Einleitung
DIE INSTITUTIONALISIERUNG DER KUNST
1 Herkunftskonflikte. Paris und London
2 Bescheidene Anfänge. Deutsche Zeichenakademien im 18. Jahrhundert
3 Die Erfindung der bildenden Künste. Der akademische Fächerkanon
REFORMER, DISSIDENTEN UND DOGMATIKER
4 Akademieflüchtlinge. Der Fall Asmus Jakob Carstens
5 Kunstmarkt und Autonomie. Ein deutsch-römisches Panorama
6 Modernisierung der Kunstlehre. Die Münchner Konstitution von 1808
7 Die Nazarener, als Avantgarde betrachtet. Die Vorhut der Restauration
8 Die Nazarener erobern die Akademie. Der Wille zur Machtbeteiligung
AKADEMIEDOKTRIN UND MARKTDYNAMIK
9 Freie Kunst. Die Auslagerung von Architektur, Zeichenlehrerausbildung und Kunstgewerbe
10 "Eine sehr bedeutende Kauflust". Bürgertum und Akademiekunst
11 Triumph des Genres. Die Signatur des 19. Jahrhunderts
12 Retrovisionen. Historienmalerei als Genre
13 "Heitere Anspielungen". Fabrikantike und Akademiekitsch
14 Die Akademie im Zeitalter der industriellen Reproduzierbarkeit. Lithografie und Fotografie
PARISER VERHÄLTNISSE
15 Das Atelier als Gegenakademie. Courbet in seinen Produktionsverhältnissen
16 Die Einzelausstellung als Provokation. Die Deregulierung des Kunstmarktes
17 Akademiealternativen. Pariser Privatschulen als Agenturen der Moderne
18 Das Café als Stützpunkt. Die Infrastruktur des Avantgardismus
19 Bekennergruppen. Die Ikonografie des heroischen Avantgardismus
20 Eine Société anonyme als Avantgarde. Die Ambivalenz des Impressionismus
21 Der Wandel des Avantgardebegriffs. Vom Vorschein zum Vorsprung
22 Die Konjunktur des Etikettismus. Kunstkritik als Zeitansage
23 Die Erweiterung des Spielraums. Verteidigung des Formalismus
REICHSDEUTSCHE VERHÄLTNISSE
24 Secession und Akademie. Progressive Nachzügler
25 War Franz Marc ein Avantgardist? Die Modernisierung des Tiergenres
26 "Das große Kommende". Von der Abspaltung zur Avantgardegruppe
27 Individualisierung des Kunsthandels. Marktkünstler und Galeristen
28 Eine andere Avantgarde. Die Generation der Modernisten
29 Modernismus und Kunstschulreform. Ausbildungsmodelle der Jahrhundertwende
REVOLUTION UND REFORM 1918–1933
30 Das Bauhaus als Schlussakkord. Das Scheitern der Einheitskunstschule
31 Revolution und Restauration. Reformverweigerung in München
32 Berlins Aufstieg zur Kunststadt. Antibürgerliche Kunst im bürgerlichen Staat
33 Die Krise der "Kunst-Ismen". Die Vorkriegsavantgarden nach 1918
34 Dada, sachlich betrachtet. Kunstmarkt und Medienmarkt
35 Modernisierte Akademiker. Die Neue Sachlichkeit
36 Autoritärer Avantgardismus. André Breton und die Surrealisten
37 Stillstand der Stile. Die Picasso-Retrospektive 1932
KUNST IM NATIONALSOZIALISMUS
38 Künstler gegen Künstler. Marktregulierung im "Dritten Reich"
39 "Innere Emigration" und Exil. Zwischenmilieus und Sackgassen
40 Gleichschaltung der Akademien. Hausverweise und "freudige Mitarbeit"
WESTDEUTSCHE NACHKRIEGSMODERNE
41 Akademie oder Kunsthochschule? Reform und Restauration
42 Spontaneität und Revolte. Abstraktion und Situationismus
43 Joseph Beuys, als Akademiker betrachtet. Klassenkampf im Kunstpalast
44 Eine "Wurzel des kulturellen Elends". Gerhard Richters Akademieverriss
45 Neo-Avantgarde? Post-Avantgarde? Trans-Avantgarde?
Nachwort
ANHANG
Anmerkungen
Literaturauswahl
Abbildungsverzeichnis