Leseprobe Merken

Cheheltan, Amir Hassan

Der Zirkel der Literaturliebhaber

Roman

Jeden Donnerstag kamen in das Elternhaus Cheheltans acht Gäste, um mit den Eltern und später auch ihm selbst über Literatur zu sprechen. Sie sprachen vorzugsweise über die klassische persische Literatur, über Rumi, Hafis, Saadi, Ferdowsi und andere. Über Jahre hielten diese Treffen an und eröffneten einen Raum der Sprache, der Poesie, der Interpretation, was die großen Themen des Lebens und des Geistes anbelangt, verbanden die Teilnehmer, verstrickten sie aber auch miteinander, weil die Staatsmacht auch in ihren Zirkel reinregierte.
Denn in diesem Zeitraum seit den sechziger Jahren herrscht erst der Schah mit seinem Repressionsapparat und dem Geheimdienst SAVAK, bis die islamische Revolution von 1979 das Regime durch die Macht der Mullahs ersetzt. In seiner dichten und detaillierten Erzählung kehrt Amir Hassan Cheheltan immer wieder zu dem Zirkel der Literaturliebhaber, den Gesprächen über die Poesie, der Rolle seiner Eltern, den Impulsen für die eigene Lektüre und der Wirkung der Literatur zurück. Denn diese ist älter, weiser, komischer, subversiver und sexuell weitaus freizügiger, als die offizielle Sittenlehre und die gesellschaftlichen Zwänge es dulden wollen.
Von Amir Hassan Cheheltan. Aus dem Persischen von Jutta Himmelreich.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-75090-8

Erschienen am 17. Februar 2020

252 S.

Hardcover

Hardcover 23,00 € Kaufen
e-Book 17,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Amir Cheheltan hat soeben für seinen neuesten Roman den Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt bekommen. Völlig zu Recht (…) nicht nur lehrreich, sondern einnehmend erzählt.“
Tageblatt Luxemburg, Guy Helminger



"Ein anregendes, lesenswertes Buch.“
Die Tageszeitung, Fokke Joel



"Weltliteratur, bevor es überhaupt etwas anderes war."
Stefan Weidner, FAZ, über «Teheran, Revolutionsstraße»



"Amir Hassan Cheheltan zeigt weithin unbekannte Dimensionen der Literatur des Nahen Ostens.“
literaturkritik.de, Thorsten Paprotny



"Amir Hassan Cheheltan erschafft mithilfe der Kunst in "Der Zirkel der Literaturliebhaber“ einen sicheren Rückzugsort in Zeiten von Krieg und Krise.“
Die Presse



"Eine Entdeckungsreise in die persische Literatur.“
RBB Radio Eins, Thomas Böhm



"Ein kluger Lobgesang auf das, was diese Lebensart an Bildung, Empathie und Phantasie zu vermitteln vermochte.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Lena Bopp



"Der Balzac Irans (…) Der Autor schildert, unbestechlich, ironisch und kunstvoll, die Verrohung der Menschen in einem unmenschlichen System. Einer der essenziellen Romane des 21. Jahrhunderts (…) so spannend wie kundig.“
Berliner Zeitung, Mathias Schnitzler



"Das ist ein wunderbar zartes Buch, obwohl es viel Kraft hat.“
Kurier



"Ein Roman über die Kindheit und Jugend eines künftigen Schriftstellers, zugleich aber auch eine Geschichte der klassischen persischen Literatur.“
Die Rheinpfalz, Gabriele Weingartner



"Mit seinem Buch hat Amir Hassan Cheheltan dem lebensprägenden Faszinosum Literatur ein Denkmal gesetzt.“
Deutschlandfunk Kultur, Ingo Arendt



Downloads

Downloads

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-75090-8

Erschienen am 17. Februar 2020

252 S.

Hardcover

Hardcover 23,00 € Kaufen
e-Book 17,99 € Kaufen

Cheheltan, Amir Hassan

Der Zirkel der Literaturliebhaber

Roman

Jeden Donnerstag kamen in das Elternhaus Cheheltans acht Gäste, um mit den Eltern und später auch ihm selbst über Literatur zu sprechen. Sie sprachen vorzugsweise über die klassische persische Literatur, über Rumi, Hafis, Saadi, Ferdowsi und andere. Über Jahre hielten diese Treffen an und eröffneten einen Raum der Sprache, der Poesie, der Interpretation, was die großen Themen des Lebens und des Geistes anbelangt, verbanden die Teilnehmer, verstrickten sie aber auch miteinander, weil die Staatsmacht auch in ihren Zirkel reinregierte.
Denn in diesem Zeitraum seit den sechziger Jahren herrscht erst der Schah mit seinem Repressionsapparat und dem Geheimdienst SAVAK, bis die islamische Revolution von 1979 das Regime durch die Macht der Mullahs ersetzt. In seiner dichten und detaillierten Erzählung kehrt Amir Hassan Cheheltan immer wieder zu dem Zirkel der Literaturliebhaber, den Gesprächen über die Poesie, der Rolle seiner Eltern, den Impulsen für die eigene Lektüre und der Wirkung der Literatur zurück. Denn diese ist älter, weiser, komischer, subversiver und sexuell weitaus freizügiger, als die offizielle Sittenlehre und die gesellschaftlichen Zwänge es dulden wollen.
Von Amir Hassan Cheheltan. Aus dem Persischen von Jutta Himmelreich.
Webcode: https://www.chbeck.de/30262058

Pressestimmen

"Amir Cheheltan hat soeben für seinen neuesten Roman den Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt bekommen. Völlig zu Recht (…) nicht nur lehrreich, sondern einnehmend erzählt.“
Tageblatt Luxemburg, Guy Helminger


"Ein anregendes, lesenswertes Buch.“
Die Tageszeitung, Fokke Joel


"Weltliteratur, bevor es überhaupt etwas anderes war."
Stefan Weidner, FAZ, über «Teheran, Revolutionsstraße»


"Amir Hassan Cheheltan zeigt weithin unbekannte Dimensionen der Literatur des Nahen Ostens.“
literaturkritik.de, Thorsten Paprotny


"Amir Hassan Cheheltan erschafft mithilfe der Kunst in "Der Zirkel der Literaturliebhaber“ einen sicheren Rückzugsort in Zeiten von Krieg und Krise.“
Die Presse


"Eine Entdeckungsreise in die persische Literatur.“
RBB Radio Eins, Thomas Böhm


"Ein kluger Lobgesang auf das, was diese Lebensart an Bildung, Empathie und Phantasie zu vermitteln vermochte.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Lena Bopp


"Der Balzac Irans (…) Der Autor schildert, unbestechlich, ironisch und kunstvoll, die Verrohung der Menschen in einem unmenschlichen System. Einer der essenziellen Romane des 21. Jahrhunderts (…) so spannend wie kundig.“
Berliner Zeitung, Mathias Schnitzler


"Das ist ein wunderbar zartes Buch, obwohl es viel Kraft hat.“
Kurier


"Ein Roman über die Kindheit und Jugend eines künftigen Schriftstellers, zugleich aber auch eine Geschichte der klassischen persischen Literatur.“
Die Rheinpfalz, Gabriele Weingartner


"Mit seinem Buch hat Amir Hassan Cheheltan dem lebensprägenden Faszinosum Literatur ein Denkmal gesetzt.“
Deutschlandfunk Kultur, Ingo Arendt