Cover: Sommer, Michael, Dirty Rome

Sommer, Michael

Dirty Rome

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Sommer, Michael

Dirty Rome

Die schmutzige Seite der Antike.

In diesem Buch beleuchtet der Bestseller-Autor Michael Sommer nicht nur die schmutzigen Seiten der römischen Elite, der Senatoren und Kaiserinnen. Er führt uns auch mitten hinein ins laute, dreckige und gefährliche Leben der einfachen Leute im Römischen Reich. Dieses Dirty Rome war ganz gewiss kein Betriebsunfall, sondern die dunkle Kehrseite von Roms Größe. Es lag nicht am Rand, sondern wirkte tief in seinem Inneren: in der Luft, die man atmete, im Brot, das man aß, in den Häusern, in denen man wohnte, in den Körpern, die krank wurden, und in den Gerüchten, die ganze Existenzen vernichteten. So tief wie in diesem Buch kann man nur selten in das antike Alltagsleben samt seinen Schattenseiten eintauchen

Rom war sicherlich beides: eine glanzvolle Metropole, die mit vollem Recht das «Haupt der Welt» genannt wurde, und ein Müllhaufen, in dem es zum Himmel stank – übrigens nicht nur im Wortsinn. Denn jenseits von Kloaken und Dreckschleudern gab es im Römischen Reich noch ganz andere Dinge, die anrüchig waren: Wohnverhältnisse, medizinische Versorgung und Nahrungsangebot waren nach modernen Standards dürftig. Frauen, Sklaven und Menschen am Rande der Gesellschaft wurden wie der letzte Dreck behandelt. Und wer Macht hatte, missbrauchte sie. Korruption, Vetternwirtschaft und Wahlmanipulation grassierten, während eine höchst mangelhaft informierte Öffentlichkeit ständig von Gerüchten und Fake News durchwabert wurde. Michael Sommer, einer der besten Kenner des alten Rom, wirft in seinem neuesten Werk Licht auf die Schattenseiten der Antike, auf all den Schmutz, die Gefahren und die Diskriminierung. Er eröffnet spannende und unerwartete Einblicke in den oft beschwerlichen Alltag einer fremden Welt, jenseits der hohen Politik und des blendend weißen Marmors.

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Inhalt
Edle Einfalt, stille Größe, oder: Die im Dunkeln sieht man nicht

I. Squalor. Von stinkender Brühe und dicker Luft
Gravius caelum
Reize des Verderbens
Hör auf, dich zu wundern
Stehen still und faulen

II. Fames. Von Hunger und schlechter Kost
Verheert und ausgeplündert
Plebejer, helft mir!
Mit Pinienkernen und Pfefferkörnern
Ein Pfund geschroteten Weizen

III. Cenaculum. Von Wohnungsnot und Mietwucher
Himmlische Obergeschosse
So viele Tode wie Fenster
Für Geld gibt’s Ruhe
Ich wohne jetzt gratis

IV. Morbus. Von Krankheit und Quacksalberei
Direkt neben dem Brustbein
Überall Tod und Ansteckung
Tanta illa pestis
Phlegma und Cholera
Wild und skythisch
Nicht nur körperlich krank

V. Seditio. Von Massakern und Bürgerkriegsgewalt
Der Ursprung des Übels
Winter der Verfolgungen
Leicht erregbar und geneigt zu Aufständen
Kein Verbrechen, das als unrechtmäßig galt
Mitleid also, nicht Gerechtigkeit

VI. Infamia. Von Stigmatisierung und Ausgrenzung
Nur syrische Stoffe
O Eroberer, sei ein Gott!
Unam litteram Graecam
Schweinefleisch gilt ihm wie Menschenfleisch
Und so geschah alles, wie ich es mir wünschte
Uri, vinciri ferroque necari

VII. Servitus. Von Sklaverei und Zwang
Praktisch dem Sterben gleich
In metallum
Ein Mantel alle zwei Jahre
In dem Glauben, dass er frei sei

VIII. Ambitus. Von Vetternwirtschaft und Machtmissbrauch
Manus manum lavat
Die Auffassung, dass alles käuflich sei
Wozu ist denn deine Freundschaft gut?
Arbeite daran, dass sie dir zugetan sind
Und erledigt war die Chose

IX. Meretrix. Von Frauenhass und sexueller Ausbeutung
Eine ehrgeizige Frau
Vale!
Qui te amat plurimum
Wer so oft heiratet, heiratet nicht
Abominandum scelus
Willst du dich lieber von deiner Geilheit zerreißen lassen?

