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Kermani, Navid

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Eine Reise durch Ostafrika.

Navid Kermani ist vom Süden Madagaskars bis in die Nuba-Berge im Sudan gereist. Behutsam, am einfühlsam beobachteten Detail, lässt er den Osten Afrikas lebendig werden. Aber zugleich, aus neuer Perspektive, denkt Kermani über die Themen auch unserer Gegenwart nach, über Klimawandel, Krieg oder Identität sowie die grundsätzlichen Fragen der Existenz.

Bis heute gilt Afrika als der „vergessene Kontinent“, dabei ist es spätestens seit dem 19. Jahrhundert vor allem der umkämpfte Kontinent. Europäische Kolonialmächte haben hier tiefe Wunden hinterlassen. Der arabische Norden trägt seine Religion und Kultur in den Süden, oft mit Gewalt. China und der Westen konkurrieren um  Bodenschätze und Einfluss. Vergessen ist Afrika da, wo es nichts zu holen gibt, etwa auf Madagaskar. Hier haben die Vereinten Nationen die erste Hungersnot ausgerufen, die vom Klimawandel verursacht wurde. Hier beginnt Navid Kermanis Reise. Sie führt ihn weiter über die Komoren, Tansania, Kenia und Äthiopien bis in den Sudan. Wo andere Schriftsteller Ursprünglichkeit suchten, entdeckt Kermani Bevölkerungen und Kulturen in Bewegung, oft auf der Flucht vor Krieg und Dürre. Vor allem aber haben sie schon immer kreativ neue kulturelle Einflüsse aufgegriffen und zu etwas Eigenem gemacht. Das zeigt sich nirgends so deutlich wie in der Musik.  Sie bildet den heimlichen roten Faden des glänzend geschriebenen Buches, das einem unwiderstehlichen literarischen Rhythmus folgt.

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Pressestimmen

"Worte, die aufrütteln und heilen, sind Kermanis Metier."
Michael Wurmitzer, Der Standard



"Herausragend … Kermani zeigt mit seinem eindrucksvollen wie erschütternden Bericht, dass Ostafrika mehr als Krieg, Klimakrise oder Kolonialismus ist."
Deutschlandfunk Kultur



"Ein großartiger Reporter – neugierig, offen und schwer zu ermüden."
FAZ



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Bibliografie

978-3-406-84287-0

Erscheint am 09. Juli 2026

Rund 272 S.

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Kermani, Navid

In die andere Richtung jetzt

Eine Reise durch Ostafrika

Navid Kermani ist vom Süden Madagaskars bis in die Nuba-Berge im Sudan gereist. Behutsam, am einfühlsam beobachteten Detail, lässt er den Osten Afrikas lebendig werden. Aber zugleich, aus neuer Perspektive, denkt Kermani über die Themen auch unserer Gegenwart nach, über Klimawandel, Krieg oder Identität sowie die grundsätzlichen Fragen der Existenz.

Bis heute gilt Afrika als der „vergessene Kontinent“, dabei ist es spätestens seit dem 19. Jahrhundert vor allem der umkämpfte Kontinent. Europäische Kolonialmächte haben hier tiefe Wunden hinterlassen. Der arabische Norden trägt seine Religion und Kultur in den Süden, oft mit Gewalt. China und der Westen konkurrieren um  Bodenschätze und Einfluss. Vergessen ist Afrika da, wo es nichts zu holen gibt, etwa auf Madagaskar. Hier haben die Vereinten Nationen die erste Hungersnot ausgerufen, die vom Klimawandel verursacht wurde. Hier beginnt Navid Kermanis Reise. Sie führt ihn weiter über die Komoren, Tansania, Kenia und Äthiopien bis in den Sudan. Wo andere Schriftsteller Ursprünglichkeit suchten, entdeckt Kermani Bevölkerungen und Kulturen in Bewegung, oft auf der Flucht vor Krieg und Dürre. Vor allem aber haben sie schon immer kreativ neue kulturelle Einflüsse aufgegriffen und zu etwas Eigenem gemacht. Das zeigt sich nirgends so deutlich wie in der Musik.  Sie bildet den heimlichen roten Faden des glänzend geschriebenen Buches, das einem unwiderstehlichen literarischen Rhythmus folgt.
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"Worte, die aufrütteln und heilen, sind Kermanis Metier."
Michael Wurmitzer, Der Standard


"Herausragend … Kermani zeigt mit seinem eindrucksvollen wie erschütternden Bericht, dass Ostafrika mehr als Krieg, Klimakrise oder Kolonialismus ist."
Deutschlandfunk Kultur


"Ein großartiger Reporter – neugierig, offen und schwer zu ermüden."
FAZ