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Gottschalk, Maren

Wie schwer ein Menschenleben wiegt

Sophie Scholl

Maren Gottschalk schildert, gestützt auf teils noch unveröffentlichte Selbstzeugnisse, das so verheißungsvolle Leben Sophie Scholls, die sich nach anfänglicher Begeisterung für die Hitlerjugend immer entschiedener gegen den Nationalsozialismus stellte. 1942 ging sie in den aktiven Widerstand. Am 18. Februar 1943 wurde sie mit nur 21 Jahren verhaftet, vier Tage später mit dem Fallbeil hingerichtet.

«Wir schweigen nicht, wir sind Euer böses Gewissen, die Weiße Rose lässt Euch keine Ruhe!», heißt es auf einem Flugblatt der kleinen studentischen Widerstandsgruppe in München, zu deren innerem Kreis neben Alexander Schmorell und Hans Scholl auch dessen jüngere Schwester Sophie gehörte. Selbst im Gerichtssaal vor Roland Freisler sprach die 21-Jährige unbeirrt aus, was sie dachte: «Was wir schrieben und sagten, das denken Sie alle ja auch, nur haben Sie nicht den Mut, es auszusprechen.» Maren Gottschalk beschreibt anschaulich und quellennah Sophie Scholls kurzes Leben und macht deutlich, woher sie den Mut nahm, sich anders als die große Mehrheit der Deutschen offen gegen das NS-Regime und seinen Vernichtungskrieg zu stellen.

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Bibliografie

978-3-406-79063-8

Erscheint am 25. August 2022

347 S., mit 36 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 14,95 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Gottschalk schafft so viel wie möglich Platz für ihre Protagonistin … Dadurch entsteht eine große Ruhe, die es erlaubt, das Leben von Sophie Scholl mit den großen historischen Ereignissen zu verknüpfen, deren Teil sie am Ende selbst wird."
Stefanie Panzenböck, Falter



"Maren Gottschalk erzählt schnörkellos, dabei farbig und mit großem Einfühlungsvermögen von der jungen Frau, deren Lebenswelt der heutigen sehr fern ist."
Cord Aschenbrenner, Süddeutsche Zeitung



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978-3-406-79063-8

Erscheint am 25. August 2022

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Gottschalk, Maren

Wie schwer ein Menschenleben wiegt

Sophie Scholl

Maren Gottschalk schildert, gestützt auf teils noch unveröffentlichte Selbstzeugnisse, das so verheißungsvolle Leben Sophie Scholls, die sich nach anfänglicher Begeisterung für die Hitlerjugend immer entschiedener gegen den Nationalsozialismus stellte. 1942 ging sie in den aktiven Widerstand. Am 18. Februar 1943 wurde sie mit nur 21 Jahren verhaftet, vier Tage später mit dem Fallbeil hingerichtet.

«Wir schweigen nicht, wir sind Euer böses Gewissen, die Weiße Rose lässt Euch keine Ruhe!», heißt es auf einem Flugblatt der kleinen studentischen Widerstandsgruppe in München, zu deren innerem Kreis neben Alexander Schmorell und Hans Scholl auch dessen jüngere Schwester Sophie gehörte. Selbst im Gerichtssaal vor Roland Freisler sprach die 21-Jährige unbeirrt aus, was sie dachte: «Was wir schrieben und sagten, das denken Sie alle ja auch, nur haben Sie nicht den Mut, es auszusprechen.» Maren Gottschalk beschreibt anschaulich und quellennah Sophie Scholls kurzes Leben und macht deutlich, woher sie den Mut nahm, sich anders als die große Mehrheit der Deutschen offen gegen das NS-Regime und seinen Vernichtungskrieg zu stellen.
Webcode: https://www.chbeck.de/33750785

Pressestimmen

"Gottschalk schafft so viel wie möglich Platz für ihre Protagonistin … Dadurch entsteht eine große Ruhe, die es erlaubt, das Leben von Sophie Scholl mit den großen historischen Ereignissen zu verknüpfen, deren Teil sie am Ende selbst wird."
Stefanie Panzenböck, Falter


"Maren Gottschalk erzählt schnörkellos, dabei farbig und mit großem Einfühlungsvermögen von der jungen Frau, deren Lebenswelt der heutigen sehr fern ist."
Cord Aschenbrenner, Süddeutsche Zeitung