Cover: Kermani, Navid, Entlang den Gräben

Kermani, Navid

Entlang den Gräben

Hardcover 24,95 €
Toptitel
Cover Download Leseprobe PDF

Kermani, Navid

Entlang den Gräben

Eine Reise durch das östliche Europa bis nach Isfahan.

Ein immer noch fremd anmutendes, von Kriegen und Katastrophen zerklüftetes Gebiet beginnt östlich von Deutschland und erstreckt sich über Russland bis zum Orient. Navid Kermani ist entlang den Gräben gereist, die sich gegenwärtig in Europa neu auftun: von seiner Heimatstadt Köln nach Osten bis ins Baltikum und von dort südlich über den Kaukasus bis nach Isfahan, die Heimat seiner Eltern. Mit untrüglichem Gespür für sprechende Details erzählt er in seinem Reisetagebuch von vergessenen Regionen, in denen auch heute Geschichte gemacht wird.
Navid Kermani ist im Auftrag des SPIEGEL von seiner Heimatstadt Köln durch den Osten Europas bis nach Isfahan, die Heimat seiner Eltern, gereist. Die Reise führte ihn mitten durch den jüdischen "Ansiedlungsrayon" der Zarenzeit, die "Bloodlands" des Zweiten Weltkriegs, am Riss zwischen Ost und West entlang, wo der Kalte Krieg längst nicht zu Ende ist und im Donbass zum heißen Krieg wird. Er hat die Trümmer zerstörter Kulturen und die Spuren alter wie neuer Verwüstungen gesehen. Vor allem hat er Menschen getroffen, die innerlich zerrissen sind, weil sie sich auf der Suche nach Heimat und Wohlstand auf eine Seite schlagen müssen. Mit wenigen Strichen lässt er das Nachtleben der Großstädte lebendig werden, Geschäfte wie zu Sowjetzeiten, hippe Cafés, die Gelassenheit in Frontnähe und die Angst vor den anderen, wer immer das ist.

"Das Beispiel von Navid Kermani zeigt, wie voraussetzungsreich eine Autorschaft gemacht sein muß, wie vielfach gebrochen, marginalisiert, davon betrübt und zugleich euphorisiert, wie sehr, bei aller Kritik, weltbegeistert sie sein muß, daß sie sich die Rolle des politischen Schriftstellers, die auch besonders schön leuchtet, zutrauen darf."
Rainald Goetz, Dankesrede zur Verleihung des Büchner-Preises 2015

Hardcover 24,95 € Kaufen
e-Book 12,99 € Kaufen
Merken

Details

978-3-406-71402-3

Erschienen am 26. Januar 2018

5., durchgesehene Auflage, 2020

442 S., mit 1 Karte

Hardcover

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Inhalt

Köln 
Erster Tag: Schwerin 
Zweiter Tag: Von Berlin nach Breslau 
Dritter Tag: Auschwitz 
Vierter Tag: Krakau 
Fünft er Tag: Von Krakau nach Warschau 
Sechster Tag: Warschau 
Siebter Tag: Warschau 
Achter Tag: Von Warschau nach Masuren 
Neunter Tag: Kaunas 
Zehnter Tag: Vilnius und sein Umland 

Elfter Tag: Über Paneriai nach Minsk 
Zwölft er Tag: Minsk und Chatyn 
Dreizehnter Tag: In die Sperrzone von Tschernobyl 
Vierzehnter Tag: Kurapaty und Minsk 
Fünfzehnter Tag: In die Sperrzone hinter Krasnapolle 

