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München 38
Die Welt am Scheideweg.
München 38 steht für Appeasement gegenüber Aggressoren. Denn auf der Münchner Konferenz gaben Chamberlain und Daladier den Drohungen Hitlers nach und ließen die Tschechoslowakei im Stich. Knapp ein Jahr später begann dennoch der Zweite Weltkrieg. Daniel Hedinger und Christian Goeschel erzählen die Geschichte der dramatischen drei Tage im September 1938, an denen die Welt den Atem anhielt, und betten sie ein in die globale Geschichte der Vorkriegszeit. Dabei wird deutlich, wieviel uns die Ereignisse von München auch heute noch zu sagen haben.
In den letzten Septembertagen des Jahres 1938 lag Krieg in der Luft. Die Konferenz in München, der Hauptstadt der NS-Bewegung, war ein letzter, verzweifelter Versuch Frankreichs und Großbritanniens, den Frieden in Europa und damit der Welt zu retten. München ist seitdem ein globaler Erinnerungsort. Doch wurde er bislang zu sehr aus einer rein europäischen Perspektive betrachtet. Dies übersieht die globalen Hintergründe und Auswirkungen der Konferenz. Der Aufstieg des Faschismus hatte vorher bereits die bestehende Weltordung in Frage gestellt. Erst vor diesem Hintergrund konnte Hitler seine Expansion vorantreiben. Die Welt schaute zudem sehr genau auf die Ereignisse von München und zog ihre Lehren daraus. Und so schwächte das Zurückweichen vor Hitler die demokratischen Abwehrkräfte im Inneren und ermunterte die aggressiven Mächte zu weiterer Expansion - in Europa ebenso wie im Rest der Welt. Auch deshalb ist München 38 ein Menetekel für unserer Zeit.
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Leipzig
22. März 2026
11:00 Uhr
Buchmesse Leipzig
München 1938 global betrachtet: Was die Geschichte des Appeasement heute über Krieg & Frieden lehrt
In ihrem Buch „München 38. Die Welt am Scheideweg“ erzählen Christian Goeschel (University of Manchester) und Daniel Hedinger (Universität Leipzig) die Geschichte der Konferenz neu: nicht nur als europäische Krise, sondern als Ereignis mit weltweiten Voraussetzungen und Folgen. Der Aufstieg des Faschismus hatte die bestehende Weltordnung bereits vor 1938 unter Druck gesetzt. Vor diesem Hintergrund konnte Hitler seine Expansion vorantreiben – und das Zurückweichen der Demokratien schwächte Abwehrkräfte im Inneren und ermutigte aggressive Mächte zu weiterer Expansion, in Europa ebenso wie in anderen Weltregionen.
Im Gespräch auf dem Stand des Unibundes Halle–Jena–Leipzig wird diskutiert, warum München 1938 bis heute als globaler Erinnerungsort wirkt – und was passiert, wenn Großmächte über die Sicherheit kleinerer Staaten entscheiden. Die Runde knüpft an aktuelle Debatten über Krieg und Frieden, internationale Institutionen, Diplomatie, Abschreckung und den Umgang von Demokratien mit autoritärer Expansion an und fragt zugleich nach den Grenzen historischer Analogien. Moderiert von Zarin Aschrafi (Universität Leipzig) bietet die Veranstaltung einen pointierten Einstieg ins Buch und lädt dazu ein, tragfähige Lehren für Gegenwart und Zukunft zu prüfen.
Veranstaltungsort: Messegelände, Unibund Halle 2 C301
Leipzig , Messe
München 38
Die Welt am Scheideweg
Leipzig
22. März 2026
11:00 Uhr
Buchmesse Leipzig
München 1938 global betrachtet: Was die Geschichte des Appeasement heute über Krieg & Frieden lehrt
In ihrem Buch „München 38. Die Welt am Scheideweg“ erzählen Christian Goeschel (University of Manchester) und Daniel Hedinger (Universität Leipzig) die Geschichte der Konferenz neu: nicht nur als europäische Krise, sondern als Ereignis mit weltweiten Voraussetzungen und Folgen. Der Aufstieg des Faschismus hatte die bestehende Weltordnung bereits vor 1938 unter Druck gesetzt. Vor diesem Hintergrund konnte Hitler seine Expansion vorantreiben – und das Zurückweichen der Demokratien schwächte Abwehrkräfte im Inneren und ermutigte aggressive Mächte zu weiterer Expansion, in Europa ebenso wie in anderen Weltregionen.
Im Gespräch auf dem Stand des Unibundes Halle–Jena–Leipzig wird diskutiert, warum München 1938 bis heute als globaler Erinnerungsort wirkt – und was passiert, wenn Großmächte über die Sicherheit kleinerer Staaten entscheiden. Die Runde knüpft an aktuelle Debatten über Krieg und Frieden, internationale Institutionen, Diplomatie, Abschreckung und den Umgang von Demokratien mit autoritärer Expansion an und fragt zugleich nach den Grenzen historischer Analogien. Moderiert von Zarin Aschrafi (Universität Leipzig) bietet die Veranstaltung einen pointierten Einstieg ins Buch und lädt dazu ein, tragfähige Lehren für Gegenwart und Zukunft zu prüfen.
Veranstaltungsort: Messegelände, Unibund Halle 2 C301
Leipzig , Messe