Yelin, Barbara / Libicki, Miriam / Seliktar, Gilad

Aber ich lebe

Vier Kinder überleben den Holocaust

Emmie Arbel überlebte als kleines Mädchen die Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen. David Schaffer entkam dem Genozid in Transnistrien, weil er sich nicht an die Regeln hielt. Die Brüder Nico und Rolf Kamp versteckten sich in den Niederlanden dreizehn Mal vor ihren Mördern. Zusammen mit den Überlebenden haben drei international bekannte Zeichner:innen deren Geschichten in Graphic Novels erzählt, die unvergesslich vor Augen führen, was der Holocaust für Kinder bedeutete - und nicht nur für sie.

Nur wenige Zeitzeugen des Holocaust leben noch. Die meisten von ihnen haben Verfolgung und Massenmord als Kinder traumatisch erlebt. Dieses Buch will die Erinnerung an den Holocaust in der Zusammenarbeit von Überlebenden und Zeichner:innen auf ungewöhnliche Weise bewahren und weitergeben, gerade auch an eine junge Leserschaft, indem es eingespielte Sehgewohnheiten und Bilder vom Holocaust aufbricht. Ausgewiesene Zeithistoriker:innen erklären in knappen, instruktiven Nachworten den Kontext der Geschichten, die aber auch ohne solche Erläuterungen unmittelbar und auf ergreifende Weise ein unfassbares Geschehen lebendig werden lassen.
Von Barbara Yelin. Miriam Libicki und Gilad Seliktar. Herausgegeben von Charlotte Schallié. Aus dem Englischen von Rita Seuß.

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Bibliografie

978-3-406-79045-4

Erschienen am 14. Juli 2022

176 S., mit 3 Graphic Novels, einem gezeichneten Anhang und 1 Karte

Hardcover

Hardcover 25,00 € Kaufen
e-Book 18,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

„Erzählgegenwart und Erinnerung lässt Yelin fließend ineinander übergehen, und die ästhetisch wie moralisch überaus schwierige Aufgabe, die Höllenwelt der Lager bildlich darzustellen, meistert sie ohne einen einzigen Fehltritt.“
taz, Christoph Haas



„Das Besondere daran ist die Herangehensweise: Die Lebensgeschichten sind künstlerisch verarbeitet, bleiben aber dank wissenschaftlicher Hilfe nah an den historischen Tatsachen. … Ein Mammutprojekt, dass die drei Zeichner stemmen - und das nur möglich ist, weil hinter dem Buch ein internationales Netzwerk aus Künstlern, Forschenden und Einrichtungen wie etwa KZ-Gedenkstätten steht, die im umfangreichen Anhang zu Wort kommen.“
n-tv.de, Markus Lippold



„Das ist der Kern dieses Projekts: Eine neue Form für die Vermittlung von historischem Wissen.“
Buchmarkt, Michael Schmitt



„Ein für das Sujet hervorragend gestaltetes Buch“
Buchkultur, Hans-Dieter Grünfeld



„Ein Akt des Widerstands gegen das Vergessen und das Leugnen."
Michel Kichka



„Libicki, Yelin und Seliktar nutzen meisterhaft die einzigartige narrative Kraft des Comics."
Nate Powell



„Drei packende Geschichten über Kinder, deren junge Leben von der Nazi-Tyrannei zerstört werden, illustriert von Künstlern, die entschlossen dem Unerträglichen ins Auge sehen."
Anna Porter



„Die stärksten Graphic Novels über den Holocaust seit Art Spiegelmans ‹Maus›."
James E. Young



„Erschütternd, poetisch und schön."
Nora Krug



„Dieses Album ist wirklich klasse … Der Leser bekommt keine Fantasieprodukte, sondern den O-Ton der Betroffenen – und damit rundum authentische Erzählungen. Grafisch verwenden Yelin, Libicki und Seliktar jeweils ihren eigenen Stil, was die Geschichten auch optisch voneinander abhebt und das Album abwechslungsreich macht.“
COMICKUNST



