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Weizsäcker, Richard Freiherr von

Der Weg zur Einheit

Corine 2009: Sachbuchpreis


"Auf dieses Buch habe ich lange gewartet."
Helmut Schmidt

"Wer wissen will, wovon die Rede ist, wenn von Deutschland gesprochen wird, der findet in diesem Buch die Antwort eines klugen Deutschen."
Christian Bommarius, Berliner Zeitung

Der Fall der Mauer war für viele Deutsche ein unvergleichbares Ereignis in ihrem Leben – auch für Richard von Weizsäcker. Er nimmt seine Erinnerung daran zum Anlaß für eine historische Rückschau auf den Weg zur Einheit. Persönliche Erlebnisse verbinden sich dabei mit Betrachtungen zur deutschen Geschichte, zu den gemeinsamen Traditionen in West und Ost und zu den großen Herausforderungen der Zukunft.
Ein eindrucksvoller Bericht über die eigenen Erfahrungen und zugleich ein ebenso nachdenkliches wie zuversichtliches Buch über die Deutschen im Spiegel ihrer Geschichte und Gegenwart.

"Wer wissen will, wer wir Deutschen sind, der muss in unsere Vergangenheit schauen."
Richard von Weizsäcker

Sternstunde Philosophie: 20 Jahre Mauerfall - Richard von Weizsäcker im Deutschland-Gespräch mit Roger de Weck im Schweizer Fernsehen (Video, 0:57:29) (1. November 2009)

Aus dem Inhalt

1946 – Niederlage und Neuanfang
Die umkämpfte deutsche Frage
Politische Teilung – menschlicher Zusammenhalt
Der Mauerbau 1961
Unterwegs zu einer neuen Außenpolitik
Nachbar Polen
Deutschlandpolitik und Entspannung
Die Gipfelkonferenz von Helsinki 1975
Eine Welt in Bewegung: neue Freunde im Osten
Gorbatschow
Aufbruch der Bürger: Ostdeutschland 1989
Unterwegs zur Einheit: Deutsche Innenpolitik 1989/90
Unterwegs zur Einheit: Weltpolitik 1989/90
Nachbar Russland In Einheit und Freiheit: Der 3. Oktober 1990
Unterwegs zur inneren Einheit: die Jahre 1990 bis 2009

