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Benz, Wolfgang / Distel, Barbara

Sachsenhausen, Buchenwald

Zum Wesen nationalsozialistischer Herrschaft gehörte das System des Terrors, das in der Regie der SS ganz Europa mit einem Netz von Konzentrationslagern überzog. Insgesamt existierten 24 Hauptlager mit ungefähr 1000 Außenlagern, in denen Menschen als Regimegegner, als Angehörige religiöser und kultureller Minderheiten, als „Asoziale“, als Widerstandskämpfer, als „rassisch“ Unerwünschte verfolgt, gequält, ausgebeutet und vernichtet wurden. Mit der Errichtung der Konzentrationslager Sachsenhausen vor den Toren Berlins im Juli 1936 und Buchenwald bei Weimar im Juli 1937 wurde die Verfolgung von politischen Gegnern und unerwünschten Bevölkerungsgruppen durch das NS-Regime als System etabliert, für das Dachau seit 1933 das Muster bildete. Mit dem KZ Flossenbürg in der Oberpfalz unweit der tschechischen Grenze war im Mai 1938 ein weiterer Prototyp entstanden. Hier stand die Ausbeutung der Arbeitskraft der Häftlinge von Anfang an im Vordergrund. Der Band erfaßt über diese Lager hinaus das gesamte Ensemble der Außenlager, die den Hauptlagern weiträumig zugeordnet waren.

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Bibliografie

978-3-406-52963-4

Vorzugspreis bei Abnahme des Gesamtwerkes € 49,90.
Bitte bestellen Sie hierfür über das Gesamtwerk (978-3-406-52960-3)

660 S., mit 16 Abbildungen und 2 Karten

Hardcover (In Leinen)

Sonstiges 59,90 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Detailliert beschreibt die Dokumentation die mindestens 13 Außenlager von Sachsenhausen in Berlin selbst und die über 50 ähnlichen Lager in der Umgebung in Brandenburg. Weil die Autoren das absolut sachlich tun, wirkt die Dokumentation des alltäglichen Grauens um so stärker. Ein wichtiger, ein lobenswerter Akt der Geschichtsaufarbeitung, der selbst nach mehr als 60 Jahren Neuland betritt."
Sven Felix Kellerhoff, Berliner Morgenpost, 13. April 2006



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Sachsenhausen, Buchenwald

Zum Wesen nationalsozialistischer Herrschaft gehörte das System des Terrors, das in der Regie der SS ganz Europa mit einem Netz von Konzentrationslagern überzog. Insgesamt existierten 24 Hauptlager mit ungefähr 1000 Außenlagern, in denen Menschen als Regimegegner, als Angehörige religiöser und kultureller Minderheiten, als „Asoziale“, als Widerstandskämpfer, als „rassisch“ Unerwünschte verfolgt, gequält, ausgebeutet und vernichtet wurden. Mit der Errichtung der Konzentrationslager Sachsenhausen vor den Toren Berlins im Juli 1936 und Buchenwald bei Weimar im Juli 1937 wurde die Verfolgung von politischen Gegnern und unerwünschten Bevölkerungsgruppen durch das NS-Regime als System etabliert, für das Dachau seit 1933 das Muster bildete. Mit dem KZ Flossenbürg in der Oberpfalz unweit der tschechischen Grenze war im Mai 1938 ein weiterer Prototyp entstanden. Hier stand die Ausbeutung der Arbeitskraft der Häftlinge von Anfang an im Vordergrund. Der Band erfaßt über diese Lager hinaus das gesamte Ensemble der Außenlager, die den Hauptlagern weiträumig zugeordnet waren.

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"Detailliert beschreibt die Dokumentation die mindestens 13 Außenlager von Sachsenhausen in Berlin selbst und die über 50 ähnlichen Lager in der Umgebung in Brandenburg. Weil die Autoren das absolut sachlich tun, wirkt die Dokumentation des alltäglichen Grauens um so stärker. Ein wichtiger, ein lobenswerter Akt der Geschichtsaufarbeitung, der selbst nach mehr als 60 Jahren Neuland betritt."
Sven Felix Kellerhoff, Berliner Morgenpost, 13. April 2006