Cover: Vorländer, Hans, Das Ende der Demokratie, wie wir sie kannten

Vorländer, Hans

Das Ende der Demokratie, wie wir sie kannten

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Vorländer, Hans

Das Ende der Demokratie, wie wir sie kannten

Während die Anzahl der liberalen Demokratien in Europa und der Welt stetig abnimmt, sind Autokratien auf dem Vormarsch. Was ist der Grund dafür, dass immer mehr Menschen mit autoritären Parteien sympathisieren oder tatsächlich rechtspopulistische Regierungen ins Amt wählen? Ist die liberale und repräsentative Demokratie, wie sie sich nach 1945 herausgebildet und konsolidiert hat, zu ihrem Ende gekommen? Was kann danach kommen?

Die Vielzahl an Krisen in den letzten beiden Jahrzehnten – von der Finanzkrise über die Migrationsbewegungen bis zur Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine – hat zu einer permanenten Überforderung demokratischer Politik geführt. Hans Vorländer, einer der profiliertesten Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Demokratieforschung, vermisst in diesem Buch den Zustand der Demokratie. Er zeigt auf, wie sich die liberale Demokratie nach 1945 konsolidierte und wie sie 1989/1990 triumphierte. Detailliert und kenntnisreich beschreibt er, wie Krisen die Problemlösungsfähigkeit der Demokratie herausfordern, wie der Populismus in die Bruchstelle der repräsentativen Demokratie stößt und wie die Demokratie – weltweit – zur Autokratie umgebaut wird. Aber er beantwortet auch die Frage, wie die Zukunft der Demokratie aussehen könnte und wie sich Demokratie neu denken und institutionalisieren lässt.

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Inhalt
Einleitung: Ewige Wiederkehr? Aufstieg und Niedergang von Demokratien

Kapitel 1: Die Anfänge der liberalen Demokratie
Die Begründung der modernen Demokratie
Spannungsfelder und Sollbruchstellen
Koppelung von Demokratie und Lebenswelt

Kapitel 2: Die Entwicklung der liberalen und repräsentativen Demokratie
Der schwierige Weg zur Demokratie in Deutschland
Unterschiede in Europa
Weimar: die gescheiterte Demokratie
Entwicklung zur Parteiendemokratie
Kritik an der Demokratie
Der Siegeszug der Demokratie nach 1945
Das Ende der Geschichte?

Kapitel 3: Die Krisen und die Demokratie
Die Migrationskrise in Deutschland und Europa
Die Corona-Pandemie
Krieg in Europa
Die Demokratie gerät unter Druck
Regierungsvertrauen und Demokratiezufriedenheit

Kapitel 4: Der Populismus und die Bruchstellen der repräsentativen Demokratie
Populistische Bewegungen in Vergangenheit und Gegenwart
Entfremdung von Repräsentanten und Repräsentierten
Das Beispiel Pegida
Gewinner und Verlierer der Globalisierung
Spiel ohne Bürger
Krisen als Brandbeschleuniger
Wie Populismus funktioniert

Kapitel 5: Autokratischer Umbau der Demokratie
Globale Revolution der Neuen Rechten?
Die Neue Rechte in Europa
Konservative Revolution
Orbáns illiberale Demokratie
Trumpismus
Autoritäre Demokratie, Autokratie oder Diktatur?
Autoritäre Umdeutung

Kapitel 6: Auflösungserscheinungen der demokratischen Infrastruktur
Der intermediäre Raum
Ehrenamt
Kirchen und Religionsgemeinschaften
Gewerkschaften
Parteien
Beispiel Italien - Österreich - Frankreich
Wandel des Partizipationsverhaltens
Zivilgesellschaft in Bewegung

Kapitel 7: Politische Polarisierung und der Strukturwandel der Öffentlichkeit
Polarisierung
Parteien und gesellschaftliche Spaltungslinien
Ideologische und affektive Polarisierung
Was polarisiert Deutschland?
Unterschiede in Europa
Schadet Polarisierung der Demokratie?
Strukturwandel der demokratischen Öffentlichkeit

Kapitel 8: Was kommt nach dem Ende der liberalen und repräsentativen Demokratie?
Gegenwartslage
Zukunftsszenarien
Eine lernfähige Demokratie