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Bibliografie

978-3-406-59287-4

Erschienen am 15. September 2009

223 S., Mit 10 Abbildungen

Hardcover

Schlagwörter

Hardcover 19,90 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

I          Die Antwort gibt die Geschichte

II        1945 – Niederlage und Neuanfang

III       Der ostdeutsche Weg

IV        Der westdeutsche Weg

V         Die umkämpfte deutsche Frage

VI        Wirtschaftswunder und Vergangenheitspolitik im Westen

VII       Politische Teilung – menschlicher Zusammenhalt

VIII      Der Mauerbau 1961

IX        Unterwegs zur neuen Außenpolitik

X         Nachbar Polen

XI        Deutschlandpolitik und Entspannung

XII       Die Gipfelkonferenz von Helsinki 1975

XIII      West-öst liche Annäherungen

XIV       Eine Welt in Bewegung: Neue Freunde im Osten

XV        Gorbatschow

XVI       Ein Aufbruch der Bürger: Ostdeutschland 1989

XVII      Die Mauer fällt

XVIII     Unterwegs zur Einheit: Deutsche Innenpolitik 1989/90

XIX       Unterwegs zur Einheit: Weltpolitik 1989/90

XX        Nachbar Russland

XXI       In Einheit und Freiheit: Der 3. Oktober 1990

XXII      Unterwegs zur inneren Einheit: Die Jahre 1990 bis 2009

XXIII     Die finstere Macht der Staatssicherheit

XXIV     Gemeinsame Traditionen: Kunst und Kultur in Ost und West

XXV      Die deutsche Nation: Woher wir kommen

XXVI     Die Irrwege der Nationalismen

XXVII   Unser Platz in Europa

XXVIII  Unsere Geschichte geht weiter

XXIX     Europas Aufgaben in der Welt

XXX      Einheit – Freiheit – Europa 
             Rede vom 3. Oktober 1990

Personenregister
Bildnachweis

Pressestimmen

Pressestimmen

"Unbedingt lesen und am besten auch noch verschenken"
Laura, 2. Oktober 2012



"In vielen Details schildert Richard von Weizsäcker den Tag des Mauerfalls. Jeder versuchte, sich Klarheit zu verschaffen, wohin man gehen konnte, welche Regeln es gab. Besonders gern erzählt der heute 89-Jährige davon, wie er sich kurz darauf in Berlin einer Baracke der Nationalen Volksarmee näherte:
O-Ton:
Ein Oberstleutnant der Volkspolizei machte eine sehr vorschriftliche Ehrenbezeugung vor mir und sagte er wolle nur melden: Herr Bundespräsident, keine besonderen Vorkommnisse. Dann haben wir uns die Hand gegeben und auf diese Weise haben wir auf eine wahrhaft überraschende und wie soll ich sagen geradezu menschliche Weise den Fall der Mauer und die bevorstehende Wiedervereinigung beider Staaten erlebt. (...)
Richard von Weizsäcker spannt in seinem Buch einen großen historischen Bogen. Er beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg und endet bei der Frage, wo Deutschland heute steht. Dabei wird eines immer wieder deutlich: Sein Respekt für die Menschen in Ostdeutschland. Etwas, das er bei vielen Westdeutschen vermisst."
NDR Info, 8. Oktober 2009



"Richard von Weizsäcker spannt in seinem Buch einen großen historischen Bogen. Er beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg und endet bei der Frage, wo Deutschland heute steht. Dabei wird eines immer wieder deutlich: Sein Respekt für die Menschen in Ostdeutschland. Etwas, das er bei vielen Westdeutschen vermisst."
Kathrin Erdmann, NDR Info, 8. Oktober 2009



"Richard von Weizsäcker will Ost- und Westdeutsche in ihrer Geschichte vereinen
In seine Amtszeit als Bundespräsident vom1. Juli 1984 bis zum 30. Juni 1994 fielen der Fall der Berliner Mauer und die Wiedervereinigung. Am 3. Oktober 1990 sprach Richard von Weizsäcker im Reichstagsgebäude als erstes gemeinsames Staatsoberhaupt der West- und Ostdeutschen. Jetzt beschließt von Weizsäcker sein jüngstes Buch 'Der Weg  zur Einheit', das Einsichten und Erfahrungen kurzweilig und pointiert verbindet, mit dem Text jener Rede."
Rainer Blasius, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. Oktober 2009



"Es sind persönliche Erinnerungen, die Weizsäcker in "Der Weg zur Einheit" erzählt. Die
Überlegungen, die der Politiker 20 Jahre nach der Wiedervereinigung niederschreibt,
sind keineswegs unkritisch. Sie rücken die Wiedervereinigung in den richtigen Zusammenhang, denn auch heute noch "gilt es, einander entgegenzugehen", die viel beschworene Mauer in den Köpfen zu überwinden."
Fränkischer Tag, 30. September 2009



"Der deutsche Ex-Präsident (von 1984 bis 1994) hält Rückschau auf die Geschehnisse des Novembers 1989 und nimmt seine Erinnerungen darüber hinaus zum Anlass, die deutsche Geschichte von 1945 an bis zur unmittelbaren Gegenwart Revue passieren zu lassen: 'Gute Zukunft braucht klare Erinnerung.' Als Gegengift zum deutschen Nationalismus und seinen fatalen historischen Folgen sieht von Weizsäcker das Engagement in der EU: 'Wir suchen die Nation in Europa.'"
Christoph Winder, Der Standard, 26. September 2009



"[Wer] die Autobiografie eines Staatsmannes aus der Hand legt, der hat Substanzielles über Politik als Geschichte erfahren. (...) Historische Reflexion, politische Analyse und persönlicher Erfahrungsbericht zugleich. (...) Wer wissen will, wovon die Rede ist, wenn von Deutschland gesprochen wird, der findet in diesem Buch die Antwort eines klugen Deutschen."
Christian Bommarius, Berliner Zeitung, 21. September 2009