Sechzehnter Tag: Von Minsk nach Kiew 
Siebzehnter Tag: Kiew 
Achtzehnter Tag: Von Kiew nach Dnipro 
Neunzehnter Tag: An die Front im Donbass 
Zwanzigster Tag: Über Mariupol ans Schwarze Meer 
Einundzwanzigster Tag: Am Schwarzen Meer entlang nach Odessa 
Zweiundzwanzigster Tag: Odessa 
Dreiundzwanzigster Tag: Abflug aus Odessa 
Vierundzwanzigster Tag: Über Moskau nach Simferopol 
Fünfundzwanzigster Tag: Über Bachtschyssarai nach Sewastopol 
Sechsundzwanzigster Tag: Entlang der Krimküste 
Siebenundzwanzigster Tag: Von der Krim aufs russische Festland 
Achtundzwanzigster Tag: Nach Krasnodar 
Neunundzwanzigster Tag: Von Krasnodar nach Grosny 
Dreißigster Tag: Grosny 
Einunddreißigster Tag: In den tschetschenischen Bergen 
Zweiunddreißigster Tag: Von Grosny nach Tiflis 
Dreiunddreißigster Tag: Tiflis 
Vierunddreißigster Tag: Tiflis 
Fünfunddreißigster Tag: Nach Gori und an die georgisch-ossetische Waffenstillstandslinie 
Sechsunddreißigster Tag: Von Tiflis nach Kachetien 
Siebenunddreißigster Tag: Von Kachetien nach Aserbaidschan 
Achtunddreißigster Tag: Entlang der aserisch-armenischen Waffenstillstandslinie 251
Neununddreißigster Tag: Mit dem Nachtzug nach Baku 
Vierzigster Tag: Baku 
Einundvierzigster Tag: Baku und Qubustan 
Zweiundvierzigster Tag: Abflug aus Baku 
Dreiundvierzigster Tag: Eriwan 
Vierundvierzigster Tag: Eriwan 
Fünfundvierzigster Tag: Zum Sewansee und weiter nach Bergkarabach 
Sechsundvierzigster Tag: Durch Bergkarabach 
Siebenundvierzigster Tag: An die armenisch-aserische Waffenstillstandslinie und weiter nach Iran 
Achtundvierzigster Tag: Über Dscholfa nach Täbris 
Neunundvierzigster Tag: Über Ahmadabad zur Festung Alamut 
Fünfzigster Tag: Ans Kaspische Meer und weiter nach Teheran 
Einundfünfzigster Tag: Teheran 
Zweiundfünfzigster Tag: Teheran 
Dreiundfünfzigster Tag: Teheran 
Vierundfünfzigster Tag: Abflug aus Teheran 
 Mit der Familie in Isfahan 
 Aufbruch 

Galerie
Pressestimmen

Pressestimmen

„So lebendig, dass man gar nicht wieder aufhören kann“
Deutschlandfunk



"Irgendetwas muss von diesem Mann ausgehen, das wir gerade gebrauchen können. Man könnte es Menschlichkeit nennen."
Tobias Haberl, Süddeutsche Zeitung Magazin, 16. Februar 2018



"Kermani ist ein deutscher Dichter und Denker neuen Zuschnitts."
Christoph Driessen, Gießener Allgemeine, 17. Februar 2018



"Sein neues Buch entdeckt für viele Westeuropäer eine Terra incognita."
Oliver vom Hove, Wiener Zeitung, 27. Februar 2018



"„Überwältigend reiches Reisebuch (…) Navid Kermanis neues Reisebuch ist voller Überraschungen (…) Unterwegs sein wird zum Lebensgefühl, aufregend unsicher. Auf zu neuen Ufern."
Christine Richard, Basler Zeitung, 27. Februar 2018



"Kermani ist ein kluger, ein nachdenklicher Reisender, der immer wieder die Geschichte und die Geschichten der Regionen aufruft, die er durchquert. Das macht das Buch reich."
Bettina Schulte-Böning, Badische Zeitung, 21. Februar 2018



"Kermanis Blick für sprechende Details, sein ausgeprägtes Sensorium für Stimmungen und Atmosphären bewähren sich auch in der für ihn fremden Region."
Holger Heimann, SR 2, 31. Januar 2018



"Seine 54 Tagesberichte lassen erahnen, welch unendlich großer kultureller Reichtum auf den Abertausenden Kilometern zwischen den zwölf bereisten Ländern liegt."
Claudia Mäader, NZZ, 21. Februar 2018



"Der Reporter Navid Kermani ist fasziniert von der Fremde. Zu seiner Neugier auch auf unbequeme Wahrheiten kommt eine große Fähigkeit zur Einfühlung: Der Versuch, schreibend zu verstehen, was Menschen trennt – und was sie verbindet."
Andreas Lueg, ARD ttt, 18. März 2018



