Schönberger, Sophie

Was soll zurück?

Die Restitution von Kulturgütern im Zeitalter der Nostalgie

Die Restitution von Kulturgütern gehört zu den brisantesten und meistdiskutierten Themen der letzten Jahre. Lässt sich vergangenes Unrecht durch späte Rückgaben wiedergutmachen? Was muss, was soll, was kann zurückgegeben werden? Sophie Schönberger, Professorin für Öffentliches Recht, Kunst- und Kulturrecht, zeigt auf, welche Schwierigkeiten, aber auch Chancen die Auseinandersetzung mit einer Vergangenheit birgt, die aus der Gegenwart konstruiert wird.
In unserem Umgang mit einer historisch belasteten Vergangenheit scheint nicht nur der Geschichte als solcher, sondern auch ganz konkreten Objekten Unrecht anzuhaften. Wurden sie geraubt, den Opfern abgepresst oder von ihnen auf andere Weise verloren, so geht man heute, auch viele Jahrzehnte nach ihrem Verlust, zumeist davon aus, dass sie an ihre ursprünglichen Besitzer herauszugeben sind. Welche Parameter, Schwierigkeiten, aber auch Chancen diesen Prozess kennzeichnen, erläutert die Autorin anhand von drei Beispielen, die in Deutschland die aktuellen Debatten in unterschiedlicher Weise prägen: die Restitution von NS-Raubgut, der Umgang mit kolonialen Objekten und schließlich die Entschädigungsforderungen der Familie Hohenzollern.

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Bibliografie

978-3-406-77687-8

Erschienen am 26. August 2021

158 S., mit 24 Abbildungen

Klappenbroschur

Bibliografische Reihen

Broschur 14,95 € Kaufen
e-Book 10,99 € Kaufen
Inhalt
 I. Von Bildern, Bibeln, Burgen: Dinge, die zurück sollen
NS-Raubkunst und das Ende des Kalten Kriegs
Postcolonial turn: Kulturgüter aus kolonialem Kontext
Zwischen Monarchie und Republik: Die Kulturgüter der Hohenzollern

II. Von Vergangenheit und Gegenwart, oder: Drei Arten der Nostalgie
Individuelles Trauern: Die reflektive Nostalgie
Zurück in die Vergangenheit, die es nie gab: Die restaurative Nostalgie
Gegenwart gestalten, Vergangenheit heilen: Die reparative Nostalgie
Deutungsmuster der Vergangenheit

III. Unrecht
Zeit zurückdrehen: Die Idee der Naturalrestitution
Historisches Unrecht als staatliches Unrecht
Neue Unwerturteile – neues Recht?
Dekolonisierung und koloniales Unrecht
Aufarbeitung von außen: Die nationalsozialistische Vergangenheit nach dem Zweiten Weltkrieg
Politischer Umbruch mit unklarer Wertung: Das Erbe der Monarchie
Gesellschaftliche Dezision

IV. Vergangenheit
Erinnern und Vergessen
Identität
Imaginieren und Heilen

V. Objekte
Verkörperung und Repräsentation
Subjektivierung und Projektion
Besitzen und Loswerden

VI. Geschichtsfabriken
Das Museum als Nostalgie- und Geschichtsfabrik
Beglaubigung von Geschichte
Das Museum hinterfragt sich selbst
Jenseits des Museums – wer deutet die Vergangenheit?

VII. Gerechtigkeit?
Ressourcen
Dialog
Symbolik
Gerechtigkeit und Selbstgerechtigkeit

VIII. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft


Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Bildnachweis
Personenregister
Galerie
Medien
Downloads

Downloads

Veranstaltungen

Veranstaltungen

München

5. Oktober 2021

16:30 Uhr

Sophie Schönberger

Was soll zurück?

Buchpräsentation

Buchvorstellung von Sophie Schönberger und Podiumsdiskussion im Rahmen des Historikertags

"Was soll zurück". Die Restitution von Kulturgütern im Zeitalter der Nostalgie
Buchpräsentation und Podiumsdiskussion
Moderation: Patrick Bahners, F.A.Z.
Sophie Schönberger, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Gespräch
mit Andreas Eckert, Humboldt-Universität Berlin und Constantin Goschler, Ruhr-Universität Bochum
Sophie Schönbergers Buch erscheint in der neuen Reihe Edition Mercator bei C.H.Beck

Anmeldung für den Historikertag unter: Anmeldung – Historikertag 2021

Veranstaltungsort: Ludwig-Maximilians-Universität München im Rahmen des Historikertags

München

Web: Zur Veranstaltungsseite

Eintritt: € 40,-

Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-77687-8

Erschienen am 26. August 2021

158 S., mit 24 Abbildungen

Klappenbroschur

Klappenbroschur 14,95 € Kaufen
e-Book 10,99 € Kaufen

Schönberger, Sophie

Was soll zurück?