"Richard von Weizsäcker, 1920 geboren, im Berlin der Weimarer Republik aufgewachsen, kann wie kaum ein anderer weit in die Vergangenheit zurückschauen; und er kann sie mit Gewinn für die Gegenwart deuten. So wie mit seiner großen Rede am 8. Mai 1985, 40 Jahre nach Kriegsende, ist ihm jetzt eine gültige Interpretation der deutschen Geschichte von der Teilung bis zur Einheit gelungen. (...) 60 Jahre nach Gründung der beiden deutschen Staaten und zwanzig Jahre nach dem Fall der sie so lange trennenden Mauer wird dieses Buch des ersten Bundespräsidenten des vereinten Deutschland zur Pflichtlektüre."
Dieter Jepsen-Föge, Deutschlandfunk, 14. September 2009



"Ein mit vielen eigenen Erlebnissen sehr persönlich geschriebenes Werk, in dem der Staatsmann fragt, was aus der deutschen Einheit geworden ist und was den Deutschen noch zu tun bleibt."
Bild München, 6. November 2009



"Wir werden durch den Verfasser nicht nur daran erinnert, welche Vorreiterrolle beide großen Kirchen bei der Aussöhnung mit Polen spielten. Er skizziert auch in großer Souveränität und Überparteilichkeit die Rolle einzelner Politiker bei der Neuregelung des bundesdeutschen Verhältnisses zu den Staaten Mittelosteuropas und dann im wiedervereinten Deutschland. (...) Dass die Einheit der Nation über die Jahre der Teilung hinweg erhalten blieb, ist eben Politikern aller Lager zu verdanken."
Gerd Appenzeller, Der Tagesspiegel, 5. November 2009



"Richard von Weizsäcker, zwischen 1984 und 1994 deutscher Bundespräsident, hat zur Feder gegriffen, um 20 Jahre nach der Wiedervereinigung die verschlungenen Wege, die schliesslich doch zur Einheit führten, noch einmal nachzuzeichnen. Dabei erhebt er nicht den Anspruch, ein umfassendes Geschichtsbuch vorzulegen. Er greift vielmehr auf den reichen Schatz persönlichen Wissens zurück. Und er setzt Akzente, die man bei anderen Autoren – zumal der jüngeren Generation – oft schmerzlich vermisst. (...) Der Reiz des Buches besteht nicht zuletzt in kleinen Episoden und Anekdoten, die mehr an Kenntnis vermitteln als weitschweifige Ausführungen."
Gerd Kolbe, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 25. Oktober 2009



"Für Weizsäcker bleibt das zentrale Datum der deutsche Geschichte ein Negatives: der 30. Januar 1933, die Machtergreifung der Nazis. Aus heutiger Perspektive ist schwer vorstellbar, dass seine Rede am 8. Mai 1985 (40 Jahre nach Kriegsende!) über Schuld und Sühne noch sehr umstritten war.  Doch, Geschichte wird gemacht. Und Weizsäckers Engagement half sicherlich eine demokratischere, weniger revanchistische deutsche Leitkultur in den Unionsparteien durchzusetzen."
Andreas Fanizadeh, Die Tageszeitung, 24. Oktober 2009



"Ein moralischer Wegweiser. (...) Weizsäcker beschreibt den langen Weg von der Teilung unseres Vaterlandes bis zur Wiedervereinigung zum Teil aus seiner persönlichen Erfahrung, zum anderen Teil aus dem Weitwinkel-Überblick, den der zeitliche Abstand von der geschichtlichen Entwicklung heute erlaubt. (...) Ein sehr persönliches und bewegendes Buch. (...) Er [Weizsäcker] gibt in dreißig relativ kurzen, aber prägnanten Kapiteln ein großes zusammenhängendes Mosaik. Man kann die Kapitel durchaus einzeln lesen, einige sind kleine Meisterwerke. (...)
Der Autor hält fest an der eigenen Nation und an ihrer Einheit, zugleich aber sollen die Deutschen sich selbst einbetten in das Gefüge der europäischen Staaten. (...) Wer an der Einheit der Nation und zugleich an der Einheit der Europäer arbeitet, der gehorcht der Moral, die sich aus der Geschichte der Deutschen und aus der Geschichte Europas als notwendig ergeben hat."
Helmut Schmidt, Die Zeit, 22. Oktober 2009