X. Rumor. Von Gerüchten und Fake News
Tota Italia
Fama volat
Zerfetzte und angekohlte Überreste
Wie die Faust aufs Auge
Alljährlich ein Opfer

Epilog

ANHANG
Dank
Anmerkungen
Abkürzungen
Literatur
Bildnachweis
Namenregister
Ortsregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Michael Sommer kennt die verborgenen Unterwelten der Römer bestens."
Uwe Walter, Frankfurter Allgemeine Zeitung



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-85052-3

Erscheint am 20. August 2026

352 S., mit 13 Abbildungen und 2 Karten

Hardcover

Hardcover 26,000 € Kaufen

Sommer, Michael

Dirty Rome

Die schmutzige Seite der Antike

In diesem Buch beleuchtet der Bestseller-Autor Michael Sommer nicht nur die schmutzigen Seiten der römischen Elite, der Senatoren und Kaiserinnen. Er führt uns auch mitten hinein ins laute, dreckige und gefährliche Leben der einfachen Leute im Römischen Reich. Dieses Dirty Rome war ganz gewiss kein Betriebsunfall, sondern die dunkle Kehrseite von Roms Größe. Es lag nicht am Rand, sondern wirkte tief in seinem Inneren: in der Luft, die man atmete, im Brot, das man aß, in den Häusern, in denen man wohnte, in den Körpern, die krank wurden, und in den Gerüchten, die ganze Existenzen vernichteten. So tief wie in diesem Buch kann man nur selten in das antike Alltagsleben samt seinen Schattenseiten eintauchen

Rom war sicherlich beides: eine glanzvolle Metropole, die mit vollem Recht das «Haupt der Welt» genannt wurde, und ein Müllhaufen, in dem es zum Himmel stank – übrigens nicht nur im Wortsinn. Denn jenseits von Kloaken und Dreckschleudern gab es im Römischen Reich noch ganz andere Dinge, die anrüchig waren: Wohnverhältnisse, medizinische Versorgung und Nahrungsangebot waren nach modernen Standards dürftig. Frauen, Sklaven und Menschen am Rande der Gesellschaft wurden wie der letzte Dreck behandelt. Und wer Macht hatte, missbrauchte sie. Korruption, Vetternwirtschaft und Wahlmanipulation grassierten, während eine höchst mangelhaft informierte Öffentlichkeit ständig von Gerüchten und Fake News durchwabert wurde. Michael Sommer, einer der besten Kenner des alten Rom, wirft in seinem neuesten Werk Licht auf die Schattenseiten der Antike, auf all den Schmutz, die Gefahren und die Diskriminierung. Er eröffnet spannende und unerwartete Einblicke in den oft beschwerlichen Alltag einer fremden Welt, jenseits der hohen Politik und des blendend weißen Marmors.
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Inhalt

Edle Einfalt, stille Größe, oder: Die im Dunkeln sieht man nicht

I. Squalor. Von stinkender Brühe und dicker Luft
Gravius caelum
Reize des Verderbens
Hör auf, dich zu wundern
Stehen still und faulen

II. Fames. Von Hunger und schlechter Kost
Verheert und ausgeplündert
Plebejer, helft mir!
Mit Pinienkernen und Pfefferkörnern
Ein Pfund geschroteten Weizen

III. Cenaculum. Von Wohnungsnot und Mietwucher
Himmlische Obergeschosse
So viele Tode wie Fenster
Für Geld gibt’s Ruhe
Ich wohne jetzt gratis

IV. Morbus. Von Krankheit und Quacksalberei
Direkt neben dem Brustbein
Überall Tod und Ansteckung
Tanta illa pestis
Phlegma und Cholera
Wild und skythisch
Nicht nur körperlich krank

V. Seditio. Von Massakern und Bürgerkriegsgewalt
Der Ursprung des Übels
Winter der Verfolgungen
Leicht erregbar und geneigt zu Aufständen
Kein Verbrechen, das als unrechtmäßig galt
Mitleid also, nicht Gerechtigkeit

VI. Infamia. Von Stigmatisierung und Ausgrenzung
Nur syrische Stoffe
O Eroberer, sei ein Gott!
Unam litteram Graecam
Schweinefleisch gilt ihm wie Menschenfleisch
Und so geschah alles, wie ich es mir wünschte
Uri, vinciri ferroque necari

VII. Servitus. Von Sklaverei und Zwang
Praktisch dem Sterben gleich
In metallum
Ein Mantel alle zwei Jahre
In dem Glauben, dass er frei sei

VIII. Ambitus. Von Vetternwirtschaft und Machtmissbrauch
Manus manum lavat
Die Auffassung, dass alles käuflich sei
Wozu ist denn deine Freundschaft gut?
Arbeite daran, dass sie dir zugetan sind
Und erledigt war die Chose

IX. Meretrix. Von Frauenhass und sexueller Ausbeutung
Eine ehrgeizige Frau
Vale!
Qui te amat plurimum
Wer so oft heiratet, heiratet nicht
Abominandum scelus
Willst du dich lieber von deiner Geilheit zerreißen lassen?

X. Rumor. Von Gerüchten und Fake News
Tota Italia
Fama volat
Zerfetzte und angekohlte Überreste
Wie die Faust aufs Auge
Alljährlich ein Opfer

Epilog

ANHANG
Dank
Anmerkungen
Abkürzungen
Literatur
Bildnachweis
Namenregister
Ortsregister

Pressestimmen

"Michael Sommer kennt die verborgenen Unterwelten der Römer bestens."
Uwe Walter, Frankfurter Allgemeine Zeitung