„In dem gerade erschienenen Buch ‚Aber ich lebe‘ haben drei Comic-Künstler individuelle Holocaust-Schicksale in berührende dokumentarische Graphic Novels gebannt. Man taucht, jeweils über eigene künstlerische Handschriften, in drei verschiedene Überlebenden-Geschichten ein.“
WELT, Marc Reichwein



„Die individuellen Handschriften dieser drei Künstler sind gegenüber dem Thema zurückgenommen und stellen sich ganz in den Dienst einer Geschichtsvermittlung, die anschaulicher kaum gedacht werden kann.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Platthaus



„eine der wichtigsten Comic-Künstlerinnen im deutschsprachigen Raum … Sie findet ihren ganz eigenen Stil: zart, bewegt, eindrücklich, manchmal geradezu magisch“

Radio Bremen, Kerstin Burlage



„Der anspruchsvollen Aufgabe, die Erinnerungen von vier Holocaust-Überlenden grafisch zu rekonstruieren, haben sich Miriam Libicki aus Kanada, Gilad Seliktar aus Israel und Barbara Yelin aus München gewidmet.“
Süddeutsche Zeitung, Jürgen Moises



„Durch die Begleitung wissenschaftlich-didaktischer Fachleute wie auch durch die Zusammenstellung dreier sehr unterschiedlicher Überlebensgeschichten und deren Verarbeitung durch Künstler:innen mit prägnanten persönlichen Stilen zeigt ‚Aber ich lebe' beispielhaft, dass die Möglichkeiten dieser Art von Geschichtsschreibung noch lange nicht ausgeschöpft sind.“
Der Tagesspiegel, Lars von Törne



„Damit wir ihre und all die anderen Geschichten dieser Zeit nicht vergessen, gibt es Bücher wie ‚Aber ich lebe. Vier Kinder überleben den Holocaust‘.“
WELT am Sonntag



„Eine Graphic Novel gegen das Vergessen.“ FOCUS



„Beeindruckend“
Deutschlandfunk Kultur, Joachim Scholl



Medien
Downloads

Downloads

Veranstaltungen

Veranstaltungen

Frankfurt am Main

13. Oktober 2022

19:00 Uhr

Barbara Yelin | Gilad Seliktar | Miriam Libicki

Aber ich lebe

Buchpräsentation

Buchpräsentation zu 'Aber ich lebe' mit Barbara Yelin und Gespräch mit Jacob Hoffmann und Hans-Joachim Hahn

Barbara Yelin präsentiert die Graphic Novel "Aber ich lebe" und spricht mit Jakob Hoffmann (comic&strips FFM) und dem Literaturwissenschaftler Dr. Hans-Joachim Hahn (Universität Basel) über dieses außergewöhnliche Buchprojekt.
Anmeldung: besuch.jmf@stadt-frankfurt.de
 

Veranstaltungsort: JÜDISCHES MUSEUM FRANKFURT

Frankfurt am Main , Bertha-Pappenheim-Platz 1

Web: Zur Veranstaltungsseite

Eintritt: 5€ / 2,50€

Gießen

2. Februar 2023

Barbara Yelin | Gilad Seliktar | Miriam Libicki

Aber ich lebe

Buchpräsentation

Buchpräsentation mit Barbara Yelin

Karten ab Januar erwerbbar:
1. Per E-Mail unter anmeldung@lz-giessen.de 2. Über unser Kartenreservierungs-Tool auf www.lz-giessen.de 3. Persönlich über das LZG-Büro (Mo, Di und Do zu den Öffnungszeiten) 4. Persönlich über die Tourist-Info Gießen (Schulstraße 4, 35390 Gießen) 5. Abendkasse am Veranstaltungsabend
 