"Vielleicht sind seine Reportagen das Hauptwerk dieses öffentlichen Intellektuellen. Sie ergeben eine Kulturgeschichte des Unmittelbaren."
Philipp Holstein, Saarbrücker Zeitung, 20. März 2018



"Was dieses Buch prägt, hängt dir lange nach: dieses Empfinden vom Nichheilwerdenkönnen in der Welt."
Hans-Dieter Schütt, Neues Deutschland, 11. April 2018



"Ein überwältigendes Reisebuch.“ 

Bayern2, Kirsten Böttcher



"Ein Reporter, der schreibend Brücken baut."
Geo Saison, Thomas Merten



"Ein Buch so prall und bewegend, dass es gut ist, sich dafür 54 Tage zu nehmen, also Tag für Tag wieder in eine neue Welt einzutauchen."
Katja Weise, NRD.de, 26. Januar 2018



"Während viele der Menschen, von denen die Reportagen erzählen, nach Europa schauen, blickt der Westen nicht zurück. Kermani hingegen tut es – neugierig und vorurteilsfrei."
Holger Heimann, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 28. Januar 2018



"Nahezu auf jeder Seite gibt es für den Leser etwas zu bedenken, zu lernen, zu staunen."
Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 10. Februar 2018



"Kermani gelingt dabei, ein flammendes Plädoyer für Europa, das seinen Platz im überschaubaren Kreis der einflussreichen Intellektuellen Deutschlands festigt."
Rainer Hermann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Februar 2018



"Kermanis Blick für sprechende Details, sein ausgeprägtes Sensorium für Stimmungen und Atmosphären bewähren sich auch in der für ihn fremden Region."
Holger Heimann, Stuttgarter Zeitung, 14. Februar 2018



"Er hat (die Reise) wohl angetreten und organisatorisch bestens vorgespurt. (...) Aus beidem, aus Vorbereitung und Offenheit, ergibt sich die faszinierende Mischung dieses Buches."
Martin Ebel, Der Bund, 14. Februar 2018



"Eine Übertragung der Gegenwart in Bilder. Keine Anweisung, bloß Anregung. Insofern ist Kermani ein Aufklärer."
Philipp Holstein, Rheinische Post, 15. Februar 2018



Downloads

Downloads

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-71402-3

Erschienen am 26. Januar 2018

5., durchgesehene Auflage , 2020

442 S., mit 1 Karte

Hardcover

Hardcover 24,950 € Kaufen
e-Book 12,990 € Kaufen

Kermani, Navid

Entlang den Gräben

Eine Reise durch das östliche Europa bis nach Isfahan

Ein immer noch fremd anmutendes, von Kriegen und Katastrophen zerklüftetes Gebiet beginnt östlich von Deutschland und erstreckt sich über Russland bis zum Orient. Navid Kermani ist entlang den Gräben gereist, die sich gegenwärtig in Europa neu auftun: von seiner Heimatstadt Köln nach Osten bis ins Baltikum und von dort südlich über den Kaukasus bis nach Isfahan, die Heimat seiner Eltern. Mit untrüglichem Gespür für sprechende Details erzählt er in seinem Reisetagebuch von vergessenen Regionen, in denen auch heute Geschichte gemacht wird.
Navid Kermani ist im Auftrag des SPIEGEL von seiner Heimatstadt Köln durch den Osten Europas bis nach Isfahan, die Heimat seiner Eltern, gereist. Die Reise führte ihn mitten durch den jüdischen "Ansiedlungsrayon" der Zarenzeit, die "Bloodlands" des Zweiten Weltkriegs, am Riss zwischen Ost und West entlang, wo der Kalte Krieg längst nicht zu Ende ist und im Donbass zum heißen Krieg wird. Er hat die Trümmer zerstörter Kulturen und die Spuren alter wie neuer Verwüstungen gesehen. Vor allem hat er Menschen getroffen, die innerlich zerrissen sind, weil sie sich auf der Suche nach Heimat und Wohlstand auf eine Seite schlagen müssen. Mit wenigen Strichen lässt er das Nachtleben der Großstädte lebendig werden, Geschäfte wie zu Sowjetzeiten, hippe Cafés, die Gelassenheit in Frontnähe und die Angst vor den anderen, wer immer das ist.