"Das launige Gespräch zwischen [Richard von Weizsäcker] und Schirrmacher schlug einen weiten Bogen von den Anfängen der Bundesrepublik bis zum Fall der Mauer. Ein Abend der Zeitgeschichte aus erster Hand."
gey, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Zeitung zur Buchmesse, 17. Oktober 2009



"Weizsäcker hat zwar eine wichtige Rolle im Prozess der Wiedervereinigung gespielt. Schon in der Einleitung zitiert er jedoch Gorbatschow, dass "nicht die Staatenlenker den Verlauf der Geschichte bestimmen, sondern dass die Geschichte selbst alles entscheide". Und so betont Weizsäcker auch immer wieder, dass es die Bürger der DDR waren, "die die Mauer überwunden haben. Ihnen ist die entscheidende Kraft zu verdanken, die den Kalten Krieg auf deutschem Boden zu seinem Ende führte."
Nach der Wiedervereinigung waren es die Menschen im Osten, die besonders viel aufgeben mussten. "Sich vereinigen heißt teilen lernen" - das ist für Weizsäcker die eigentliche Aufgabe der Wiedervereinigung und sie geht weit über das Materielle hinaus."
Eva-Maria Verfürth, Frankfurter Neue Presse, 14. Oktober 2009



"Seine politisch-literarische Retrospektive ‘Der Weg zur Einheit’ ist schon jetzt Pflichtlektüre für dieses Kapitel deutscher Geschichte. (...) Persönliche Erinnerungen und präzise politische Analyse verbinden sich in diesem 200-Seiten-Buch zu einer spannenden Allianz."
Hannoversche Allgemeine, Beilage zur Frankfurter Buchmesse 2009, 13. Oktober 2009



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-59287-4

Erschienen am 15. September 2009

223 S., Mit 10 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 19,90 € Kaufen

Weizsäcker, Richard Freiherr von

Der Weg zur Einheit

Corine 2009: Sachbuchpreis


"Auf dieses Buch habe ich lange gewartet."
Helmut Schmidt

"Wer wissen will, wovon die Rede ist, wenn von Deutschland gesprochen wird, der findet in diesem Buch die Antwort eines klugen Deutschen."
Christian Bommarius, Berliner Zeitung

Der Fall der Mauer war für viele Deutsche ein unvergleichbares Ereignis in ihrem Leben – auch für Richard von Weizsäcker. Er nimmt seine Erinnerung daran zum Anlaß für eine historische Rückschau auf den Weg zur Einheit. Persönliche Erlebnisse verbinden sich dabei mit Betrachtungen zur deutschen Geschichte, zu den gemeinsamen Traditionen in West und Ost und zu den großen Herausforderungen der Zukunft.
Ein eindrucksvoller Bericht über die eigenen Erfahrungen und zugleich ein ebenso nachdenkliches wie zuversichtliches Buch über die Deutschen im Spiegel ihrer Geschichte und Gegenwart.

"Wer wissen will, wer wir Deutschen sind, der muss in unsere Vergangenheit schauen."
Richard von Weizsäcker

Sternstunde Philosophie: 20 Jahre Mauerfall - Richard von Weizsäcker im Deutschland-Gespräch mit Roger de Weck im Schweizer Fernsehen (Video, 0:57:29) (1. November 2009)

Aus dem Inhalt

1946 – Niederlage und Neuanfang
Die umkämpfte deutsche Frage
Politische Teilung – menschlicher Zusammenhalt
Der Mauerbau 1961
Unterwegs zu einer neuen Außenpolitik
Nachbar Polen
Deutschlandpolitik und Entspannung
Die Gipfelkonferenz von Helsinki 1975
Eine Welt in Bewegung: neue Freunde im Osten
Gorbatschow
Aufbruch der Bürger: Ostdeutschland 1989
Unterwegs zur Einheit: Deutsche Innenpolitik 1989/90
Unterwegs zur Einheit: Weltpolitik 1989/90
Nachbar Russland In Einheit und Freiheit: Der 3. Oktober 1990
Unterwegs zur inneren Einheit: die Jahre 1990 bis 2009
Webcode: https://www.chbeck.de/28280

