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Wir Kinder der Leichtigkeit
Unsere Geschichte seit den Siebzigern.
Mit dem Ende der Siebzigerjahre begannen die großen Weltdeutungen zu bröckeln. Der Marxismus, die Erzählung vom Fortschritt durch Naturbeherrschung und andere Fortschrittsideen lösten sich langsam, aber sicher auf. Befreit von derart schweren Überzeugungen entstand ein Gefühl der Leichtigkeit und Freiheit, das alles durchdrang. Dirk von Petersdorff erzählt auf zauberhaft anschauliche Weise von diesem Lebensgefühl - und fragt sich, was daraus in der Gegenwart geworden ist.
Mit dem Abschied von den großen Fortschrittsideen brach ab den späten Siebzigerjahren die Zeit einer neuen Leichtigkeit an. Damals wurde nicht nur das Denken unbeschwerter. Es wurden auch Schuhe mit Luftsohle erfunden, schnell und federnd. Statt Rouladen, die mit einem Bindfaden fixiert, mit Klößen und Rotkohl serviert wurden, aß man Salate und Müsli, und Michael Jackson tanzte den Moonwalk. In dieser Zeit ohne feste Gewissheiten entzog sich das Alltagsleben mehr und mehr der Kontrolle, die Grenzen zwischen den Ländern und die Abgrenzungen der Menschen untereinander wurden immer durchlässiger. Doch seit der Jahrtausendwende ist dieses Lebensgefühl in Bedrängnis. Autoritäre Tendenzen und neue Kriege haben zu einer überall spürbaren Verunsicherung geführt. In dieser allgemeinen Haltlosigkeit suchen wir nach sichernden Zusammenhängen. Wie lässt sich die freie Lebensweise fortführen, wie muss sie sich verändern? Dirk von Petersdorff sucht dafürnach Vorbildern in der Gegenwart. Selbst ein Kind der Leichtigkeit, erinnert er sich in seinem wunderbaren Buch an eine Vergangenheit, von der wir uns nur wünschen können, dass sie weiterlebt.
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„Wir haben es mit einem Sachbuch zu tun, aber einem sehr persönlich erzählten ... Auf eine so genannte Weltvernunft ist nicht zu hoffen, aber dieses Buch macht Mut, eine eigene Haltung zu finden.“
BUNTE, Elke Heidenreich
„Ein persönliches und gelehrsames Buch.“
Deutschlandfunk Büchermarkt, Carsten Hueck
„Ein geradezu nostalgisches Unterfangen, das aber glücklicherweise nicht im Anekdotischen hängenbleibt ... Der daraus folgenden Theoriemüdigkeit versucht von Petersdorff - zu seiner Kernkompetenz als Literaturwissenschaftler zurückkehrend - mit dem ‚Schutzraum' der Literatur zu begegnen: mit klugen Interpretationen von Werken von Herta Müller bis Saša Stanišić. Ein spannendes Buch, das sich süffig liest“
FALTER, Kirstin Breitenfellner
„Treffend, stilsicher und anregend beschrieben, dass man bei jedem Satz ausrufen möchte: ‚Ja, genau so war es!' Elegant mischt er im Buch theoretische Überlegungen und Persönliches, um die Entwicklung von der Schwere zur Leichtigkeit zu beschreiben. Köstlich.“
General-Anzeiger Bonn, Regina Krieger
„Eine nuancierte Gesellschaftschronik ... In plastischen Bildern erzählt er vom Bruch mit den großen Fortschrittserzählungen, die für unsere Lebensgrundlage längst zur Bedrohung geworden sind ... ein Plädoyer für eine Zukunft, die in steter Bewegung ist.“
GALORE, Lisa Elsen
„Von Petersdorff reflektiert Wandel und das Ende der großen Erzählungen.“
Thüringer Allgemeine, Karsten Jauch
„Dirk von Petersdorff hat eine kluge Gegenwartsbeschreibung und -analyse mit seinem schmalen Büchlein vorgelegt, in der sich die Reflexion der eigenen intellektuellen Wandlungen wie auch die seiner Generationsgenoss:innen mitvollziehen lässt.“
literaturkritik.de, Werner Jung
„Nuancenreiche Beobachtungen.“
Glanz und Elend, Gregor Keuschnig
„Ein glänzendes Generationenportrait ... anschaulich erzählt an Alltagsdetails von Luftsohlenschuhen über Müsli bis zum Moonwalk.“
musikexpress, Stephan Rehm Rozanes
Heidelberg
13. Juli 2026
18:15 Uhr
Buchpräsentation
Buchpräsentation mit Dirk von Petersdorff
Veranstaltungsort: Säulensaal des Musikwissenschaftlichen Seminars
Heidelberg , Augustinergasse 7
Wir Kinder der Leichtigkeit
Unsere Geschichte seit den Siebzigern
„Wir haben es mit einem Sachbuch zu tun, aber einem sehr persönlich erzählten ... Auf eine so genannte Weltvernunft ist nicht zu hoffen, aber dieses Buch macht Mut, eine eigene Haltung zu finden.“
BUNTE, Elke Heidenreich
„Ein persönliches und gelehrsames Buch.“
Deutschlandfunk Büchermarkt, Carsten Hueck
„Ein geradezu nostalgisches Unterfangen, das aber glücklicherweise nicht im Anekdotischen hängenbleibt ... Der daraus folgenden Theoriemüdigkeit versucht von Petersdorff - zu seiner Kernkompetenz als Literaturwissenschaftler zurückkehrend - mit dem ‚Schutzraum' der Literatur zu begegnen: mit klugen Interpretationen von Werken von Herta Müller bis Saša Stanišić. Ein spannendes Buch, das sich süffig liest“
FALTER, Kirstin Breitenfellner
„Treffend, stilsicher und anregend beschrieben, dass man bei jedem Satz ausrufen möchte: ‚Ja, genau so war es!' Elegant mischt er im Buch theoretische Überlegungen und Persönliches, um die Entwicklung von der Schwere zur Leichtigkeit zu beschreiben. Köstlich.“
General-Anzeiger Bonn, Regina Krieger
„Eine nuancierte Gesellschaftschronik ... In plastischen Bildern erzählt er vom Bruch mit den großen Fortschrittserzählungen, die für unsere Lebensgrundlage längst zur Bedrohung geworden sind ... ein Plädoyer für eine Zukunft, die in steter Bewegung ist.“
GALORE, Lisa Elsen
„Von Petersdorff reflektiert Wandel und das Ende der großen Erzählungen.“
Thüringer Allgemeine, Karsten Jauch
„Dirk von Petersdorff hat eine kluge Gegenwartsbeschreibung und -analyse mit seinem schmalen Büchlein vorgelegt, in der sich die Reflexion der eigenen intellektuellen Wandlungen wie auch die seiner Generationsgenoss:innen mitvollziehen lässt.“
literaturkritik.de, Werner Jung
„Nuancenreiche Beobachtungen.“
Glanz und Elend, Gregor Keuschnig
„Ein glänzendes Generationenportrait ... anschaulich erzählt an Alltagsdetails von Luftsohlenschuhen über Müsli bis zum Moonwalk.“
musikexpress, Stephan Rehm Rozanes
Heidelberg
13. Juli 2026
18:15 Uhr
Buchpräsentation
Buchpräsentation mit Dirk von Petersdorff
Veranstaltungsort: Säulensaal des Musikwissenschaftlichen Seminars
Heidelberg , Augustinergasse 7