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Weber, Max / Kaesler, Dirk

Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus

Vollständige Ausgabe

Max Webers berühmte Studie zur Protestantischen Ethik hat bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Ausgehend von der Frage, worin die Besonderheit der abendländischen Moderne besteht, beginnt Max Weber mit der Suche nach den Grundlagen und Voraussetzungen des modernen Kapitalismus. Er stößt auf eine spezifische, protestantische Ethik als eine der entscheidenden Wurzeln der typisch abendländischen Form des Wirtschaftens, die dem Kapitalismus eine ideelle Grundlage bot und am weitesten entgegenkam. In der vorliegenden vollständigen Ausgabe sind – neben den Originaltexten von 1920 – auch Webers leidenschaftliche Reaktionen auf die Kritiker seiner Schrift nachzulesen. Es ist die erste vollständige Sammlung aller Schriften Max Webers zur Rolle des Protestantismus bei der Herausbildung des modernen Kapitalismus.

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Bibliografie

978-3-406-51133-2

Erschienen am 15. Oktober 2006

2., durchgesehene Auflage, 2006

432 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Schlagwörter

Broschur 17,90 € Kaufen
Inhalt
Vorwort des Herausgebers

Die Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus
Nachdruck der Fassung der von Max Weber redigierten Aufsätze von 1920

I. Das Problem

  1. Konfession und soziale Schichtung
  2. Der «Geist» des Kapitalismus
  3. Luthers Berufskonzeption. Aufgabe der Untersuchung

II. Die Berufsethik des asketischen Protestantismus

  1. Die religiösen Grundlagen der interweltlichen Askese
  2. Askese und kapitalistischer Geist

Die Protestantischen Sekten und der Geist des Kapitalismus
Nachdruck der Fassung aus dem Jahr 1920

«Kirchen» und «Sekten»
Nachdruck der Fassung aus dem Jahr 1906

Die «Antikritiken» Max Webers

  1. Kritische Bemerkungen zu den vorstehenden «Kritischen Beiträgen» (1907)
  2. Bemerkungen zu der vorstehenden «Replik» (1908)
  3. Antikritisches zum «Geist» des Kapitalismus (1910)
  4. Antikritisches Schlusswort zum «Geist des Kapitalismus»

Personenregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Man muss den Beck Verlag loben. Seit einiger Zeit veröffentlicht er die Standardwerke der westlichen Zivilisation zu einem erschwinglichen Preis und macht sie damit einem Publikum zugänglich, das anderweitig vielleicht nicht auf die Idee käme, solche Bücher zu kaufen."
DW, Die Literarische Welt, 20. August 2007



„In Zeiten, in denen eine schlichte Insekten-Allegorie bereits als „Kapitalismus-Kritik“ gilt, bietet die aufmerksame (Wieder-) Lektüre dieses Textes mehr Aufklärung über Entstehung, Folgen und Entwicklungsperspektiven des Kapitalismus als mancher gedankliche Schnellschluss über üble Machenschaften von Hedgefonds und Investmentbanken. (...) Webers einschlägige Aufsätze zählen zu den spannendsten und für das Selbstverständnis vieler Menschen folgenreichsten Texten in der 150-jährigen Geschichte der wissenschaftlichen Soziologie. Sie heute zu lesen, lohnt nicht nur aus historischem Interesse, auch eine aktuelle Leserschaft begegnet sich darin selbst: Alle, die sich fragen, wieso sie ihrem Beruf oder ihrer Arbeit eine so große Bedeutung beimessen, wieso sie ihrer Arbeit so viel ihrer Freizeit, ihres Soziallebens und ihrer nichtberuflichen bestimmten Neigung opfern, finden bei Weber Antworten auf ihre Fragen. (...) Am Beginn des 21. Jahrhunderts, an dem viele Menschen große Zukunftsängste empfinden, ist die kritische Lektüre von Webers Protestantischer Ethik ein guter Ausgangspunkt für das Nachdenken über Auswege.“
Dirk Kaesler, Frankfurter Rundschau, 7. Juni 2005



