Merken

Bähr, Johannes / Banken, Ralf / Flemming, Thomas

Die MAN

Eine deutsche Industriegeschichte

Die MAN ist heute einer der bekanntesten Hersteller von Nutzfahrzeugen und Motoren. Weniger bekannt ist, daß ihre Geschichte schon im Jahr 1758 mit der ersten Eisenhütte des Ruhrgebiets begonnen hat. In der Entwicklung dieses Unternehmens spiegeln sich 250 Jahre deutscher Industriegeschichte wider.
Gestützt auf umfangreiches Archivmaterial zeigen die Autoren, wie sich die MAN und ihr Vorgängerunternehmen Gutehoffnungshütte im Laufe der Zeit wandelten und immer wieder neu ausrichteten. Es wird deutlich, wie sehr die MAN die Entwicklung moderner Technik mitgeprägt hat, ob im Brückenbau, im Schiffbau oder in der Drucktechnik. Die MAN baute 1897 den ersten Dieselmotor. Die Gutehoffnungshütte in Oberhausen hat entscheidend zum Aufstieg der Ruhrindustrie beigetragen, die MAN-Werke in Augsburg und Nürnberg waren maßgebend an der Industrialisierung Bayerns beteiligt. Die Autoren gehen ausführlich auf die Rolle der MAN-Gruppe in der NS-Zeit ein und stellen die Veränderungen des Konzerns in den letzten Jahren dar.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-73875-3

Erschienen am 17. Juli 2019

4. Auflage, 2019

624 S., mit 77 Abbildungen, 50 Tabellen und 28 Grafiken

Hardcover (In Leinen)

Schlagwörter

Sonstiges 58,00 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

Erster Teil
Die Gutehoffnungshütte: Vom Eisenwerk zum Konzern (1758  –  1920)
von Ralf Banken

1. Gründung und Entwicklung in vorindustrieller Zeit: Die Eisenhütten St. Antony, Gutehoffnung und
Neu-Essen1758 – 1808
2. Schrittmacher der Industrialisierung 1808 – 1872
3. Ausbau zum gemischten Großunternehmen 1872 – 1908
4. Anfänge des Konzerns1908 – 1920

Zweiter Teil

Die M.A.N.: Vorgeschichte, Entstehung und Aufstieg (1840 – 1920)
Vorbemerkung

1. Die Anfänge in Augsburg: Die Sander’sche und die C. Reichenbach’sche Maschinenfabrik
2. Der Aufstieg der Maschinenfabrik Augsburg unter Heinrich von Buz
3. Die Maschinenfabrik Augsburg und die Entstehung des Dieselmotors
4. Die Anfänge in Nürnberg: Die Eisengießerei und Maschinenfabrik Klett & Comp
5. Die Maschinenbau-Actien-Gesellschaft Nürnberg: Krise und Erneuerung des Cramer-Klett’schen Unternehmens
6. Fusion unter Partnern: Aus den Maschinenfabriken in Augsburg und Nürnberg wird M.A.N.
7. Innovationen, Wachstum und Arbeitskämpfe: Die Expansionsphase vor dem Ersten Weltkrieg
8. Rüstungsproduktion und Anfänge des Lastwagenbaus: Die M.A.N.im Ersten Weltkrieg

Dritter Teil
GHH und M.A.N. in der Weimarer Repulik, im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit (1920 – 1960)
von Johannes Bähr

1. Vom Bergbau bis zum Fahrzeugbau: Die Konzernbildung der GHH unter Paul Reusch
2. Die Übernahme der M.A.N. durch die GHH
3. Die Gutehoffnungshütte, Paul Reusch und die Krisen der Weimarer Republik
4. Weichenstellungen für die Zukunft: Die M.A.N. und die schwierigen Lehrjahre des Nutzfahrzeugbaus
5. Zusammenarbeit und Konflikte mit dem nationalsozialistischen Regime (1933 – 1939)
6. Der Konzern im Zweiten Weltkrieg: Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit
7. Konzernentflechtung und Rückkehr auf den Weltmarkt

Vierter Teil

Der Weg zur heutigen MAN Gruppe (1960–2008)
von Thomas Flemming

1. Konzernumbau und Fokussierung: Die GHH in den sechziger Jahren
2. Etappenweiser Konzernumbau 1965 – 1969
3. Konflikte um Kapitalerhöhungen
4. Wachstum und Übernahmen in den siebziger Jahren
5. Expansion und Krisenmanagement
6. Von der GHH zur MAN AG: Krise und Umstrukturierung (1983 – 1986)
7. Die MAN nach dem Epochenjahr

Schlussbemerkung
Anmerkungen/Tabellenanhang
Abbildungsverzeichnis und -nachweis
Abkürzungsverzeichnis
Quellen- und Literaturverzeichnis
Personenregister
Firmenregister

