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Meier, Heinrich

Politische Philosophie und die Herausforderung der Offenbarungsreligion

Die Offenbarungsreligion fordert die Philosophie theologisch und politisch heraus. Ihr Wahrheitsanspruch und ihre Gehorsamsforderung widerstreiten dem Recht und der Notwendigkeit der Philosophie, die auf freies, rückhaltloses Fragen gegründet ist.
Sowenig der Autor die Philosophie als eine akademische Disziplin begreift, so wenig versteht er die Politische Philosophie als ein Feld im Garten der Philosophie. Sie ist vielmehr, so lautet seine These, eine besondere Wendung, eine Änderung der Blick- und Fragerichtung, die einen Unterschied im Ganzen macht. Denn die Philosophie bedarf zu ihrer rationalen Begründung und politischen Verteidigung der Besinnung auf die Bedingungen ihrer Existenz und der Auseinandersetzung mit ihrer anspruchsvollsten Alternative. Heinrich Meier, einer der besten Kenner von Jean-Jacques Rousseau und Leo Strauss, entfaltet den Streit, von dem dieses Buch handelt, in exemplarischen Auslegungen zweier Meisterwerke der Politischen Philosophie: Im Dialog mit Gedanken über Machiavelli, dem komplexesten und kontroversesten Traktat von Strauss, und in einer neuen Deutung der berühmtesten Schrift Rousseaus, Vom gesellschaftlichen Vertrag, des modernen Gegenentwurfs zur Theokratie in allen ihren Erscheinungsformen.

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Bibliografie

978-3-406-65474-9

Erschienen am 26. August 2013

236 S.

Hardcover

Hardcover 26,95 € Kaufen
e-Book 21,99 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

I
Warum Politische Philosophie?

II
Die Erneuerung der Philosophie
und die Herausforderung der Offenbarungsreligion
Zur Intention von Leo Strauss’
Thoughts on Machiavelli

III
Das Recht der Politik
und die Erkenntnis des Philosophen
Zur Intention von Jean-Jacques Rousseaus
Du contrat social

Namenverzeichnis

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-65474-9

Erschienen am 26. August 2013

236 S.

Hardcover

Hardcover 26,95 € Kaufen
e-Book 21,99 € Kaufen

Meier, Heinrich

Politische Philosophie und die Herausforderung der Offenbarungsreligion

Die Offenbarungsreligion fordert die Philosophie theologisch und politisch heraus. Ihr Wahrheitsanspruch und ihre Gehorsamsforderung widerstreiten dem Recht und der Notwendigkeit der Philosophie, die auf freies, rückhaltloses Fragen gegründet ist.
Sowenig der Autor die Philosophie als eine akademische Disziplin begreift, so wenig versteht er die Politische Philosophie als ein Feld im Garten der Philosophie. Sie ist vielmehr, so lautet seine These, eine besondere Wendung, eine Änderung der Blick- und Fragerichtung, die einen Unterschied im Ganzen macht. Denn die Philosophie bedarf zu ihrer rationalen Begründung und politischen Verteidigung der Besinnung auf die Bedingungen ihrer Existenz und der Auseinandersetzung mit ihrer anspruchsvollsten Alternative. Heinrich Meier, einer der besten Kenner von Jean-Jacques Rousseau und Leo Strauss, entfaltet den Streit, von dem dieses Buch handelt, in exemplarischen Auslegungen zweier Meisterwerke der Politischen Philosophie: Im Dialog mit Gedanken über Machiavelli, dem komplexesten und kontroversesten Traktat von Strauss, und in einer neuen Deutung der berühmtesten Schrift Rousseaus, Vom gesellschaftlichen Vertrag, des modernen Gegenentwurfs zur Theokratie in allen ihren Erscheinungsformen.
Webcode: https://www.chbeck.de/12369906

Inhalt

Vorwort

I
Warum Politische Philosophie?

II
Die Erneuerung der Philosophie
und die Herausforderung der Offenbarungsreligion
Zur Intention von Leo Strauss’
Thoughts on Machiavelli

III
Das Recht der Politik
und die Erkenntnis des Philosophen
Zur Intention von Jean-Jacques Rousseaus
Du contrat social

Namenverzeichnis