Inhalt

Vorwort

I          Die Antwort gibt die Geschichte

II        1945 – Niederlage und Neuanfang

III       Der ostdeutsche Weg

IV        Der westdeutsche Weg

V         Die umkämpfte deutsche Frage

VI        Wirtschaftswunder und Vergangenheitspolitik im Westen

VII       Politische Teilung – menschlicher Zusammenhalt

VIII      Der Mauerbau 1961

IX        Unterwegs zur neuen Außenpolitik

X         Nachbar Polen

XI        Deutschlandpolitik und Entspannung

XII       Die Gipfelkonferenz von Helsinki 1975

XIII      West-öst liche Annäherungen

XIV       Eine Welt in Bewegung: Neue Freunde im Osten

XV        Gorbatschow

XVI       Ein Aufbruch der Bürger: Ostdeutschland 1989

XVII      Die Mauer fällt

XVIII     Unterwegs zur Einheit: Deutsche Innenpolitik 1989/90

XIX       Unterwegs zur Einheit: Weltpolitik 1989/90

XX        Nachbar Russland

XXI       In Einheit und Freiheit: Der 3. Oktober 1990

XXII      Unterwegs zur inneren Einheit: Die Jahre 1990 bis 2009

XXIII     Die finstere Macht der Staatssicherheit

XXIV     Gemeinsame Traditionen: Kunst und Kultur in Ost und West

XXV      Die deutsche Nation: Woher wir kommen

XXVI     Die Irrwege der Nationalismen

XXVII   Unser Platz in Europa

XXVIII  Unsere Geschichte geht weiter

XXIX     Europas Aufgaben in der Welt

XXX      Einheit – Freiheit – Europa 
             Rede vom 3. Oktober 1990

Personenregister
Bildnachweis

Pressestimmen

"Unbedingt lesen und am besten auch noch verschenken"
Laura, 2. Oktober 2012


"In vielen Details schildert Richard von Weizsäcker den Tag des Mauerfalls. Jeder versuchte, sich Klarheit zu verschaffen, wohin man gehen konnte, welche Regeln es gab. Besonders gern erzählt der heute 89-Jährige davon, wie er sich kurz darauf in Berlin einer Baracke der Nationalen Volksarmee näherte:
O-Ton:
Ein Oberstleutnant der Volkspolizei machte eine sehr vorschriftliche Ehrenbezeugung vor mir und sagte er wolle nur melden: Herr Bundespräsident, keine besonderen Vorkommnisse. Dann haben wir uns die Hand gegeben und auf diese Weise haben wir auf eine wahrhaft überraschende und wie soll ich sagen geradezu menschliche Weise den Fall der Mauer und die bevorstehende Wiedervereinigung beider Staaten erlebt. (...)
Richard von Weizsäcker spannt in seinem Buch einen großen historischen Bogen. Er beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg und endet bei der Frage, wo Deutschland heute steht. Dabei wird eines immer wieder deutlich: Sein Respekt für die Menschen in Ostdeutschland. Etwas, das er bei vielen Westdeutschen vermisst."
NDR Info, 8. Oktober 2009


"Richard von Weizsäcker spannt in seinem Buch einen großen historischen Bogen. Er beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg und endet bei der Frage, wo Deutschland heute steht. Dabei wird eines immer wieder deutlich: Sein Respekt für die Menschen in Ostdeutschland. Etwas, das er bei vielen Westdeutschen vermisst."
Kathrin Erdmann, NDR Info, 8. Oktober 2009