"Das Beispiel von Navid Kermani zeigt, wie voraussetzungsreich eine Autorschaft gemacht sein muß, wie vielfach gebrochen, marginalisiert, davon betrübt und zugleich euphorisiert, wie sehr, bei aller Kritik, weltbegeistert sie sein muß, daß sie sich die Rolle des politischen Schriftstellers, die auch besonders schön leuchtet, zutrauen darf."
Rainald Goetz, Dankesrede zur Verleihung des Büchner-Preises 2015
Webcode: /20516417

Galerie

Inhalt

Köln 
Erster Tag: Schwerin 
Zweiter Tag: Von Berlin nach Breslau 
Dritter Tag: Auschwitz 
Vierter Tag: Krakau 
Fünft er Tag: Von Krakau nach Warschau 
Sechster Tag: Warschau 
Siebter Tag: Warschau 
Achter Tag: Von Warschau nach Masuren 
Neunter Tag: Kaunas 
Zehnter Tag: Vilnius und sein Umland 

Elfter Tag: Über Paneriai nach Minsk 
Zwölft er Tag: Minsk und Chatyn 
Dreizehnter Tag: In die Sperrzone von Tschernobyl 
Vierzehnter Tag: Kurapaty und Minsk 
Fünfzehnter Tag: In die Sperrzone hinter Krasnapolle 

Sechzehnter Tag: Von Minsk nach Kiew 
Siebzehnter Tag: Kiew 
Achtzehnter Tag: Von Kiew nach Dnipro 
Neunzehnter Tag: An die Front im Donbass 
Zwanzigster Tag: Über Mariupol ans Schwarze Meer 
Einundzwanzigster Tag: Am Schwarzen Meer entlang nach Odessa 
Zweiundzwanzigster Tag: Odessa 
Dreiundzwanzigster Tag: Abflug aus Odessa 
Vierundzwanzigster Tag: Über Moskau nach Simferopol 
Fünfundzwanzigster Tag: Über Bachtschyssarai nach Sewastopol 
Sechsundzwanzigster Tag: Entlang der Krimküste 
Siebenundzwanzigster Tag: Von der Krim aufs russische Festland 
Achtundzwanzigster Tag: Nach Krasnodar 
Neunundzwanzigster Tag: Von Krasnodar nach Grosny 
Dreißigster Tag: Grosny 
Einunddreißigster Tag: In den tschetschenischen Bergen 
Zweiunddreißigster Tag: Von Grosny nach Tiflis 
Dreiunddreißigster Tag: Tiflis 
Vierunddreißigster Tag: Tiflis 
Fünfunddreißigster Tag: Nach Gori und an die georgisch-ossetische Waffenstillstandslinie 
Sechsunddreißigster Tag: Von Tiflis nach Kachetien 
Siebenunddreißigster Tag: Von Kachetien nach Aserbaidschan 
Achtunddreißigster Tag: Entlang der aserisch-armenischen Waffenstillstandslinie 251
Neununddreißigster Tag: Mit dem Nachtzug nach Baku 
Vierzigster Tag: Baku 
Einundvierzigster Tag: Baku und Qubustan 
Zweiundvierzigster Tag: Abflug aus Baku 
Dreiundvierzigster Tag: Eriwan 
Vierundvierzigster Tag: Eriwan 
Fünfundvierzigster Tag: Zum Sewansee und weiter nach Bergkarabach 
Sechsundvierzigster Tag: Durch Bergkarabach 
Siebenundvierzigster Tag: An die armenisch-aserische Waffenstillstandslinie und weiter nach Iran 
Achtundvierzigster Tag: Über Dscholfa nach Täbris 
Neunundvierzigster Tag: Über Ahmadabad zur Festung Alamut 
Fünfzigster Tag: Ans Kaspische Meer und weiter nach Teheran 
Einundfünfzigster Tag: Teheran 
Zweiundfünfzigster Tag: Teheran 
Dreiundfünfzigster Tag: Teheran 
Vierundfünfzigster Tag: Abflug aus Teheran 
 Mit der Familie in Isfahan 
 Aufbruch 

