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Pausch, Dennis

Virtuose Niedertracht

Die Kunst der Beleidigung in der Antike

Wie würden Sie sich lieber beleidigen lassen: "Das Gesicht wie die Miene: Tod, Gelbsucht, Gift" oder "Du bist ein Lüstling, ein Vielfraß, ein Glücksspieler "? Für beide Varianten gilt: Wenn Sie so davongekommen wären, hätten Sie es in der Antike noch ziemlich gut getroffen. Selbst ein Meister des Wortes wie Cicero führte den schweren Säbel der verbalen Auseinandersetzung mindestens ebenso gern wie das elegante Florett. Dennis Pausch lädt Sie ein zu einer unterhaltsamen Fortbildung in der Kunst zu beleidigen.

Die Römer haben viel Liebe und Sorgfalt darauf gewendet, ihre Gegner zur Weißglut zu bringen, sie lächerlich und verächtlich zu machen. Vom ironischen Spott bis zur aggressiven Diffamierung verwendeten sie unterschiedlich raffinierte Spielarten der Beleidigung. Einige der gelehrtesten und kultiviertesten Männer ihrer Zeit sollen diese Art von Battle-Rap regelrecht genossen haben. Doch wie spielte man dieses Spiel richtig? Wann waren verbale Angriffe "erfolgreich"? Und wie behalfen sich diejenigen, denen das Talent zur Schmähung nicht in die Wiege gelegt worden war? Dennis Pausch liefert überraschende Einblicke in die erstaunlich mehrdeutige römische Beleidigungskultur. Anschaulich erläutert er anhand konkreter Fälle die historischen und literarischen Zusammenhänge. Die Lektüre lohnt – gleichgültig, ob Sie die antiken Schmähreden nun als Abschreckung oder als Inspiration verstehen.

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Bibliografie

978-3-406-76623-7

Erscheint am 18. März 2021

Rund 224 S., mit ca. 11 Abbildungen

Gebunden

Hardcover 12,99 € Kaufen

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Bibliografie

978-3-406-76623-7

Erscheint am 18. März 2021

Rund 224 S., mit ca. 11 Abbildungen

Gebunden

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Pausch, Dennis

Virtuose Niedertracht

Die Kunst der Beleidigung in der Antike

Wie würden Sie sich lieber beleidigen lassen: "Das Gesicht wie die Miene: Tod, Gelbsucht, Gift" oder "Du bist ein Lüstling, ein Vielfraß, ein Glücksspieler "? Für beide Varianten gilt: Wenn Sie so davongekommen wären, hätten Sie es in der Antike noch ziemlich gut getroffen. Selbst ein Meister des Wortes wie Cicero führte den schweren Säbel der verbalen Auseinandersetzung mindestens ebenso gern wie das elegante Florett. Dennis Pausch lädt Sie ein zu einer unterhaltsamen Fortbildung in der Kunst zu beleidigen.

Die Römer haben viel Liebe und Sorgfalt darauf gewendet, ihre Gegner zur Weißglut zu bringen, sie lächerlich und verächtlich zu machen. Vom ironischen Spott bis zur aggressiven Diffamierung verwendeten sie unterschiedlich raffinierte Spielarten der Beleidigung. Einige der gelehrtesten und kultiviertesten Männer ihrer Zeit sollen diese Art von Battle-Rap regelrecht genossen haben. Doch wie spielte man dieses Spiel richtig? Wann waren verbale Angriffe "erfolgreich"? Und wie behalfen sich diejenigen, denen das Talent zur Schmähung nicht in die Wiege gelegt worden war? Dennis Pausch liefert überraschende Einblicke in die erstaunlich mehrdeutige römische Beleidigungskultur. Anschaulich erläutert er anhand konkreter Fälle die historischen und literarischen Zusammenhänge. Die Lektüre lohnt – gleichgültig, ob Sie die antiken Schmähreden nun als Abschreckung oder als Inspiration verstehen.
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