Veranstaltungsort: Aula der Justus-Liebig-Universität

Gießen , Ludwigstraße 23

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-79045-4

Erschienen am 14. Juli 2022

176 S., mit 3 Graphic Novels, einem gezeichneten Anhang und 1 Karte

Hardcover

Hardcover 25,00 € Kaufen
e-Book 18,99 € Kaufen

Yelin, Barbara / Libicki, Miriam / Seliktar, Gilad

Aber ich lebe

Vier Kinder überleben den Holocaust

Emmie Arbel überlebte als kleines Mädchen die Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen. David Schaffer entkam dem Genozid in Transnistrien, weil er sich nicht an die Regeln hielt. Die Brüder Nico und Rolf Kamp versteckten sich in den Niederlanden dreizehn Mal vor ihren Mördern. Zusammen mit den Überlebenden haben drei international bekannte Zeichner:innen deren Geschichten in Graphic Novels erzählt, die unvergesslich vor Augen führen, was der Holocaust für Kinder bedeutete - und nicht nur für sie.

Nur wenige Zeitzeugen des Holocaust leben noch. Die meisten von ihnen haben Verfolgung und Massenmord als Kinder traumatisch erlebt. Dieses Buch will die Erinnerung an den Holocaust in der Zusammenarbeit von Überlebenden und Zeichner:innen auf ungewöhnliche Weise bewahren und weitergeben, gerade auch an eine junge Leserschaft, indem es eingespielte Sehgewohnheiten und Bilder vom Holocaust aufbricht. Ausgewiesene Zeithistoriker:innen erklären in knappen, instruktiven Nachworten den Kontext der Geschichten, die aber auch ohne solche Erläuterungen unmittelbar und auf ergreifende Weise ein unfassbares Geschehen lebendig werden lassen.
Von Barbara Yelin. Miriam Libicki und Gilad Seliktar. Herausgegeben von Charlotte Schallié. Aus dem Englischen von Rita Seuß.
Webcode: https://www.chbeck.de/33743734

Pressestimmen

„Erzählgegenwart und Erinnerung lässt Yelin fließend ineinander übergehen, und die ästhetisch wie moralisch überaus schwierige Aufgabe, die Höllenwelt der Lager bildlich darzustellen, meistert sie ohne einen einzigen Fehltritt.“
taz, Christoph Haas


„Das Besondere daran ist die Herangehensweise: Die Lebensgeschichten sind künstlerisch verarbeitet, bleiben aber dank wissenschaftlicher Hilfe nah an den historischen Tatsachen. … Ein Mammutprojekt, dass die drei Zeichner stemmen - und das nur möglich ist, weil hinter dem Buch ein internationales Netzwerk aus Künstlern, Forschenden und Einrichtungen wie etwa KZ-Gedenkstätten steht, die im umfangreichen Anhang zu Wort kommen.“
n-tv.de, Markus Lippold


„Das ist der Kern dieses Projekts: Eine neue Form für die Vermittlung von historischem Wissen.“
Buchmarkt, Michael Schmitt


„Ein für das Sujet hervorragend gestaltetes Buch“
Buchkultur, Hans-Dieter Grünfeld


„Ein Akt des Widerstands gegen das Vergessen und das Leugnen."
Michel Kichka


„Libicki, Yelin und Seliktar nutzen meisterhaft die einzigartige narrative Kraft des Comics."
Nate Powell


„Drei packende Geschichten über Kinder, deren junge Leben von der Nazi-Tyrannei zerstört werden, illustriert von Künstlern, die entschlossen dem Unerträglichen ins Auge sehen."
Anna Porter


„Die stärksten Graphic Novels über den Holocaust seit Art Spiegelmans ‹Maus›."
James E. Young


„Erschütternd, poetisch und schön."
Nora Krug


„Dieses Album ist wirklich klasse … Der Leser bekommt keine Fantasieprodukte, sondern den O-Ton der Betroffenen – und damit rundum authentische Erzählungen. Grafisch verwenden Yelin, Libicki und Seliktar jeweils ihren eigenen Stil, was die Geschichten auch optisch voneinander abhebt und das Album abwechslungsreich macht.“
COMICKUNST