"Richard von Weizsäcker will Ost- und Westdeutsche in ihrer Geschichte vereinen
In seine Amtszeit als Bundespräsident vom1. Juli 1984 bis zum 30. Juni 1994 fielen der Fall der Berliner Mauer und die Wiedervereinigung. Am 3. Oktober 1990 sprach Richard von Weizsäcker im Reichstagsgebäude als erstes gemeinsames Staatsoberhaupt der West- und Ostdeutschen. Jetzt beschließt von Weizsäcker sein jüngstes Buch 'Der Weg  zur Einheit', das Einsichten und Erfahrungen kurzweilig und pointiert verbindet, mit dem Text jener Rede."
Rainer Blasius, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. Oktober 2009


"Es sind persönliche Erinnerungen, die Weizsäcker in "Der Weg zur Einheit" erzählt. Die
Überlegungen, die der Politiker 20 Jahre nach der Wiedervereinigung niederschreibt,
sind keineswegs unkritisch. Sie rücken die Wiedervereinigung in den richtigen Zusammenhang, denn auch heute noch "gilt es, einander entgegenzugehen", die viel beschworene Mauer in den Köpfen zu überwinden."
Fränkischer Tag, 30. September 2009


"Der deutsche Ex-Präsident (von 1984 bis 1994) hält Rückschau auf die Geschehnisse des Novembers 1989 und nimmt seine Erinnerungen darüber hinaus zum Anlass, die deutsche Geschichte von 1945 an bis zur unmittelbaren Gegenwart Revue passieren zu lassen: 'Gute Zukunft braucht klare Erinnerung.' Als Gegengift zum deutschen Nationalismus und seinen fatalen historischen Folgen sieht von Weizsäcker das Engagement in der EU: 'Wir suchen die Nation in Europa.'"
Christoph Winder, Der Standard, 26. September 2009


"[Wer] die Autobiografie eines Staatsmannes aus der Hand legt, der hat Substanzielles über Politik als Geschichte erfahren. (...) Historische Reflexion, politische Analyse und persönlicher Erfahrungsbericht zugleich. (...) Wer wissen will, wovon die Rede ist, wenn von Deutschland gesprochen wird, der findet in diesem Buch die Antwort eines klugen Deutschen."
Christian Bommarius, Berliner Zeitung, 21. September 2009


"Richard von Weizsäcker, 1920 geboren, im Berlin der Weimarer Republik aufgewachsen, kann wie kaum ein anderer weit in die Vergangenheit zurückschauen; und er kann sie mit Gewinn für die Gegenwart deuten. So wie mit seiner großen Rede am 8. Mai 1985, 40 Jahre nach Kriegsende, ist ihm jetzt eine gültige Interpretation der deutschen Geschichte von der Teilung bis zur Einheit gelungen. (...) 60 Jahre nach Gründung der beiden deutschen Staaten und zwanzig Jahre nach dem Fall der sie so lange trennenden Mauer wird dieses Buch des ersten Bundespräsidenten des vereinten Deutschland zur Pflichtlektüre."
Dieter Jepsen-Föge, Deutschlandfunk, 14. September 2009


"Ein mit vielen eigenen Erlebnissen sehr persönlich geschriebenes Werk, in dem der Staatsmann fragt, was aus der deutschen Einheit geworden ist und was den Deutschen noch zu tun bleibt."
Bild München, 6. November 2009


"Wir werden durch den Verfasser nicht nur daran erinnert, welche Vorreiterrolle beide großen Kirchen bei der Aussöhnung mit Polen spielten. Er skizziert auch in großer Souveränität und Überparteilichkeit die Rolle einzelner Politiker bei der Neuregelung des bundesdeutschen Verhältnisses zu den Staaten Mittelosteuropas und dann im wiedervereinten Deutschland. (...) Dass die Einheit der Nation über die Jahre der Teilung hinweg erhalten blieb, ist eben Politikern aller Lager zu verdanken."
Gerd Appenzeller, Der Tagesspiegel, 5. November 2009


