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Schmidt, Georg

Durch Schönheit zur Freiheit

Die Welt von Weimar - Jena um 1800

Was Goethe bei seinem ersten Eintreffen in Weimar vorfand, war ernüchternd: das Schloss eine Brandruine, die Infrastruktur schlecht – ein Nest, das Hauptstadt spielt, hieß es. Und doch zieht es um 1800 die bedeutendsten Dichter und Denker nach Weimar-Jena. Was verband die unterschiedlichen Charaktere, was hielt die Genies in der Thüringer Provinz?

Das klassische Weimar beginnt in den frühen 1770er-Jahren, als sich in Deutschland das bleierne Gefühl des Stillstands und Verharrens verbreitete und neue Impulse dringend benötigt wurden. Vor dem Hintergrund des dramatischen Zeitgeschehens schildert Georg Schmidt den Alltag in der Doppelstadt, lässt die Motive und Netzwerke ihrer Akteure verständlich werden und zeigt, was diese Welt zusammenhielt. So entsteht das Bild einer Stadt der Bürger, Musen und Genies, in der im Schatten von Revolution, Terror, Krieg und den vielfältigen Verwerfungen der Moderne eine unterschätzte und verdrängte Alternative entworfen wurde, die den Menschen durch ästhetische Erziehung auf die Freiheit vorbereiten sollte.

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Bibliografie

978-3-406-78556-6

Erscheint am 17. März 2022

Rund 400 S., mit ca. 30 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 29,95 € Kaufen

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Bibliografie

978-3-406-78556-6

Erscheint am 17. März 2022

Rund 400 S., mit ca. 30 Abbildungen

Hardcover

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Schmidt, Georg

Durch Schönheit zur Freiheit

Die Welt von Weimar - Jena um 1800

Was Goethe bei seinem ersten Eintreffen in Weimar vorfand, war ernüchternd: das Schloss eine Brandruine, die Infrastruktur schlecht – ein Nest, das Hauptstadt spielt, hieß es. Und doch zieht es um 1800 die bedeutendsten Dichter und Denker nach Weimar-Jena. Was verband die unterschiedlichen Charaktere, was hielt die Genies in der Thüringer Provinz?

Das klassische Weimar beginnt in den frühen 1770er-Jahren, als sich in Deutschland das bleierne Gefühl des Stillstands und Verharrens verbreitete und neue Impulse dringend benötigt wurden. Vor dem Hintergrund des dramatischen Zeitgeschehens schildert Georg Schmidt den Alltag in der Doppelstadt, lässt die Motive und Netzwerke ihrer Akteure verständlich werden und zeigt, was diese Welt zusammenhielt. So entsteht das Bild einer Stadt der Bürger, Musen und Genies, in der im Schatten von Revolution, Terror, Krieg und den vielfältigen Verwerfungen der Moderne eine unterschätzte und verdrängte Alternative entworfen wurde, die den Menschen durch ästhetische Erziehung auf die Freiheit vorbereiten sollte.
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