Leseprobe Merken

Pelluchon, Corine

Manifest für die Tiere

Wie wir Menschen Tiere behandeln, betrifft im Kern die Frage nach unserer Menschlichkeit. Darauf insistiert die französische Philosophin Corine Pelluchon. Die Gewalt, die Menschen Tieren zufügen, ist nicht nur grausam. Sie macht eine verheerende Funktionsstörung unserer Gesellschaft offensichtlich, die auf wirtschaftlicher Ausbeutung und der Zerstörung des Lebendigen beruht.
Tiere sind unsere Mitgeschöpfe. Wenn wir nicht aufhören, sie als Sache zu behandeln, zerstören wir nicht nur unsere materielle, sondern auch unsere seelische Lebensgrundlage. Doch wie können wir dieses grundsätzliche Umdenken herbeiführen und auch diejenigen an Bord holen, die keine Vegetarier sind oder in einem Wirtschaftszweig arbeiten, der auf der Ausbeutung von Tieren beruht? Pelluchon zieht Parallelen zum politischen Kampf für die Abschaffung der Sklaverei. Sie gibt uns Einsichten und konkrete Vorschläge an die Hand, um den Übergang zu einer gerechteren Gesellschaft anzugehen, die die Interessen von Mensch und Tier gleichermaßen berücksichtigt.
Von Corine Pelluchon. Aus dem Französischen von Michael Bischoff.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-75709-9

Erschienen am 16. Oktober 2020

125 S.

Klappenbroschur

Bibliografische Reihen

Broschur 12,00 € Kaufen
e-Book 9,49 € Kaufen
Inhalt
ERSTER TEIL
DIE BELANGE DER TIERE HEUTE
1. Was bei der Misshandlung der Tiere auf dem Spiel steht
2. Wir führen Krieg gegen uns selbst
3. Großzügiges Engagement
4. Speziesismus und Antispeziesismus
5. Die Belange der Tiere und der Sinn der Geschichte
6. Hindernisse für den Fortschritt
7. Das Zeitalter der Lebewesen

ZWEITER TEIL
DIE POLITISIERUNG DER TIERFRAGE
1. Gerechtigkeit gegenüber den Tieren
2. Die Tiere sind keine Bürger, sondern politische Subjekte
3. Tierrechte und Verantwortung des Menschen
4. Die drei Ebenen des politischen Kampfes
5. «Animalismus»
6. Die beiden Zeitperspektiven des politischen

DRITTER TEIL
KONKRETE VORSCHLÄGE
1. Forderungen, die Gegenstand eines weitreichenden Konsenses sein können
a. Beendigung der Gefangenschaft von Tieren
b. Verbot des Stierkampfs und der Tierkämpfe
c. Verbot von Hetzjagden
d. Verbot der Pelztierzucht und der Stopfleber
2. Zucht und Schlachtung. Freiwilligkeit und Umdenken
3. Innovationen in der Küche, in der Mode und bei Tierversuchen
4. Verschärfung des Tierschutzes
5. Erziehung, Bildung und Kultur
6. Eine Bewegung ist entstanden

Glossar
Literatur
Pressestimmen

Pressestimmen

"Zuspitzung und Verve prägen das „Manifest für die Tiere“, das wie alle Tierrechtstheorien Kontroversen hervorrufen dürfte. Aber anders wäre es auch keine so dringend nötige Utopie.“ 

die tageszeitung, Björn Hayer



Veranstaltungen

Veranstaltungen

München

3. Dezember 2020

19:00 Uhr

Corine Pelluchon

Manifest für die Tiere

Vortrag

Manifest für die Tiere: Vortrag von Corine Pelluchon

In Kooperation mit dem Münchner Forum Nachhaltigkeit und dem Verlag C.H.Beck

Veranstaltungsort: Evangelische Stadtakademie München

München , Herzog-Wilhelm-Str. 24

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-75709-9

Erschienen am 16. Oktober 2020

125 S.

Klappenbroschur

Klappenbroschur 12,00 € Kaufen
e-Book 9,49 € Kaufen

Pelluchon, Corine

Manifest für die Tiere

Wie wir Menschen Tiere behandeln, betrifft im Kern die Frage nach unserer Menschlichkeit. Darauf insistiert die französische Philosophin Corine Pelluchon. Die Gewalt, die Menschen Tieren zufügen, ist nicht nur grausam. Sie macht eine verheerende Funktionsstörung unserer Gesellschaft offensichtlich, die auf wirtschaftlicher Ausbeutung und der Zerstörung des Lebendigen beruht.
Tiere sind unsere Mitgeschöpfe. Wenn wir nicht aufhören, sie als Sache zu behandeln, zerstören wir nicht nur unsere materielle, sondern auch unsere seelische Lebensgrundlage. Doch wie können wir dieses grundsätzliche Umdenken herbeiführen und auch diejenigen an Bord holen, die keine Vegetarier sind oder in einem Wirtschaftszweig arbeiten, der auf der Ausbeutung von Tieren beruht? Pelluchon zieht Parallelen zum politischen Kampf für die Abschaffung der Sklaverei. Sie gibt uns Einsichten und konkrete Vorschläge an die Hand, um den Übergang zu einer gerechteren Gesellschaft anzugehen, die die Interessen von Mensch und Tier gleichermaßen berücksichtigt.
Von Corine Pelluchon. Aus dem Französischen von Michael Bischoff.
Webcode: https://www.chbeck.de/30962617

Inhalt

ERSTER TEIL
DIE BELANGE DER TIERE HEUTE
1. Was bei der Misshandlung der Tiere auf dem Spiel steht
2. Wir führen Krieg gegen uns selbst
3. Großzügiges Engagement
4. Speziesismus und Antispeziesismus
5. Die Belange der Tiere und der Sinn der Geschichte
6. Hindernisse für den Fortschritt
7. Das Zeitalter der Lebewesen

ZWEITER TEIL
DIE POLITISIERUNG DER TIERFRAGE
1. Gerechtigkeit gegenüber den Tieren
2. Die Tiere sind keine Bürger, sondern politische Subjekte
3. Tierrechte und Verantwortung des Menschen
4. Die drei Ebenen des politischen Kampfes
5. «Animalismus»
6. Die beiden Zeitperspektiven des politischen

DRITTER TEIL
KONKRETE VORSCHLÄGE
1. Forderungen, die Gegenstand eines weitreichenden Konsenses sein können
a. Beendigung der Gefangenschaft von Tieren
b. Verbot des Stierkampfs und der Tierkämpfe
c. Verbot von Hetzjagden
d. Verbot der Pelztierzucht und der Stopfleber
2. Zucht und Schlachtung. Freiwilligkeit und Umdenken
3. Innovationen in der Küche, in der Mode und bei Tierversuchen
4. Verschärfung des Tierschutzes
5. Erziehung, Bildung und Kultur
6. Eine Bewegung ist entstanden

Glossar
Literatur

Pressestimmen

"Zuspitzung und Verve prägen das „Manifest für die Tiere“, das wie alle Tierrechtstheorien Kontroversen hervorrufen dürfte. Aber anders wäre es auch keine so dringend nötige Utopie.“ 

die tageszeitung, Björn Hayer

Veranstaltungen

München

3. Dezember 2020

19:00 Uhr

Corine Pelluchon

Manifest für die Tiere

Vortrag

Manifest für die Tiere: Vortrag von Corine Pelluchon

In Kooperation mit dem Münchner Forum Nachhaltigkeit und dem Verlag C.H.Beck

Veranstaltungsort: Evangelische Stadtakademie München

München , Herzog-Wilhelm-Str. 24