"Richard von Weizsäcker, zwischen 1984 und 1994 deutscher Bundespräsident, hat zur Feder gegriffen, um 20 Jahre nach der Wiedervereinigung die verschlungenen Wege, die schliesslich doch zur Einheit führten, noch einmal nachzuzeichnen. Dabei erhebt er nicht den Anspruch, ein umfassendes Geschichtsbuch vorzulegen. Er greift vielmehr auf den reichen Schatz persönlichen Wissens zurück. Und er setzt Akzente, die man bei anderen Autoren – zumal der jüngeren Generation – oft schmerzlich vermisst. (...) Der Reiz des Buches besteht nicht zuletzt in kleinen Episoden und Anekdoten, die mehr an Kenntnis vermitteln als weitschweifige Ausführungen."
Gerd Kolbe, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 25. Oktober 2009


"Für Weizsäcker bleibt das zentrale Datum der deutsche Geschichte ein Negatives: der 30. Januar 1933, die Machtergreifung der Nazis. Aus heutiger Perspektive ist schwer vorstellbar, dass seine Rede am 8. Mai 1985 (40 Jahre nach Kriegsende!) über Schuld und Sühne noch sehr umstritten war.  Doch, Geschichte wird gemacht. Und Weizsäckers Engagement half sicherlich eine demokratischere, weniger revanchistische deutsche Leitkultur in den Unionsparteien durchzusetzen."
Andreas Fanizadeh, Die Tageszeitung, 24. Oktober 2009


"Ein moralischer Wegweiser. (...) Weizsäcker beschreibt den langen Weg von der Teilung unseres Vaterlandes bis zur Wiedervereinigung zum Teil aus seiner persönlichen Erfahrung, zum anderen Teil aus dem Weitwinkel-Überblick, den der zeitliche Abstand von der geschichtlichen Entwicklung heute erlaubt. (...) Ein sehr persönliches und bewegendes Buch. (...) Er [Weizsäcker] gibt in dreißig relativ kurzen, aber prägnanten Kapiteln ein großes zusammenhängendes Mosaik. Man kann die Kapitel durchaus einzeln lesen, einige sind kleine Meisterwerke. (...)
Der Autor hält fest an der eigenen Nation und an ihrer Einheit, zugleich aber sollen die Deutschen sich selbst einbetten in das Gefüge der europäischen Staaten. (...) Wer an der Einheit der Nation und zugleich an der Einheit der Europäer arbeitet, der gehorcht der Moral, die sich aus der Geschichte der Deutschen und aus der Geschichte Europas als notwendig ergeben hat."
Helmut Schmidt, Die Zeit, 22. Oktober 2009


"Das launige Gespräch zwischen [Richard von Weizsäcker] und Schirrmacher schlug einen weiten Bogen von den Anfängen der Bundesrepublik bis zum Fall der Mauer. Ein Abend der Zeitgeschichte aus erster Hand."
gey, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Zeitung zur Buchmesse, 17. Oktober 2009


"Weizsäcker hat zwar eine wichtige Rolle im Prozess der Wiedervereinigung gespielt. Schon in der Einleitung zitiert er jedoch Gorbatschow, dass "nicht die Staatenlenker den Verlauf der Geschichte bestimmen, sondern dass die Geschichte selbst alles entscheide". Und so betont Weizsäcker auch immer wieder, dass es die Bürger der DDR waren, "die die Mauer überwunden haben. Ihnen ist die entscheidende Kraft zu verdanken, die den Kalten Krieg auf deutschem Boden zu seinem Ende führte."
Nach der Wiedervereinigung waren es die Menschen im Osten, die besonders viel aufgeben mussten. "Sich vereinigen heißt teilen lernen" - das ist für Weizsäcker die eigentliche Aufgabe der Wiedervereinigung und sie geht weit über das Materielle hinaus."
Eva-Maria Verfürth, Frankfurter Neue Presse, 14. Oktober 2009


"Seine politisch-literarische Retrospektive ‘Der Weg zur Einheit’ ist schon jetzt Pflichtlektüre für dieses Kapitel deutscher Geschichte. (...) Persönliche Erinnerungen und präzise politische Analyse verbinden sich in diesem 200-Seiten-Buch zu einer spannenden Allianz."
Hannoversche Allgemeine, Beilage zur Frankfurter Buchmesse 2009, 13. Oktober 2009