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Kaelble, Hartmut

Kalter Krieg und Wohlfahrtsstaat

Europa 1945-1989

Nach dem Zweiten Weltkrieg lag Europa in Trümmern. Zahlreiche Städte, Verkehrswege und Industrieanlagen waren zerstört. Die wichtigen Entscheidungen über das Schicksal der Welt fielen nun in Washington und Moskau. Dennoch nahm der in Ost und West gespaltene Kontinent in den folgenden Jahrzehnten eine ganz erstaunliche Entwicklung. Der Wiederaufstieg Europas im Zeitalter des Kalten Krieges ist das zentrale Thema dieses Buches. Europa trat in eine Periode außergewöhnlichen Wohlstands ein und erfuhr in seinem westlichen Teil eine grundlegende gesellschaftliche Demokratisierung. In Westeuropa entstanden der moderne Wohlfahrtsstaat, eine liberale Zivilgesellschaft und stabile Demokratien. Das östliche Europa erlebte eine von oben erzwungene Industrialisierung, Alphabetisierung und soziale Sicherung im Zeichen zum Teil brutaler Diktaturen.
In seiner souveränen Synthese arbeitet Hartmut Kaelble die gemeineuropäischen Entwicklungstendenzen der Epoche heraus, gibt der Gesellschafts-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte das gleiche Gewicht wie der politischen Geschichte und bettet die Geschichte Europas in ihren globalen Kontext ein.

Hier finden Sie die Bibliographie zu "Kalter Krieg und Wohlfahrtsstaat".


Zur Reihe C.H.BECK Geschichte Europas:

Das künftige Standardwerk für Studenten, Wissenschaftler und ein allgemein historisch interessiertes Publikum

Die zehnbändige Reihe bietet eine zeitgemäße Darstellung der Geschichte Europas auf dem neuesten Stand der Forschung. Sie nimmt sich dabei der folgenden Fragen an: Wo beginnt Europa und wo endet es? Seit wann nahmen sich Menschen als Europäer wahr und was verbanden sie damit? Was waren zentrale Entwicklungen und Ereignisse, die ein ganzes Zeitalter prägten? Geschrieben sind die einzelnen Bände von renommierten Vertretern der deutschen Geschichtswissenschaft. Sie enthalten die für das Verständnis der jeweiligen Epoche grundlegenden Fakten und Informationen. Ihr Hauptaugenmerk liegt jedoch auf den großen Zusammenhängen. Durch klare Leitfragen arbeiten sie heraus, was in dem behandelten Zeitraum konstitutiv für Europa war und was für Vorstellungen jeweils mit dem Begriff verbunden wurden.

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Bibliografie

978-3-406-61327-2

Erschienen am 23. März 2011

288 S., mit 3 Abbildungen und 3 Karten

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 14,95 € Kaufen
e-Book 11,99 € Kaufen
Inhalt

Einleitung

Prolog: Europa um 1945
I. Die Nachkriegszeit (1945–1949 / 50)
1. Gemeinsame Nachkriegskrise und gemeinsamer Aufbruch
2. Die Divergenzen in der Nachkriegszeit
3. Europa im globalen Kontext während der Nachkriegszeit
II. Prosperität und Kalter Krieg (1950–1973)
4. Neue Gemeinsamkeiten in der Prosperität
5. Europa mit vielen Gesichtern: Divergenzen im Kalten Krieg
6. Europa im globalen Kontext während der Dekolonialisierung
III. Auslaufen der Prosperität und neue Vielfalt der Optionen (1973–1989)
7. Eine gemeinsame neue Epoche
8. Abnehmende Divergenzen
9. Postkoloniale globale Rolle und Globalisierung
Epilog: Europa um 1989
Danksagung
Literaturhinweise
Abbildungsnachweis
Zeitleiste
Anmerkungen
Namensregister (Personen und Institutionen)

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-61327-2

Erschienen am 23. März 2011

288 S., mit 3 Abbildungen und 3 Karten

Softcover

Softcover 14,95 € Kaufen
e-Book 11,99 € Kaufen

Kaelble, Hartmut

Kalter Krieg und Wohlfahrtsstaat

Europa 1945-1989

Nach dem Zweiten Weltkrieg lag Europa in Trümmern. Zahlreiche Städte, Verkehrswege und Industrieanlagen waren zerstört. Die wichtigen Entscheidungen über das Schicksal der Welt fielen nun in Washington und Moskau. Dennoch nahm der in Ost und West gespaltene Kontinent in den folgenden Jahrzehnten eine ganz erstaunliche Entwicklung. Der Wiederaufstieg Europas im Zeitalter des Kalten Krieges ist das zentrale Thema dieses Buches. Europa trat in eine Periode außergewöhnlichen Wohlstands ein und erfuhr in seinem westlichen Teil eine grundlegende gesellschaftliche Demokratisierung. In Westeuropa entstanden der moderne Wohlfahrtsstaat, eine liberale Zivilgesellschaft und stabile Demokratien. Das östliche Europa erlebte eine von oben erzwungene Industrialisierung, Alphabetisierung und soziale Sicherung im Zeichen zum Teil brutaler Diktaturen.
In seiner souveränen Synthese arbeitet Hartmut Kaelble die gemeineuropäischen Entwicklungstendenzen der Epoche heraus, gibt der Gesellschafts-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte das gleiche Gewicht wie der politischen Geschichte und bettet die Geschichte Europas in ihren globalen Kontext ein.

Hier finden Sie die Bibliographie zu "Kalter Krieg und Wohlfahrtsstaat".


Zur Reihe C.H.BECK Geschichte Europas:

Das künftige Standardwerk für Studenten, Wissenschaftler und ein allgemein historisch interessiertes Publikum

Die zehnbändige Reihe bietet eine zeitgemäße Darstellung der Geschichte Europas auf dem neuesten Stand der Forschung. Sie nimmt sich dabei der folgenden Fragen an: Wo beginnt Europa und wo endet es? Seit wann nahmen sich Menschen als Europäer wahr und was verbanden sie damit? Was waren zentrale Entwicklungen und Ereignisse, die ein ganzes Zeitalter prägten? Geschrieben sind die einzelnen Bände von renommierten Vertretern der deutschen Geschichtswissenschaft. Sie enthalten die für das Verständnis der jeweiligen Epoche grundlegenden Fakten und Informationen. Ihr Hauptaugenmerk liegt jedoch auf den großen Zusammenhängen. Durch klare Leitfragen arbeiten sie heraus, was in dem behandelten Zeitraum konstitutiv für Europa war und was für Vorstellungen jeweils mit dem Begriff verbunden wurden.
Webcode: https://www.chbeck.de/862921

Inhalt

Einleitung

Prolog: Europa um 1945
I. Die Nachkriegszeit (1945–1949 / 50)
1. Gemeinsame Nachkriegskrise und gemeinsamer Aufbruch
2. Die Divergenzen in der Nachkriegszeit
3. Europa im globalen Kontext während der Nachkriegszeit
II. Prosperität und Kalter Krieg (1950–1973)
4. Neue Gemeinsamkeiten in der Prosperität
5. Europa mit vielen Gesichtern: Divergenzen im Kalten Krieg
6. Europa im globalen Kontext während der Dekolonialisierung
III. Auslaufen der Prosperität und neue Vielfalt der Optionen (1973–1989)
7. Eine gemeinsame neue Epoche
8. Abnehmende Divergenzen
9. Postkoloniale globale Rolle und Globalisierung
Epilog: Europa um 1989
Danksagung
Literaturhinweise
Abbildungsnachweis
Zeitleiste
Anmerkungen
Namensregister (Personen und Institutionen)