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Reemtsma, Jan Philipp

Warum Hagen Jung-Ortlieb erschlug

Unzeitgemäßes über Krieg und Tod

Die Gewalt in der Geschichte der Menschheit wiederholt sich nicht einfach und ist auch nie völlig neu. Sie ist von den archaischen Anfängen der Kultur bis zum Zivilisationsbruch des Holocaust – und darüber hinaus – ein Wegbegleiter des Menschen geblieben. Jan Philipp Reemtsma zeigt in diesem Buch anhand ausgewählter Beispiele unterschiedliche Formen der Darstellung und Interpretation von Gewalt in der Literatur. Von den Epen vormoderner Gesellschaften wie der Odyssee bis zu Imre Kertesz' Roman-Gedanken über das Überleben spannt sich der Bogen seiner Analysen, in deren Mittelpunkt eine exemplarische Deutung des Krieges im Werk von Heinrich von Kleist steht. Reemtsmas scharfsinnige Lektüren vermessen nicht nur mit geradezu seismographischer Genauigkeit die Nachbeben der Gewalt in der Literatur, sie zeigen auch, wie fruchtbar diese Beschäftigung für die aktuellen Fragen der Gegenwart sein kann.


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Bibliografie

978-3-406-49427-7

304 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 14,90 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

Einige Gedanken zu den Versen 426 bis 438 des 24. Gesangs der Odyssee

Warum Hagen Jung-Ortlieb erschlug

Nathan schweigt

Graungestalt und Nachtviole. Ein Versuch, den Krieg im Werke Heinrich von Kleists zu kommentieren

Nicht Kösteins Paradox

Überleben als erzwungenes Einverständnis.
Gedanken bei der Lektüre von Imre Kertész´
«Roman eines Schicksallosen»

«Ja, wenn der Beckett im Konzentrationslager gewesen wäre ...» – Überlegungen anläßlich einer in der «Negativen Dialektik» mitgeteilten Anekdote

Sonst nix oder: Wer ist Caliban?

Drucknachweise

Anmerkungen

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Bibliografie

978-3-406-49427-7

304 S.

Softcover

Softcover 14,90 € Kaufen

Reemtsma, Jan Philipp

Warum Hagen Jung-Ortlieb erschlug

Unzeitgemäßes über Krieg und Tod

Die Gewalt in der Geschichte der Menschheit wiederholt sich nicht einfach und ist auch nie völlig neu. Sie ist von den archaischen Anfängen der Kultur bis zum Zivilisationsbruch des Holocaust – und darüber hinaus – ein Wegbegleiter des Menschen geblieben. Jan Philipp Reemtsma zeigt in diesem Buch anhand ausgewählter Beispiele unterschiedliche Formen der Darstellung und Interpretation von Gewalt in der Literatur. Von den Epen vormoderner Gesellschaften wie der Odyssee bis zu Imre Kertesz' Roman-Gedanken über das Überleben spannt sich der Bogen seiner Analysen, in deren Mittelpunkt eine exemplarische Deutung des Krieges im Werk von Heinrich von Kleist steht. Reemtsmas scharfsinnige Lektüren vermessen nicht nur mit geradezu seismographischer Genauigkeit die Nachbeben der Gewalt in der Literatur, sie zeigen auch, wie fruchtbar diese Beschäftigung für die aktuellen Fragen der Gegenwart sein kann.

Webcode: https://www.chbeck.de/19758

Inhalt

Einleitung

Einige Gedanken zu den Versen 426 bis 438 des 24. Gesangs der Odyssee

Warum Hagen Jung-Ortlieb erschlug

Nathan schweigt

Graungestalt und Nachtviole. Ein Versuch, den Krieg im Werke Heinrich von Kleists zu kommentieren

Nicht Kösteins Paradox

Überleben als erzwungenes Einverständnis.
Gedanken bei der Lektüre von Imre Kertész´
«Roman eines Schicksallosen»

«Ja, wenn der Beckett im Konzentrationslager gewesen wäre ...» – Überlegungen anläßlich einer in der «Negativen Dialektik» mitgeteilten Anekdote

Sonst nix oder: Wer ist Caliban?

Drucknachweise

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