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Bleutge, Nico

Drei Fliegen

Über Gedichte

Manchmal genügt der eigene Schreibtisch. Ein Blick auf Zettel, Stifte, die Maserung des Holzes - und schon nehmen die Assoziationen ihren Lauf. Nico Bleutge tastet der Bedeutung von Wörtern und historischen Schichten nach. Seine Sätze schenken uns überraschende Verbindungen und machen etwas spürbar von der Lust der Wiederholung. Ob es sich um ein Gedicht von Elizabeth Bishop handelt, ein Bild des niederländischen Malers Jacques de Gheyn II. oder einen Gedächtnissplitter aus seiner Kindheit - stets verknüpft er den genauen Leseblick des Dichters mit autobiografischen Erkundungen und Reflexionen über Erinnerung und Sprache.
In seinen Essays und Skizzen taucht Bleutge in die Sprachwelten anderer Dichterinnen und Dichter ein und bringt dabei zugleich Gedanken über das eigene Schreiben an die Oberfläche. Hier lauscht er den morgendlichen Fliegen am Fenster, vertraut der Kraft der Imagination und wird am Ende selbst zur Fliege. Dort versucht er dem Staunen der Tiere auf die Spur zu kommen. So wie Tiere immer ein Moment des Anderen, des Ungleichen an sich haben, suchen diese Texte nach dem Geheimnis der Phänomene, drehen das scheinbar Bekannte, um es uns neu sehen zu lassen.

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Bibliografie

978-3-406-75533-0

Erscheint am 27. August 2020

Rund 336 S.

Gebunden

Hardcover 24,00 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"In ihrer Klarheit und Genauigkeit sind Bleutges GedichteTalismane gegen ein Abstumpfen der Sinne und jeglichen Alltagssprachbrei."
Beate Tröger, Frankfurter Allgemeine Zeitung



"Ein hellwacher, präzisebeobachtender Augen-Mensch."
Michael Braun, Der Tagesspiegel



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-75533-0

Erscheint am 27. August 2020

Rund 336 S.

Gebunden

Gebunden 24,00 € Kaufen

Bleutge, Nico

Drei Fliegen

Über Gedichte

Manchmal genügt der eigene Schreibtisch. Ein Blick auf Zettel, Stifte, die Maserung des Holzes - und schon nehmen die Assoziationen ihren Lauf. Nico Bleutge tastet der Bedeutung von Wörtern und historischen Schichten nach. Seine Sätze schenken uns überraschende Verbindungen und machen etwas spürbar von der Lust der Wiederholung. Ob es sich um ein Gedicht von Elizabeth Bishop handelt, ein Bild des niederländischen Malers Jacques de Gheyn II. oder einen Gedächtnissplitter aus seiner Kindheit - stets verknüpft er den genauen Leseblick des Dichters mit autobiografischen Erkundungen und Reflexionen über Erinnerung und Sprache.
In seinen Essays und Skizzen taucht Bleutge in die Sprachwelten anderer Dichterinnen und Dichter ein und bringt dabei zugleich Gedanken über das eigene Schreiben an die Oberfläche. Hier lauscht er den morgendlichen Fliegen am Fenster, vertraut der Kraft der Imagination und wird am Ende selbst zur Fliege. Dort versucht er dem Staunen der Tiere auf die Spur zu kommen. So wie Tiere immer ein Moment des Anderen, des Ungleichen an sich haben, suchen diese Texte nach dem Geheimnis der Phänomene, drehen das scheinbar Bekannte, um es uns neu sehen zu lassen.
Webcode: https://www.chbeck.de/30927496

Pressestimmen

"In ihrer Klarheit und Genauigkeit sind Bleutges GedichteTalismane gegen ein Abstumpfen der Sinne und jeglichen Alltagssprachbrei."
Beate Tröger, Frankfurter Allgemeine Zeitung


"Ein hellwacher, präzisebeobachtender Augen-Mensch."
Michael Braun, Der Tagesspiegel