebiete gekämpft wurde. Den Abschluss des Bandes bildet die dramatische Konfrontation der hellenistischen Reiche mit Rom – der aufstrebenden Großmacht im Westen, der sich nach und nach alle hellenistischen Reiche beugen mussten und mit deren Erfolgen wiederum ein neues Zeitalter begann.


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Bibliografie

978-3-406-67911-7

Erschienen am 11. September 2015

352 S., mit 17 Abbildungen, 10 Karten und 14 Herrscherlisten

Klappenbroschur

Broschur 16,95 € Kaufen
e-Book 13,99 € Kaufen
Inhalt
I. Einleitung: Eine politische Geschichte des Hellenismus

II. Philipp II. und Alexander als Wegbereiter
der hellenistischen Herrschaften
(Die Grundlagen der hellenistischen Herrschaften)
1. Die Neubegründung des makedonischen Königtums
unter Philipp II. (359–346 v. Chr.)
2. Philipps II. ‹maßvolle› Idee der Befreiung der Griechen
von der Perserherrschaft (346–336 v. Chr.)
3. Der makedonische Achill in Asien oder die ‹maßlose› Idee
von der Eroberung des gesamten Perserreiches (335–333 v. Chr.)
4. König, Pharao, Großkönig und Gott (333–323 v. Chr.)

III. Die (langlebigen) Nachfolger des jungen Eroberers
und die Etablierung der hellenistischen Dynastien
1. Blutige Leichenspiele: Der Streit ums Erbe und
der Zerfall der Herrschaft Alexanders (323–317 v. Chr.)
2. Die Begründung der Königsherrschaften
3. Die Festigung der Diadochenherrschaften
(301–276 v. Chr.)
4. Die weitere Aufsplitterung der Herrschaft Alexanders
und Etablierung der übrigen hellenistischen Dynastien

IV. Übergreifende Aspekte der hellenistischen Zeit I
1. L egitimation und Repräsentation der Herrscher
2. Die Könige, ihre ‹Freunde› und die griechischen Städte
3. Die Führungsschicht in den Städten und deren ‹Aristokratisierung›

V. Rom – Der neue Akteur im hellenistischen Mächtespiel
1. Philipps V. Neuaufbau des makedonischen
Königreiches und der Erste Römisch-
Makedonische Krieg (215–205 v. Chr.)
2. Rom besiegt Philipp V. und proklamiert die Freiheit
für die griechischen Städte
3. Vor und nach dem Frieden von Apameia:
Der Aufstieg Antiochos’ III. – Ptolemäisches Chaos
und Neuordnung unter Ptolemaios V.
4. Der Dritte Makedonische Krieg und Perseus

VI. Übergreifende Aspekte der hellenistischen Zeit II
1. Herrscherehrung und der Umgang mit alten
und neuen Göttern
2. Die Ausbreitung griechischer Kultur und Bildung

VII. Epilog: Der Hellenismus als Epoche – Eine Welt im Umbruch

Anmerkungen
Zeittafel
Herrscherlisten
Abkürzungen
Hinweise zu Forschung und Literatur
Personenregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein gelungener und sehr empfehlenswerter Einstieg in eine faszinierende Umbruchszeit."
Ardeija, April 2016



"Weit mehr als trockenen Gechichtslektüre."
Heilbronner Stimme, 12. März 2016



"Rundum gelungene[s] Buch."
Michael Sommer, Damals, Januar 2016



"Die 'Geschichte der Antike' wird ihrem Anspruch einer verständlichen Einführung für Interessierte und Studierende gerecht."
Westfälischer Anzeiger, 10. Dezember 2015



"Nicht nur Geschichtsstudenten dürfen sich freuen."
Berthold Seewald, Welt Online, 15. Juni 2015



