Cover: Grethlein, Jonas, Prometheus

Grethlein, Jonas

Prometheus

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Grethlein, Jonas

Prometheus

Die Macht eines Mythos. Von der Antike bis zu Elon Musk

Wie kaum eine andere Figur der griechischen Mythologie blieb der Titan Prometheus über die Jahrhunderte hinweg als Vergleich und Vorbild lebendig: Mary Shelleys Frankenstein, Karl Marx und Elon Musk sind hier nur die bekanntesten Beispiele. Im Mythos stahl der Zivilisationsstifter Prometheus den Göttern das Feuer und brachte es den Menschen, zusammen mit den wichtigsten Technologien. Wer sich mit Jonas Grethlein auf die Reise durch 2.500 Jahre Geistesgeschichte begibt, wird die Faszination des Prometheus und die Welt von heute besser verstehen können.

Als Menschenfreund, der sich gegen die Autorität der Götter auflehnt, war Prometheus seit je eine der schillerndsten Gestalten der Antike. Er wurde als Freiheitsheld gefeiert, der für seine Rebellion selbst in Ketten gelegt und bestraft wurde: Ein Adler frisst seine stets aufs Neue nachwachsende Leber. Seine Gabe der Technik erwies sich spätestens seit der Moderne als zweischneidiges Schwert, die in ihrer entfesselten Form (Atombombe, Klontechnik, KI) Menschheit und Umwelt bedroht. Und Prometheus war es auch, der die Arbeit in die Welt brachte. Jonas Grethlein verwebt diese drei Themen rund um Prometheus – Technik, Freiheit, Arbeit – zu einer erhellenden Betrachtung über unsere Gegenwart.

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Inhalt
1. Einleitung: Prometheus heute

2. Das Geschenk der Technik
Feuer und Fragilität im Gefesselten Prometheus
Der Schöpfer Prometheus in der Renaissance
Technischer Fortschritt als Rückkehr zum Urzustand: Francis Bacon
Der autonome Mensch: Goethes Prometheus-Ode
Rockefellers Prometheus in New York
Feuer im Refektorium: Orozco
Frankenstein
Im Schatten der Barbarei: Dix und Döblin
Technik als Entbergung bei Heidegger
Prometheische Scham: Arendt, Anders, Latour
Prometheische Hilflosigkeit
Von der prometheischen Reue zur prometheischen Paradoxie: Sloterdijk, Habermas, Jonas
Technik und Tugend: Platon und Vallor
Verbrechen an Mutter Natur
Der neue Mensch im Post- und Transhumanismus

3. Der Kampf für Freiheit
Der Aufstand gegen den Tyrannen Zeus
Unterdrückung als Teil der Freiheit: Patterson und Berlin
Die «Entdeckung der Freiheit» im antiken Griechenland
Die vielen Gesichter Napoleons
Der nationalsozialistische Fackelträger
Prometheus und die Sklaverei
Freiheit, Gleichheit und soziale Gerechtigkeit
«Genosse Prometheus am Werk!»: Freiheit und die DDR
Gefangen in der Matrix

4. Das Los der Arbeit
Arbeit und Freiheit
Arbeit als condicio humana bei Hesiod
Arbeiten und Essen in den Werken und Tagen
Gemeinschaft und Gerechtigkeit in Hesiods Arbeitswelt
Die Antike als Epoche der Geringschätzung von Arbeit?
Arbeit heute
Der Wohlstand der Jäger und Sammler
Volk und Sein: Heidegger, Hitler, Jünger

5. Schlussbetrachtung: Vom Nutzen und Nachteil des Mythos in der Moderne

Anhang
Dank
Anmerkungen
Bibliographie
Bildnachweis
Register 

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-85062-2

Erscheint am 20. August 2026

384 S., mit 20 Abbildungen

Hardcover

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Grethlein, Jonas

Prometheus

Die Macht eines Mythos

Wie kaum eine andere Figur der griechischen Mythologie blieb der Titan Prometheus über die Jahrhunderte hinweg als Vergleich und Vorbild lebendig: Mary Shelleys Frankenstein, Karl Marx und Elon Musk sind hier nur die bekanntesten Beispiele. Im Mythos stahl der Zivilisationsstifter Prometheus den Göttern das Feuer und brachte es den Menschen, zusammen mit den wichtigsten Technologien. Wer sich mit Jonas Grethlein auf die Reise durch 2.500 Jahre Geistesgeschichte begibt, wird die Faszination des Prometheus und die Welt von heute besser verstehen können.

Als Menschenfreund, der sich gegen die Autorität der Götter auflehnt, war Prometheus seit je eine der schillerndsten Gestalten der Antike. Er wurde als Freiheitsheld gefeiert, der für seine Rebellion selbst in Ketten gelegt und bestraft wurde: Ein Adler frisst seine stets aufs Neue nachwachsende Leber. Seine Gabe der Technik erwies sich spätestens seit der Moderne als zweischneidiges Schwert, die in ihrer entfesselten Form (Atombombe, Klontechnik, KI) Menschheit und Umwelt bedroht. Und Prometheus war es auch, der die Arbeit in die Welt brachte. Jonas Grethlein verwebt diese drei Themen rund um Prometheus – Technik, Freiheit, Arbeit – zu einer erhellenden Betrachtung über unsere Gegenwart.
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Inhalt

1. Einleitung: Prometheus heute

2. Das Geschenk der Technik
Feuer und Fragilität im Gefesselten Prometheus
Der Schöpfer Prometheus in der Renaissance
Technischer Fortschritt als Rückkehr zum Urzustand: Francis Bacon
Der autonome Mensch: Goethes Prometheus-Ode
Rockefellers Prometheus in New York
Feuer im Refektorium: Orozco
Frankenstein
Im Schatten der Barbarei: Dix und Döblin
Technik als Entbergung bei Heidegger
Prometheische Scham: Arendt, Anders, Latour
Prometheische Hilflosigkeit
Von der prometheischen Reue zur prometheischen Paradoxie: Sloterdijk, Habermas, Jonas
Technik und Tugend: Platon und Vallor
Verbrechen an Mutter Natur
Der neue Mensch im Post- und Transhumanismus

3. Der Kampf für Freiheit
Der Aufstand gegen den Tyrannen Zeus
Unterdrückung als Teil der Freiheit: Patterson und Berlin
Die «Entdeckung der Freiheit» im antiken Griechenland
Die vielen Gesichter Napoleons
Der nationalsozialistische Fackelträger
Prometheus und die Sklaverei
Freiheit, Gleichheit und soziale Gerechtigkeit
«Genosse Prometheus am Werk!»: Freiheit und die DDR
Gefangen in der Matrix

4. Das Los der Arbeit
Arbeit und Freiheit
Arbeit als condicio humana bei Hesiod
Arbeiten und Essen in den Werken und Tagen
Gemeinschaft und Gerechtigkeit in Hesiods Arbeitswelt
Die Antike als Epoche der Geringschätzung von Arbeit?
Arbeit heute
Der Wohlstand der Jäger und Sammler
Volk und Sein: Heidegger, Hitler, Jünger

5. Schlussbetrachtung: Vom Nutzen und Nachteil des Mythos in der Moderne

Anhang
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Anmerkungen
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