Nachwort

Anmerkungen

Literaturverzeichnis

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-71986-8

Erscheint am 14. Oktober 2026

223 S.

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Vorländer, Hans

Das Ende der Demokratie, wie wir sie kannten

Während die Anzahl der liberalen Demokratien in Europa und der Welt stetig abnimmt, sind Autokratien auf dem Vormarsch. Was ist der Grund dafür, dass immer mehr Menschen mit autoritären Parteien sympathisieren oder tatsächlich rechtspopulistische Regierungen ins Amt wählen? Ist die liberale und repräsentative Demokratie, wie sie sich nach 1945 herausgebildet und konsolidiert hat, zu ihrem Ende gekommen? Was kann danach kommen?

Die Vielzahl an Krisen in den letzten beiden Jahrzehnten – von der Finanzkrise über die Migrationsbewegungen bis zur Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine – hat zu einer permanenten Überforderung demokratischer Politik geführt. Hans Vorländer, einer der profiliertesten Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Demokratieforschung, vermisst in diesem Buch den Zustand der Demokratie. Er zeigt auf, wie sich die liberale Demokratie nach 1945 konsolidierte und wie sie 1989/1990 triumphierte. Detailliert und kenntnisreich beschreibt er, wie Krisen die Problemlösungsfähigkeit der Demokratie herausfordern, wie der Populismus in die Bruchstelle der repräsentativen Demokratie stößt und wie die Demokratie – weltweit – zur Autokratie umgebaut wird. Aber er beantwortet auch die Frage, wie die Zukunft der Demokratie aussehen könnte und wie sich Demokratie neu denken und institutionalisieren lässt.
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Inhalt

Einleitung: Ewige Wiederkehr? Aufstieg und Niedergang von Demokratien

Kapitel 1: Die Anfänge der liberalen Demokratie
Die Begründung der modernen Demokratie
Spannungsfelder und Sollbruchstellen
Koppelung von Demokratie und Lebenswelt

Kapitel 2: Die Entwicklung der liberalen und repräsentativen Demokratie
Der schwierige Weg zur Demokratie in Deutschland
Unterschiede in Europa
Weimar: die gescheiterte Demokratie
Entwicklung zur Parteiendemokratie
Kritik an der Demokratie
Der Siegeszug der Demokratie nach 1945
Das Ende der Geschichte?

Kapitel 3: Die Krisen und die Demokratie
Die Migrationskrise in Deutschland und Europa
Die Corona-Pandemie
Krieg in Europa
Die Demokratie gerät unter Druck
Regierungsvertrauen und Demokratiezufriedenheit

Kapitel 4: Der Populismus und die Bruchstellen der repräsentativen Demokratie
Populistische Bewegungen in Vergangenheit und Gegenwart
Entfremdung von Repräsentanten und Repräsentierten
Das Beispiel Pegida
Gewinner und Verlierer der Globalisierung
Spiel ohne Bürger
Krisen als Brandbeschleuniger
Wie Populismus funktioniert

Kapitel 5: Autokratischer Umbau der Demokratie
Globale Revolution der Neuen Rechten?
Die Neue Rechte in Europa
Konservative Revolution
Orbáns illiberale Demokratie
Trumpismus
Autoritäre Demokratie, Autokratie oder Diktatur?
Autoritäre Umdeutung

Kapitel 6: Auflösungserscheinungen der demokratischen Infrastruktur
Der intermediäre Raum
Ehrenamt
Kirchen und Religionsgemeinschaften
Gewerkschaften
Parteien
Beispiel Italien - Österreich - Frankreich
Wandel des Partizipationsverhaltens
Zivilgesellschaft in Bewegung

Kapitel 7: Politische Polarisierung und der Strukturwandel der Öffentlichkeit
Polarisierung
Parteien und gesellschaftliche Spaltungslinien
Ideologische und affektive Polarisierung
Was polarisiert Deutschland?
Unterschiede in Europa
Schadet Polarisierung der Demokratie?
Strukturwandel der demokratischen Öffentlichkeit

Kapitel 8: Was kommt nach dem Ende der liberalen und repräsentativen Demokratie?
Gegenwartslage
Zukunftsszenarien
Eine lernfähige Demokratie

Nachwort

Anmerkungen

Literaturverzeichnis