„Vor 100 Jahren veröffentlichte der große Soziologe Weber seinen ersten Text über Protestanten und Kapitalismus. Nun liegen seine Schriften zu dem Thema erstmals in einer vollständigen Ausgabe vor.“
Süddeutsche Zeitung, 8./9. Januar 2005



„Zur hundertjährigen Wiederkehr der Erstveröffentlichung gibt es diesen wunderbaren Text nun als Taschenbuch – und nicht für die armen Katholiken.“
Moritz Schuller, Der Tagesspiegel, 16. Dezember 2004



„Die rasende Angst um´s Seelenheil ist weg, der Kapitalismus hat einen neuen Motor. Aber Weber bleibt so frisch wie 1904.“
Christian Esch, Berliner Zeitung, 3. Dezember 2004



„Wie kommt es, dass tiefe Religiosität und blankes Profitstreben oft so gut zusammen passen? Woran liegt es, dass zumal in den USA ein gläubiger Christ durchaus ein harter Kapitalist sein kann? Eine der profundesten und noch immer überzeugensten Erklärungen wurde vor 100 Jahren von Max Weber veröffentlicht; jetzt hat der Beck-Verlag aus Anlass der 100-jährigen Wiederkehr der Erstpublikation Webers berühmte „Protestantische Ethik“ in einer preisgünstigen, vom Marburger Soziologen Dirk Kaesler sorgfältig kommentierten Ausgabe vorgelegt, und man möchte sie jedem ans Herz legen, der über diese Frage und generell über das Wirtschaftsverhalten in den USA nachdenkt.“
ks, Das Parlament, 1. November 2004



„“Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ von Max Weber (1864–1920) gehört zu den Klassikern der Soziologie. Wer die berühmte Studie liest, deren Jubiläum der Beck-Verlag nun mit einer vollständigen Neuausgabe feiert, erfährt nicht nur viel über unsere Gesellschaft; er erfährt auch viel über sich selbst.“
Guido Kalberer, Tages-Anzeiger, 11. Dezember 2004



}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-51133-2

Erschienen am 15. Oktober 2006

2., durchgesehene Auflage , 2006

432 S.

Softcover

Softcover 17,90 € Kaufen

Weber, Max / Kaesler, Dirk

Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus

Vollständige Ausgabe

Max Webers berühmte Studie zur Protestantischen Ethik hat bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Ausgehend von der Frage, worin die Besonderheit der abendländischen Moderne besteht, beginnt Max Weber mit der Suche nach den Grundlagen und Voraussetzungen des modernen Kapitalismus. Er stößt auf eine spezifische, protestantische Ethik als eine der entscheidenden Wurzeln der typisch abendländischen Form des Wirtschaftens, die dem Kapitalismus eine ideelle Grundlage bot und am weitesten entgegenkam. In der vorliegenden vollständigen Ausgabe sind – neben den Originaltexten von 1920 – auch Webers leidenschaftliche Reaktionen auf die Kritiker seiner Schrift nachzulesen. Es ist die erste vollständige Sammlung aller Schriften Max Webers zur Rolle des Protestantismus bei der Herausbildung des modernen Kapitalismus.

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Webcode: https://www.chbeck.de/18410

Inhalt

Vorwort des Herausgebers

Die Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus
Nachdruck der Fassung der von Max Weber redigierten Aufsätze von 1920

I. Das Problem

  1. Konfession und soziale Schichtung
  2. Der «Geist» des Kapitalismus
  3. Luthers Berufskonzeption. Aufgabe der Untersuchung

II. Die Berufsethik des asketischen Protestantismus

  1. Die religiösen Grundlagen der interweltlichen Askese
  2. Askese und kapitalistischer Geist

Die Protestantischen Sekten und der Geist des Kapitalismus
Nachdruck der Fassung aus dem Jahr 1920

«Kirchen» und «Sekten»
Nachdruck der Fassung aus dem Jahr 1906

Die «Antikritiken» Max Webers

  1. Kritische Bemerkungen zu den vorstehenden «Kritischen Beiträgen» (1907)
  2. Bemerkungen zu der vorstehenden «Replik» (1908)
  3. Antikritisches zum «Geist» des Kapitalismus (1910)
  4. Antikritisches Schlusswort zum «Geist des Kapitalismus»