Pressestimmen

„So lebendig, dass man gar nicht wieder aufhören kann“
Deutschlandfunk


"Irgendetwas muss von diesem Mann ausgehen, das wir gerade gebrauchen können. Man könnte es Menschlichkeit nennen."
Tobias Haberl, Süddeutsche Zeitung Magazin, 16. Februar 2018


"Kermani ist ein deutscher Dichter und Denker neuen Zuschnitts."
Christoph Driessen, Gießener Allgemeine, 17. Februar 2018


"Sein neues Buch entdeckt für viele Westeuropäer eine Terra incognita."
Oliver vom Hove, Wiener Zeitung, 27. Februar 2018


"„Überwältigend reiches Reisebuch (…) Navid Kermanis neues Reisebuch ist voller Überraschungen (…) Unterwegs sein wird zum Lebensgefühl, aufregend unsicher. Auf zu neuen Ufern."
Christine Richard, Basler Zeitung, 27. Februar 2018


"Kermani ist ein kluger, ein nachdenklicher Reisender, der immer wieder die Geschichte und die Geschichten der Regionen aufruft, die er durchquert. Das macht das Buch reich."
Bettina Schulte-Böning, Badische Zeitung, 21. Februar 2018


"Kermanis Blick für sprechende Details, sein ausgeprägtes Sensorium für Stimmungen und Atmosphären bewähren sich auch in der für ihn fremden Region."
Holger Heimann, SR 2, 31. Januar 2018


"Seine 54 Tagesberichte lassen erahnen, welch unendlich großer kultureller Reichtum auf den Abertausenden Kilometern zwischen den zwölf bereisten Ländern liegt."
Claudia Mäader, NZZ, 21. Februar 2018


"Der Reporter Navid Kermani ist fasziniert von der Fremde. Zu seiner Neugier auch auf unbequeme Wahrheiten kommt eine große Fähigkeit zur Einfühlung: Der Versuch, schreibend zu verstehen, was Menschen trennt – und was sie verbindet."
Andreas Lueg, ARD ttt, 18. März 2018


"Vielleicht sind seine Reportagen das Hauptwerk dieses öffentlichen Intellektuellen. Sie ergeben eine Kulturgeschichte des Unmittelbaren."
Philipp Holstein, Saarbrücker Zeitung, 20. März 2018


"Was dieses Buch prägt, hängt dir lange nach: dieses Empfinden vom Nichheilwerdenkönnen in der Welt."
Hans-Dieter Schütt, Neues Deutschland, 11. April 2018


"Ein überwältigendes Reisebuch.“ 

Bayern2, Kirsten Böttcher


"Ein Reporter, der schreibend Brücken baut."
Geo Saison, Thomas Merten


"Ein Buch so prall und bewegend, dass es gut ist, sich dafür 54 Tage zu nehmen, also Tag für Tag wieder in eine neue Welt einzutauchen."
Katja Weise, NRD.de, 26. Januar 2018


"Während viele der Menschen, von denen die Reportagen erzählen, nach Europa schauen, blickt der Westen nicht zurück. Kermani hingegen tut es – neugierig und vorurteilsfrei."
Holger Heimann, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 28. Januar 2018


"Nahezu auf jeder Seite gibt es für den Leser etwas zu bedenken, zu lernen, zu staunen."
Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 10. Februar 2018


"Kermani gelingt dabei, ein flammendes Plädoyer für Europa, das seinen Platz im überschaubaren Kreis der einflussreichen Intellektuellen Deutschlands festigt."
Rainer Hermann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Februar 2018


"Kermanis Blick für sprechende Details, sein ausgeprägtes Sensorium für Stimmungen und Atmosphären bewähren sich auch in der für ihn fremden Region."
Holger Heimann, Stuttgarter Zeitung, 14. Februar 2018


"Er hat (die Reise) wohl angetreten und organisatorisch bestens vorgespurt. (...) Aus beidem, aus Vorbereitung und Offenheit, ergibt sich die faszinierende Mischung dieses Buches."
Martin Ebel, Der Bund, 14. Februar 2018


"Eine Übertragung der Gegenwart in Bilder. Keine Anweisung, bloß Anregung. Insofern ist Kermani ein Aufklärer."
Philipp Holstein, Rheinische Post, 15. Februar 2018