Empfehlungen

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Bibliografie

978-3-406-67911-7

Erschienen am 11. September 2015

352 S., mit 17 Abbildungen, 10 Karten und 14 Herrscherlisten

Klappenbroschur

Klappenbroschur 16,95 € Kaufen
e-Book 13,99 € Kaufen

Scholz, Peter

Der Hellenismus

Der Hof und die Welt

Der Aufstieg der Makedonen zur Vormacht Griechenlands begann um die Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. und bildete die Voraussetzung für die Entstehung des Hellenismus – jener Epoche, in der die antike Welt grundlegend umgestaltet werden sollte. Alexander der Große wurde seit 336 v. Chr. Zum Motor dieses Prozesses, als er militärisch ein Reich von unerhörten Ausmaßen schuf. Zwar folgte auf seinen frühen Tod (322 v. Chr.) sofort der Zerfall des Imperiums, doch die Hellenisierung der Herrschaftsräume war nicht mehr aufzuhalten.
Peter Scholz entwirft in seinem Buch ein grandioses historisches Panorama, das von den makedonischen Königen über Alexander, die Diadochen und ihre Nachfolger bis zum Untergang der letzten Königin aus dem Geschlecht der Ptolemäer, Kleopatra VII. (30 v. Chr.), reicht. Er begleitet seine Leserinnen und Leser an die Höfe der hellenistischen Herrscher, in deren Pracht sich die intellektuelle und künstlerische Elite der Welt einfand, zeigt ihnen neu erblühende Städte als steinerne Zeugen eines stolzen Bürgerbewusstseins, führt sie aber auch auf die zahllosen Schlachtfelder, auf denen immer wieder um die oft nur lose zusammengehaltenen Herrschaftsgebiete gekämpft wurde. Den Abschluss des Bandes bildet die dramatische Konfrontation der hellenistischen Reiche mit Rom – der aufstrebenden Großmacht im Westen, der sich nach und nach alle hellenistischen Reiche beugen mussten und mit deren Erfolgen wiederum ein neues Zeitalter begann.

Webcode: https://www.chbeck.de/14693895

Inhalt

I. Einleitung: Eine politische Geschichte des Hellenismus

II. Philipp II. und Alexander als Wegbereiter
der hellenistischen Herrschaften
(Die Grundlagen der hellenistischen Herrschaften)
1. Die Neubegründung des makedonischen Königtums
unter Philipp II. (359–346 v. Chr.)
2. Philipps II. ‹maßvolle› Idee der Befreiung der Griechen
von der Perserherrschaft (346–336 v. Chr.)
3. Der makedonische Achill in Asien oder die ‹maßlose› Idee
von der Eroberung des gesamten Perserreiches (335–333 v. Chr.)
4. König, Pharao, Großkönig und Gott (333–323 v. Chr.)

III. Die (langlebigen) Nachfolger des jungen Eroberers
und die Etablierung der hellenistischen Dynastien
1. Blutige Leichenspiele: Der Streit ums Erbe und
der Zerfall der Herrschaft Alexanders (323–317 v. Chr.)
2. Die Begründung der Königsherrschaften
3. Die Festigung der Diadochenherrschaften
(301–276 v. Chr.)
4. Die weitere Aufsplitterung der Herrschaft Alexanders
und Etablierung der übrigen hellenistischen Dynastien

IV. Übergreifende Aspekte der hellenistischen Zeit I
1. L egitimation und Repräsentation der Herrscher
2. Die Könige, ihre ‹Freunde› und die griechischen Städte
3. Die Führungsschicht in den Städten und deren ‹Aristokratisierung›

V. Rom – Der neue Akteur im hellenistischen Mächtespiel
1. Philipps V. Neuaufbau des makedonischen
Königreiches und der Erste Römisch-
Makedonische Krieg (215–205 v. Chr.)
2. Rom besiegt Philipp V. und proklamiert die Freiheit
für die griechischen Städte
3. Vor und nach dem Frieden von Apameia:
Der Aufstieg Antiochos’ III. – Ptolemäisches Chaos
und Neuordnung unter Ptolemaios V.
4. Der Dritte Makedonische Krieg und Perseus

VI. Übergreifende Aspekte der hellenistischen Zeit II
1. Herrscherehrung und der Umgang mit alten
und neuen Göttern
2. Die Ausbreitung griechischer Kultur und Bildung

VII. Epilog: Der Hellenismus als Epoche – Eine Welt im Umbruch

Anmerkungen
Zeittafel
Herrscherlisten
Abkürzungen
Hinweise zu Forschung und Literatur
Personenregister

Pressestimmen

"Ein gelungener und sehr empfehlenswerter Einstieg in eine faszinierende Umbruchszeit."
Ardeija, April 2016


"Weit mehr als trockenen Gechichtslektüre."
Heilbronner Stimme, 12. März 2016


"Rundum gelungene[s] Buch."
Michael Sommer, Damals, Januar 2016


"Die 'Geschichte der Antike' wird ihrem Anspruch einer verständlichen Einführung für Interessierte und Studierende gerecht."
Westfälischer Anzeiger, 10. Dezember 2015


"Nicht nur Geschichtsstudenten dürfen sich freuen."
Berthold Seewald, Welt Online, 15. Juni 2015