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Zapperi, Roberto

Eine italienische Kindheit

Ein acht Jahre alter Junge erlebt erst in Sizilien, dann in der italienischen Hauptstadt die Schrecken des Zweiten Weltkrieges. Seine Erfahrungen mit deutschen Soldaten, die keineswegs nur negativ waren, eröffneten ihm einen Zugang zur deutschen Kultur, die sein ganzes Leben prägen sollte.
Roberto Zapperi schildert den Zusammenprall zweier Welten, den Eindruck, den die technisch perfekten Deutschen in der vormodern geprägten Vorstellungswelt eines Jungen hinterließen, der in Catania, einer armen und provinziellen sizilianischen Stadt geboren wurde und dort aufwuchs; er führt uns über die Flucht von der Insel in die Toskana und dann ins von den Amerikanern bombardierte Rom. Seine Erlebnisse verschränken sich mit denen des immer verheerenderen Krieges und differenzieren seine ursprünglich uneingeschränkte Bewunderung für die deutschen Soldaten. Eine bewegende Geschichte, die das Leben einfacher Leute im Italien der 40er Jahre wiederaufleben lässt.
Von Roberto Zapperi. Aus dem Italienischen von Ingeborg Walter.

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Bibliografie

978-3-406-62092-8

Erschienen am 26. August 2011

176 S., mit 31 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 19,95 € Kaufen
e-Book 14,99 € Kaufen
Inhalt

Vorwort

1. Catania
2. Giardini
3. Die Großmutter
4. Lucca
5. Rom
6. Florenz
7. Rom
8. Catania
9. Enttäuschung
10. Versöhnung
Deutscher Epilog


Literatur
Bildnachweis

Pressestimmen

Pressestimmen

"Immer bescheiden auf die Kindheitsjahre beschränkt, transportiert sein einfach und schön geschriebener Bericht ein lebendiges Bild jener Zeit und noch viel mehr, so u.a. diese kindliche Vorstellung, auch im Fremden den Menschen zu sehen. Ein offener Geist, eine berührende Lektüre."
Ellen Pomikalko, Buchmarkt, Dezember 2011



"Die 'italienische Kindheit', die Zapperi jetzt kurz vor seinem achtzigsten Geburtstag vorlegt, erzählt (...) eine verschlungene und bewegende Geschichte, wiederum mit allen Künsten kritischer Historie, nur dass der Verfasser sich sein eigenes Leben mit solcher Methodik vornimmt. (...) Das Buch, das mit Reminiszenzen an Goethe und Heine durchzogen ist, schließt (...) mit einem Dank an das heutige Deutschland, das Zapperi Autorenerfolge, Gastprofessuren und eine Akademiemitgliedschaft bescherte, vor allem aber Verlage, die eine lange Reihe wundervoller Bücher von ihm herausbrachten, die es oft auf Italienisch gar nicht gibt. Die Gewinner sind also am Ende doch wieder die Deutschen."
Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 11. Oktober 2011



"Dieses Buch ist eine vertrackte, aber dadurch umso schönere Liebeserklärung an die deutsche Kultur. (...) Solche Flashbacks ins eigene Bewusstsein verleihen dem Buch eine besondere Authentizität. Zapperi oszilliert bei seinem Proustschen Erinnern zwischen dem unmittelbaren Erleben von damals und dem informierten Wissen von heute: Damals spielte er als Junge bei der römischen Porta Pia und wurde von den Einheimischen als sizilianischer Zuwandererbub übel gemobbt; heute weiß er, dass der verehrte Goethe dort im Park an seinem ’Faust’ geschrieben hat. (...) Besonders interessant an diesem leisen, plaudernden Erinnerungsbuch sind die Brüche, die Zapperi geradezu herbeischreibt."
Dirk Schümer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Oktober 2011



"Seine Schilderungen der umkämpften Stadt, die erst ihre Befreiung feierte und dann zum Schauplatz furchtbarer Racheaktionen wurde, sind besonders eindrücklich. Anschaulich wird Zapperis 'Italienische Kindheit' nicht zuletzt wegen der vielen Fotografien, die in dem Band abgedruckt sind."
Maike Albath, Die Zeit Messebeilage, 6. Oktober 2011



"Roberto Zapperi (...) [ist] einer der originellsten Goethe-Forscher und Kunsthistoriker seines Landes, ist ein feinsinniger Forscher und sensibler Beobachter. Unaufgeregt und mit einem bestechenden Gespür für Details schildert er die Präsenz der Deutschen auf Sizilien und greift immer wieder charakteristische Momente heraus."
Maike Albath, Deutschlandradio Kultur, 4. Oktober 2011