Personenregister

Pressestimmen

"Man muss den Beck Verlag loben. Seit einiger Zeit veröffentlicht er die Standardwerke der westlichen Zivilisation zu einem erschwinglichen Preis und macht sie damit einem Publikum zugänglich, das anderweitig vielleicht nicht auf die Idee käme, solche Bücher zu kaufen."
DW, Die Literarische Welt, 20. August 2007


„In Zeiten, in denen eine schlichte Insekten-Allegorie bereits als „Kapitalismus-Kritik“ gilt, bietet die aufmerksame (Wieder-) Lektüre dieses Textes mehr Aufklärung über Entstehung, Folgen und Entwicklungsperspektiven des Kapitalismus als mancher gedankliche Schnellschluss über üble Machenschaften von Hedgefonds und Investmentbanken. (...) Webers einschlägige Aufsätze zählen zu den spannendsten und für das Selbstverständnis vieler Menschen folgenreichsten Texten in der 150-jährigen Geschichte der wissenschaftlichen Soziologie. Sie heute zu lesen, lohnt nicht nur aus historischem Interesse, auch eine aktuelle Leserschaft begegnet sich darin selbst: Alle, die sich fragen, wieso sie ihrem Beruf oder ihrer Arbeit eine so große Bedeutung beimessen, wieso sie ihrer Arbeit so viel ihrer Freizeit, ihres Soziallebens und ihrer nichtberuflichen bestimmten Neigung opfern, finden bei Weber Antworten auf ihre Fragen. (...) Am Beginn des 21. Jahrhunderts, an dem viele Menschen große Zukunftsängste empfinden, ist die kritische Lektüre von Webers Protestantischer Ethik ein guter Ausgangspunkt für das Nachdenken über Auswege.“
Dirk Kaesler, Frankfurter Rundschau, 7. Juni 2005


„Vor 100 Jahren veröffentlichte der große Soziologe Weber seinen ersten Text über Protestanten und Kapitalismus. Nun liegen seine Schriften zu dem Thema erstmals in einer vollständigen Ausgabe vor.“
Süddeutsche Zeitung, 8./9. Januar 2005


„Zur hundertjährigen Wiederkehr der Erstveröffentlichung gibt es diesen wunderbaren Text nun als Taschenbuch – und nicht für die armen Katholiken.“
Moritz Schuller, Der Tagesspiegel, 16. Dezember 2004


„Die rasende Angst um´s Seelenheil ist weg, der Kapitalismus hat einen neuen Motor. Aber Weber bleibt so frisch wie 1904.“
Christian Esch, Berliner Zeitung, 3. Dezember 2004


„Wie kommt es, dass tiefe Religiosität und blankes Profitstreben oft so gut zusammen passen? Woran liegt es, dass zumal in den USA ein gläubiger Christ durchaus ein harter Kapitalist sein kann? Eine der profundesten und noch immer überzeugensten Erklärungen wurde vor 100 Jahren von Max Weber veröffentlicht; jetzt hat der Beck-Verlag aus Anlass der 100-jährigen Wiederkehr der Erstpublikation Webers berühmte „Protestantische Ethik“ in einer preisgünstigen, vom Marburger Soziologen Dirk Kaesler sorgfältig kommentierten Ausgabe vorgelegt, und man möchte sie jedem ans Herz legen, der über diese Frage und generell über das Wirtschaftsverhalten in den USA nachdenkt.“
ks, Das Parlament, 1. November 2004


„“Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ von Max Weber (1864–1920) gehört zu den Klassikern der Soziologie. Wer die berühmte Studie liest, deren Jubiläum der Beck-Verlag nun mit einer vollständigen Neuausgabe feiert, erfährt nicht nur viel über unsere Gesellschaft; er erfährt auch viel über sich selbst.“
Guido Kalberer, Tages-Anzeiger, 11. Dezember 2004