Die Restitution von Kulturgütern im Zeitalter der Nostalgie

Die Restitution von Kulturgütern gehört zu den brisantesten und meistdiskutierten Themen der letzten Jahre. Lässt sich vergangenes Unrecht durch späte Rückgaben wiedergutmachen? Was muss, was soll, was kann zurückgegeben werden? Sophie Schönberger, Professorin für Öffentliches Recht, Kunst- und Kulturrecht, zeigt auf, welche Schwierigkeiten, aber auch Chancen die Auseinandersetzung mit einer Vergangenheit birgt, die aus der Gegenwart konstruiert wird.
In unserem Umgang mit einer historisch belasteten Vergangenheit scheint nicht nur der Geschichte als solcher, sondern auch ganz konkreten Objekten Unrecht anzuhaften. Wurden sie geraubt, den Opfern abgepresst oder von ihnen auf andere Weise verloren, so geht man heute, auch viele Jahrzehnte nach ihrem Verlust, zumeist davon aus, dass sie an ihre ursprünglichen Besitzer herauszugeben sind. Welche Parameter, Schwierigkeiten, aber auch Chancen diesen Prozess kennzeichnen, erläutert die Autorin anhand von drei Beispielen, die in Deutschland die aktuellen Debatten in unterschiedlicher Weise prägen: die Restitution von NS-Raubgut, der Umgang mit kolonialen Objekten und schließlich die Entschädigungsforderungen der Familie Hohenzollern.
Webcode: https://www.chbeck.de/32446078

Galerie

Inhalt

 I. Von Bildern, Bibeln, Burgen: Dinge, die zurück sollen
NS-Raubkunst und das Ende des Kalten Kriegs
Postcolonial turn: Kulturgüter aus kolonialem Kontext
Zwischen Monarchie und Republik: Die Kulturgüter der Hohenzollern

II. Von Vergangenheit und Gegenwart, oder: Drei Arten der Nostalgie
Individuelles Trauern: Die reflektive Nostalgie
Zurück in die Vergangenheit, die es nie gab: Die restaurative Nostalgie
Gegenwart gestalten, Vergangenheit heilen: Die reparative Nostalgie
Deutungsmuster der Vergangenheit

III. Unrecht
Zeit zurückdrehen: Die Idee der Naturalrestitution
Historisches Unrecht als staatliches Unrecht
Neue Unwerturteile – neues Recht?
Dekolonisierung und koloniales Unrecht
Aufarbeitung von außen: Die nationalsozialistische Vergangenheit nach dem Zweiten Weltkrieg
Politischer Umbruch mit unklarer Wertung: Das Erbe der Monarchie
Gesellschaftliche Dezision

IV. Vergangenheit
Erinnern und Vergessen
Identität
Imaginieren und Heilen

V. Objekte
Verkörperung und Repräsentation
Subjektivierung und Projektion
Besitzen und Loswerden

VI. Geschichtsfabriken
Das Museum als Nostalgie- und Geschichtsfabrik
Beglaubigung von Geschichte
Das Museum hinterfragt sich selbst
Jenseits des Museums – wer deutet die Vergangenheit?

VII. Gerechtigkeit?
Ressourcen
Dialog
Symbolik
Gerechtigkeit und Selbstgerechtigkeit

VIII. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft


Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Bildnachweis
Personenregister

Veranstaltungen

München

5. Oktober 2021

16:30 Uhr

Sophie Schönberger

Was soll zurück?

Buchpräsentation

Buchvorstellung von Sophie Schönberger und Podiumsdiskussion im Rahmen des Historikertags

"Was soll zurück". Die Restitution von Kulturgütern im Zeitalter der Nostalgie
Buchpräsentation und Podiumsdiskussion
Moderation: Patrick Bahners, F.A.Z.
Sophie Schönberger, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Gespräch
mit Andreas Eckert, Humboldt-Universität Berlin und Constantin Goschler, Ruhr-Universität Bochum
Sophie Schönbergers Buch erscheint in der neuen Reihe Edition Mercator bei C.H.Beck

Anmeldung für den Historikertag unter: Anmeldung – Historikertag 2021

Veranstaltungsort: Ludwig-Maximilians-Universität München im Rahmen des Historikertags

München

Web: Zur Veranstaltungsseite

Eintritt: € 40,-