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Greiner, Bernd

Henry Kissinger

Wächter des Imperiums

Henry Kissinger - Sicherheitsberater zweier amerikanischer Präsidenten, Außenminister, Elder Statesman, Bestsellerautor, Politikberater, Orakel. Als Jugendlicher vor den Nazis geflohen, brachte er es in der neuen Heimat zum Popstar der Politik. Bernd Greiner geht diesem Jahrhundertleben auf den Grund. Gestützt auf eine Vielzahl unbekannter Quellen zeichnet er das Porträt eines Mannes, dessen Selbstinszenierung viel über seine Wünsche, aber nichts über seine Politik verrät.
Kaum jemand genießt ein derartiges Renommee, über wenige gehen die Meinungen so weit auseinander. Mit Helmut Schmidt war er befreundet, Willy Brandt wünschte er den Tod an den Hals. Und noch im hohen Alter polarisieren seine Wortmeldungen. Kissinger gehörte zur Garde der Wächter, als ungewohnte Probleme auf die Tagesordnung des amerikanischen Imperiums drängten: Wie sollen die USA mit ihrem Bedeutungsverlust umgehen? Wo ist Amerikas Platz in einer multipolaren Welt? Welche Rolle misst man der Diplomatie, welche dem Militär zu? Geht es um gemeinsame Sicherheit oder um Sicherheit auf Kosten anderer? Deshalb ist Kissinger noch heute aktuell - auf oft verstörende Weise und in jedem Fall anders, als er es selbst gerne hätte. Denn er überschätzte die Möglichkeiten des Imperiums. Je näher man ihm kommt, desto weniger bleibt von der glatten Fassade.

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Bibliografie

978-3-406-75566-8

Erscheint am 17. September 2020

Rund 464 S., mit ca. 25 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 26,95 € Kaufen

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Bibliografie

978-3-406-75566-8

Erscheint am 17. September 2020

Rund 464 S., mit ca. 25 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 26,95 € Kaufen

Greiner, Bernd

Henry Kissinger

Wächter des Imperiums

Henry Kissinger - Sicherheitsberater zweier amerikanischer Präsidenten, Außenminister, Elder Statesman, Bestsellerautor, Politikberater, Orakel. Als Jugendlicher vor den Nazis geflohen, brachte er es in der neuen Heimat zum Popstar der Politik. Bernd Greiner geht diesem Jahrhundertleben auf den Grund. Gestützt auf eine Vielzahl unbekannter Quellen zeichnet er das Porträt eines Mannes, dessen Selbstinszenierung viel über seine Wünsche, aber nichts über seine Politik verrät.
Kaum jemand genießt ein derartiges Renommee, über wenige gehen die Meinungen so weit auseinander. Mit Helmut Schmidt war er befreundet, Willy Brandt wünschte er den Tod an den Hals. Und noch im hohen Alter polarisieren seine Wortmeldungen. Kissinger gehörte zur Garde der Wächter, als ungewohnte Probleme auf die Tagesordnung des amerikanischen Imperiums drängten: Wie sollen die USA mit ihrem Bedeutungsverlust umgehen? Wo ist Amerikas Platz in einer multipolaren Welt? Welche Rolle misst man der Diplomatie, welche dem Militär zu? Geht es um gemeinsame Sicherheit oder um Sicherheit auf Kosten anderer? Deshalb ist Kissinger noch heute aktuell - auf oft verstörende Weise und in jedem Fall anders, als er es selbst gerne hätte. Denn er überschätzte die Möglichkeiten des Imperiums. Je näher man ihm kommt, desto weniger bleibt von der glatten Fassade.
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