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-62092-8

Erschienen am 26. August 2011

176 S., mit 31 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 19,95 € Kaufen
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Zapperi, Roberto

Eine italienische Kindheit

Ein acht Jahre alter Junge erlebt erst in Sizilien, dann in der italienischen Hauptstadt die Schrecken des Zweiten Weltkrieges. Seine Erfahrungen mit deutschen Soldaten, die keineswegs nur negativ waren, eröffneten ihm einen Zugang zur deutschen Kultur, die sein ganzes Leben prägen sollte.
Roberto Zapperi schildert den Zusammenprall zweier Welten, den Eindruck, den die technisch perfekten Deutschen in der vormodern geprägten Vorstellungswelt eines Jungen hinterließen, der in Catania, einer armen und provinziellen sizilianischen Stadt geboren wurde und dort aufwuchs; er führt uns über die Flucht von der Insel in die Toskana und dann ins von den Amerikanern bombardierte Rom. Seine Erlebnisse verschränken sich mit denen des immer verheerenderen Krieges und differenzieren seine ursprünglich uneingeschränkte Bewunderung für die deutschen Soldaten. Eine bewegende Geschichte, die das Leben einfacher Leute im Italien der 40er Jahre wiederaufleben lässt.
Von Roberto Zapperi. Aus dem Italienischen von Ingeborg Walter.
Webcode: https://www.chbeck.de/8485479

Inhalt

Vorwort

1. Catania
2. Giardini
3. Die Großmutter
4. Lucca
5. Rom
6. Florenz
7. Rom
8. Catania
9. Enttäuschung
10. Versöhnung
Deutscher Epilog


Literatur
Bildnachweis

Pressestimmen

"Immer bescheiden auf die Kindheitsjahre beschränkt, transportiert sein einfach und schön geschriebener Bericht ein lebendiges Bild jener Zeit und noch viel mehr, so u.a. diese kindliche Vorstellung, auch im Fremden den Menschen zu sehen. Ein offener Geist, eine berührende Lektüre."
Ellen Pomikalko, Buchmarkt, Dezember 2011


"Die 'italienische Kindheit', die Zapperi jetzt kurz vor seinem achtzigsten Geburtstag vorlegt, erzählt (...) eine verschlungene und bewegende Geschichte, wiederum mit allen Künsten kritischer Historie, nur dass der Verfasser sich sein eigenes Leben mit solcher Methodik vornimmt. (...) Das Buch, das mit Reminiszenzen an Goethe und Heine durchzogen ist, schließt (...) mit einem Dank an das heutige Deutschland, das Zapperi Autorenerfolge, Gastprofessuren und eine Akademiemitgliedschaft bescherte, vor allem aber Verlage, die eine lange Reihe wundervoller Bücher von ihm herausbrachten, die es oft auf Italienisch gar nicht gibt. Die Gewinner sind also am Ende doch wieder die Deutschen."
Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 11. Oktober 2011


"Dieses Buch ist eine vertrackte, aber dadurch umso schönere Liebeserklärung an die deutsche Kultur. (...) Solche Flashbacks ins eigene Bewusstsein verleihen dem Buch eine besondere Authentizität. Zapperi oszilliert bei seinem Proustschen Erinnern zwischen dem unmittelbaren Erleben von damals und dem informierten Wissen von heute: Damals spielte er als Junge bei der römischen Porta Pia und wurde von den Einheimischen als sizilianischer Zuwandererbub übel gemobbt; heute weiß er, dass der verehrte Goethe dort im Park an seinem ’Faust’ geschrieben hat. (...) Besonders interessant an diesem leisen, plaudernden Erinnerungsbuch sind die Brüche, die Zapperi geradezu herbeischreibt."
Dirk Schümer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Oktober 2011


"Seine Schilderungen der umkämpften Stadt, die erst ihre Befreiung feierte und dann zum Schauplatz furchtbarer Racheaktionen wurde, sind besonders eindrücklich. Anschaulich wird Zapperis 'Italienische Kindheit' nicht zuletzt wegen der vielen Fotografien, die in dem Band abgedruckt sind."
Maike Albath, Die Zeit Messebeilage, 6. Oktober 2011


"Roberto Zapperi (...) [ist] einer der originellsten Goethe-Forscher und Kunsthistoriker seines Landes, ist ein feinsinniger Forscher und sensibler Beobachter. Unaufgeregt und mit einem bestechenden Gespür für Details schildert er die Präsenz der Deutschen auf Sizilien und greift immer wieder charakteristische Momente heraus."
Maike Albath, Deutschlandradio Kultur, 4. Oktober 2011