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-73875-3

Erschienen am 17. Juli 2019

4. Auflage , 2019

624 S., mit 77 Abbildungen, 50 Tabellen und 28 Grafiken

Hardcover (In Leinen)

Hardcover (In Leinen) 58,00 € Kaufen

Bähr, Johannes / Banken, Ralf / Flemming, Thomas

Die MAN

Eine deutsche Industriegeschichte

Die MAN ist heute einer der bekanntesten Hersteller von Nutzfahrzeugen und Motoren. Weniger bekannt ist, daß ihre Geschichte schon im Jahr 1758 mit der ersten Eisenhütte des Ruhrgebiets begonnen hat. In der Entwicklung dieses Unternehmens spiegeln sich 250 Jahre deutscher Industriegeschichte wider.
Gestützt auf umfangreiches Archivmaterial zeigen die Autoren, wie sich die MAN und ihr Vorgängerunternehmen Gutehoffnungshütte im Laufe der Zeit wandelten und immer wieder neu ausrichteten. Es wird deutlich, wie sehr die MAN die Entwicklung moderner Technik mitgeprägt hat, ob im Brückenbau, im Schiffbau oder in der Drucktechnik. Die MAN baute 1897 den ersten Dieselmotor. Die Gutehoffnungshütte in Oberhausen hat entscheidend zum Aufstieg der Ruhrindustrie beigetragen, die MAN-Werke in Augsburg und Nürnberg waren maßgebend an der Industrialisierung Bayerns beteiligt. Die Autoren gehen ausführlich auf die Rolle der MAN-Gruppe in der NS-Zeit ein und stellen die Veränderungen des Konzerns in den letzten Jahren dar.
Webcode: https://www.chbeck.de/28301250

Inhalt

Einleitung

Erster Teil
Die Gutehoffnungshütte: Vom Eisenwerk zum Konzern (1758  –  1920)
von Ralf Banken

1. Gründung und Entwicklung in vorindustrieller Zeit: Die Eisenhütten St. Antony, Gutehoffnung und
Neu-Essen1758 – 1808
2. Schrittmacher der Industrialisierung 1808 – 1872
3. Ausbau zum gemischten Großunternehmen 1872 – 1908
4. Anfänge des Konzerns1908 – 1920

Zweiter Teil

Die M.A.N.: Vorgeschichte, Entstehung und Aufstieg (1840 – 1920)
Vorbemerkung

1. Die Anfänge in Augsburg: Die Sander’sche und die C. Reichenbach’sche Maschinenfabrik
2. Der Aufstieg der Maschinenfabrik Augsburg unter Heinrich von Buz
3. Die Maschinenfabrik Augsburg und die Entstehung des Dieselmotors
4. Die Anfänge in Nürnberg: Die Eisengießerei und Maschinenfabrik Klett & Comp
5. Die Maschinenbau-Actien-Gesellschaft Nürnberg: Krise und Erneuerung des Cramer-Klett’schen Unternehmens
6. Fusion unter Partnern: Aus den Maschinenfabriken in Augsburg und Nürnberg wird M.A.N.
7. Innovationen, Wachstum und Arbeitskämpfe: Die Expansionsphase vor dem Ersten Weltkrieg
8. Rüstungsproduktion und Anfänge des Lastwagenbaus: Die M.A.N.im Ersten Weltkrieg

Dritter Teil
GHH und M.A.N. in der Weimarer Repulik, im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit (1920 – 1960)
von Johannes Bähr

1. Vom Bergbau bis zum Fahrzeugbau: Die Konzernbildung der GHH unter Paul Reusch
2. Die Übernahme der M.A.N. durch die GHH
3. Die Gutehoffnungshütte, Paul Reusch und die Krisen der Weimarer Republik
4. Weichenstellungen für die Zukunft: Die M.A.N. und die schwierigen Lehrjahre des Nutzfahrzeugbaus
5. Zusammenarbeit und Konflikte mit dem nationalsozialistischen Regime (1933 – 1939)
6. Der Konzern im Zweiten Weltkrieg: Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit
7. Konzernentflechtung und Rückkehr auf den Weltmarkt

Vierter Teil

Der Weg zur heutigen MAN Gruppe (1960–2008)
von Thomas Flemming

1. Konzernumbau und Fokussierung: Die GHH in den sechziger Jahren
2. Etappenweiser Konzernumbau 1965 – 1969
3. Konflikte um Kapitalerhöhungen
4. Wachstum und Übernahmen in den siebziger Jahren
5. Expansion und Krisenmanagement
6. Von der GHH zur MAN AG: Krise und Umstrukturierung (1983 – 1986)
7. Die MAN nach dem Epochenjahr

Schlussbemerkung
Anmerkungen/Tabellenanhang
Abbildungsverzeichnis und -nachweis
Abkürzungsverzeichnis
Quellen- und Literaturverzeichnis
Personenregister
Firmenregister