„In dem gerade erschienenen Buch ‚Aber ich lebe‘ haben drei Comic-Künstler individuelle Holocaust-Schicksale in berührende dokumentarische Graphic Novels gebannt. Man taucht, jeweils über eigene künstlerische Handschriften, in drei verschiedene Überlebenden-Geschichten ein.“
WELT, Marc Reichwein


„Die individuellen Handschriften dieser drei Künstler sind gegenüber dem Thema zurückgenommen und stellen sich ganz in den Dienst einer Geschichtsvermittlung, die anschaulicher kaum gedacht werden kann.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Platthaus


„eine der wichtigsten Comic-Künstlerinnen im deutschsprachigen Raum … Sie findet ihren ganz eigenen Stil: zart, bewegt, eindrücklich, manchmal geradezu magisch“

Radio Bremen, Kerstin Burlage


„Der anspruchsvollen Aufgabe, die Erinnerungen von vier Holocaust-Überlenden grafisch zu rekonstruieren, haben sich Miriam Libicki aus Kanada, Gilad Seliktar aus Israel und Barbara Yelin aus München gewidmet.“
Süddeutsche Zeitung, Jürgen Moises


„Durch die Begleitung wissenschaftlich-didaktischer Fachleute wie auch durch die Zusammenstellung dreier sehr unterschiedlicher Überlebensgeschichten und deren Verarbeitung durch Künstler:innen mit prägnanten persönlichen Stilen zeigt ‚Aber ich lebe' beispielhaft, dass die Möglichkeiten dieser Art von Geschichtsschreibung noch lange nicht ausgeschöpft sind.“
Der Tagesspiegel, Lars von Törne


„Damit wir ihre und all die anderen Geschichten dieser Zeit nicht vergessen, gibt es Bücher wie ‚Aber ich lebe. Vier Kinder überleben den Holocaust‘.“
WELT am Sonntag


„Eine Graphic Novel gegen das Vergessen.“ FOCUS


„Beeindruckend“
Deutschlandfunk Kultur, Joachim Scholl

Veranstaltungen

Frankfurt am Main

13. Oktober 2022

19:00 Uhr

Barbara Yelin | Gilad Seliktar | Miriam Libicki

Aber ich lebe

Buchpräsentation

Buchpräsentation zu 'Aber ich lebe' mit Barbara Yelin und Gespräch mit Jacob Hoffmann und Hans-Joachim Hahn

Barbara Yelin präsentiert die Graphic Novel "Aber ich lebe" und spricht mit Jakob Hoffmann (comic&strips FFM) und dem Literaturwissenschaftler Dr. Hans-Joachim Hahn (Universität Basel) über dieses außergewöhnliche Buchprojekt.
Anmeldung: besuch.jmf@stadt-frankfurt.de
 

Veranstaltungsort: JÜDISCHES MUSEUM FRANKFURT

Frankfurt am Main , Bertha-Pappenheim-Platz 1

Web: Zur Veranstaltungsseite

Eintritt: 5€ / 2,50€


Gießen

2. Februar 2023

Barbara Yelin | Gilad Seliktar | Miriam Libicki

Aber ich lebe

Buchpräsentation

Buchpräsentation mit Barbara Yelin

Karten ab Januar erwerbbar:
1. Per E-Mail unter anmeldung@lz-giessen.de 2. Über unser Kartenreservierungs-Tool auf www.lz-giessen.de 3. Persönlich über das LZG-Büro (Mo, Di und Do zu den Öffnungszeiten) 4. Persönlich über die Tourist-Info Gießen (Schulstraße 4, 35390 Gießen) 5. Abendkasse am Veranstaltungsabend
 

Veranstaltungsort: Aula der Justus-Liebig-Universität

Gießen , Ludwigstraße 23