Cover: Höffe, Otfried, Die hohe Kunst der Gelassenheit

Höffe, Otfried

Die hohe Kunst der Gelassenheit

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Höffe, Otfried

Die hohe Kunst der Gelassenheit

Kleine Philosophie des heiteren Lebens. Von Seneca bis Nietzsche

Die Moralistik ist eine spannende und noch immer unterschätzte Tradition der europäischen Geistesgeschichte. Sie hat das Nachdenken über die Kunst des guten Lebens neu erfunden, ihm eine unverwechselbare Sprache gegeben – und war über Jahrhunderte hinweg der vielleicht beste philosophische Lebensbegleiter, den man sich vorstellen kann. Otfried Höffe führt uns mit Bravour durch das Denken der großen europäischen Moralisten: von Seneca und Epikur über Montaigne, Pascal und Gracián bis zu Lichtenberg, Goethe, Schopenhauer und Nietzsche.

Höffe zeigt, warum Moralisten gerade nicht moralisieren: Statt mit erhobenem Zeigefinger aufzutreten, entlarven sie mit Scharfsinn, Witz und treffsicherem Spott unsere moralischen Selbsttäuschungen. Im Zentrum ihrer Denkweise steht ein realistisches Bild des Menschen und eine Lebensklugheit, die weniger auf die «richtige» Überzeugung als auf die richtige Haltung setzt: Gelassenheit gegenüber dem, was sich nicht ändern lässt, und innere Freiheit mitten im Leben. Die Moralisten verbinden das scharfe Denken der Philosophie mit literarischer Eleganz und bringen so Gedanken hervor, die zugleich pointiert, alltagsnah und überraschend zeitlos sind.

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Inhalt
Vorwort

Moralisten ohne Moralismus
Zur Einleitung

1 Die Erkenntnis nicht des idealen, sondern des realen Menschen
Fünf Schlüsselfiguren der Moralistik

Ein Gärtchen, kleiner Käse: Epikur und die Seelenruhe
Umfassende Souveränität und Gleichmut: Seneca und die Stoa
Der ununterbrochene Frohsinn der Weisheit: Michel de Montaigne und die skeptische Vernunft
Die Wahrheit zu handhaben verstehen: Baltasar Gracián und die Demokratisierung der Moralistik
Kompromittieren um eines besseren Lebens willen: Friedrich Nietzsche und der Wille zur Selbstbejahung

2 Philosophische Weltklugheit
 Zehn zentrale Einsichten der Moralisten

Von Sorgen befreien | Gelassenheit | Leidenschaftslos sein | Tugend | Heiterkeit | Was weiß ich? | Übertrifft die Eigenliebe alles? | Alle Beschränkung beglückt | Notwendig verrückt | Humanität

3 Das Herz hat seine Gründe
Sieben Porträts herausragender Moralisten

Ein Sklave wird Philosoph: Epiktet
Ein Heißsporn und geistreicher Salonlöwe: La Rochefoucauld
Denker des Herzens, Verteidiger der Gnade: Blaise Pascal
Amtsadeliger, Satiriker, Staatstheoretiker: Montesquieu
Der erste große Meister des Aphorismus in Deutschland: Georg Christoph Lichtenberg
Auch ein Genie des Aphorismus: Johann Wolfgang von Goethe
Ein unabhängiger und pessimistischer Geist: Arthur Schopenhauer

Ausblick ins 20. Jahrhundert

Eine traurig gewordene Moralistik: Theodor W. Adorno
Eine unversöhnliche und häretische Moralistik: Botho Strauß


Zitierte Literatur 
Personenregister

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-85268-8

Erscheint am 20. August 2026

221 S.

Hardcover

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Höffe, Otfried

Die hohe Kunst der Gelassenheit

Kleine Philosophie des heiteren Lebens

Die Moralistik ist eine spannende und noch immer unterschätzte Tradition der europäischen Geistesgeschichte. Sie hat das Nachdenken über die Kunst des guten Lebens neu erfunden, ihm eine unverwechselbare Sprache gegeben – und war über Jahrhunderte hinweg der vielleicht beste philosophische Lebensbegleiter, den man sich vorstellen kann. Otfried Höffe führt uns mit Bravour durch das Denken der großen europäischen Moralisten: von Seneca und Epikur über Montaigne, Pascal und Gracián bis zu Lichtenberg, Goethe, Schopenhauer und Nietzsche.

Höffe zeigt, warum Moralisten gerade nicht moralisieren: Statt mit erhobenem Zeigefinger aufzutreten, entlarven sie mit Scharfsinn, Witz und treffsicherem Spott unsere moralischen Selbsttäuschungen. Im Zentrum ihrer Denkweise steht ein realistisches Bild des Menschen und eine Lebensklugheit, die weniger auf die «richtige» Überzeugung als auf die richtige Haltung setzt: Gelassenheit gegenüber dem, was sich nicht ändern lässt, und innere Freiheit mitten im Leben. Die Moralisten verbinden das scharfe Denken der Philosophie mit literarischer Eleganz und bringen so Gedanken hervor, die zugleich pointiert, alltagsnah und überraschend zeitlos sind.
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Inhalt

Vorwort

Moralisten ohne Moralismus
Zur Einleitung

1 Die Erkenntnis nicht des idealen, sondern des realen Menschen
Fünf Schlüsselfiguren der Moralistik

Ein Gärtchen, kleiner Käse: Epikur und die Seelenruhe
Umfassende Souveränität und Gleichmut: Seneca und die Stoa
Der ununterbrochene Frohsinn der Weisheit: Michel de Montaigne und die skeptische Vernunft
Die Wahrheit zu handhaben verstehen: Baltasar Gracián und die Demokratisierung der Moralistik
Kompromittieren um eines besseren Lebens willen: Friedrich Nietzsche und der Wille zur Selbstbejahung

2 Philosophische Weltklugheit
 Zehn zentrale Einsichten der Moralisten

Von Sorgen befreien | Gelassenheit | Leidenschaftslos sein | Tugend | Heiterkeit | Was weiß ich? | Übertrifft die Eigenliebe alles? | Alle Beschränkung beglückt | Notwendig verrückt | Humanität

3 Das Herz hat seine Gründe
Sieben Porträts herausragender Moralisten

Ein Sklave wird Philosoph: Epiktet
Ein Heißsporn und geistreicher Salonlöwe: La Rochefoucauld
Denker des Herzens, Verteidiger der Gnade: Blaise Pascal
Amtsadeliger, Satiriker, Staatstheoretiker: Montesquieu
Der erste große Meister des Aphorismus in Deutschland: Georg Christoph Lichtenberg
Auch ein Genie des Aphorismus: Johann Wolfgang von Goethe
Ein unabhängiger und pessimistischer Geist: Arthur Schopenhauer

Ausblick ins 20. Jahrhundert

Eine traurig gewordene Moralistik: Theodor W. Adorno
Eine unversöhnliche und häretische Moralistik: Botho Strauß


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