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Orsenna, Erik

Cristóbal

oder Die Reise nach Indien

Als alter Mann erzählt Bartolomeo vom Traum des Kolumbus, der auch der seine wurde, von der fieberhaften Neugier der Seefahrer, die in der Neuen Welt in Grausamkeit umschlug – oder vielleicht von Beginn an den Keim dazu in sich trug. Ein phantastischer, atmosphärisch dichter und leicht melancholischer Abenteurerroman.
Das Tor zur Welt öffnet sich für den sechzehnjährigen Bartolomeo durch seine winzig kleine Handschrift. Unermüdlich trägt er für einen Lissaboner Kartographen die Orte auf jenen Karten ein, durch die sich die Welt zu einem neuen Bild formt. So fasst er Fuß in der weltläufigen Stadt der Mathematiker, Geographen, Schiffsbauer und Seefahrer, einem Schmelztiegel von Portugiesen und Genuesern, Juden und Arabern. Vom großen Wissensdrang der Zeit wird schließlich auch Cristóbal ergriffen; forschend und rechnend bereitet er mit dem Bruder acht Jahre lang die große Reise nach Indien vor. Der Erfolg ist bekannt. Doch wann verlor die Neugier ihre Unschuld? Warum, so fragt sich Bartolomeo im Rückblick, warum entdecken, wenn man am Ende diejenigen tötet, die man entdeckt?

Orsennas Roman ist getrieben von diesen Fragen und ist doch eine Hymne auf das Meer, die Seefahrt und die Sehnsucht aller Entdecker.

"Ein farbenprächtiger Roman über die brüderliche Liebe und die unerschöpfliche Neugier des Menschen; über seine Humanität und seine dunklen Seiten."
Elle
Von Érik Orsenna. Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller.

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Bibliografie

978-3-406-63008-8

Erschienen am 09. Februar 2012

318 S., mit 2 Karten

Hardcover

Hardcover 19,95 € Kaufen
e-Book 9,99 € Kaufen

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Bibliografie

978-3-406-63008-8

Erschienen am 09. Februar 2012

318 S., mit 2 Karten

Hardcover

Hardcover 19,95 € Kaufen
e-Book 9,99 € Kaufen

Orsenna, Erik

Cristóbal

oder Die Reise nach Indien

Als alter Mann erzählt Bartolomeo vom Traum des Kolumbus, der auch der seine wurde, von der fieberhaften Neugier der Seefahrer, die in der Neuen Welt in Grausamkeit umschlug – oder vielleicht von Beginn an den Keim dazu in sich trug. Ein phantastischer, atmosphärisch dichter und leicht melancholischer Abenteurerroman.
Das Tor zur Welt öffnet sich für den sechzehnjährigen Bartolomeo durch seine winzig kleine Handschrift. Unermüdlich trägt er für einen Lissaboner Kartographen die Orte auf jenen Karten ein, durch die sich die Welt zu einem neuen Bild formt. So fasst er Fuß in der weltläufigen Stadt der Mathematiker, Geographen, Schiffsbauer und Seefahrer, einem Schmelztiegel von Portugiesen und Genuesern, Juden und Arabern. Vom großen Wissensdrang der Zeit wird schließlich auch Cristóbal ergriffen; forschend und rechnend bereitet er mit dem Bruder acht Jahre lang die große Reise nach Indien vor. Der Erfolg ist bekannt. Doch wann verlor die Neugier ihre Unschuld? Warum, so fragt sich Bartolomeo im Rückblick, warum entdecken, wenn man am Ende diejenigen tötet, die man entdeckt?

Orsennas Roman ist getrieben von diesen Fragen und ist doch eine Hymne auf das Meer, die Seefahrt und die Sehnsucht aller Entdecker.

"Ein farbenprächtiger Roman über die brüderliche Liebe und die unerschöpfliche Neugier des Menschen; über seine Humanität und seine dunklen Seiten."
Elle
Von Érik Orsenna. Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller.
Webcode: https://www.chbeck.de/9283758