Cover: Savoy, Bénédicte, Wem gehört die Schönheit?

Savoy, Bénédicte

Wem gehört die Schönheit?

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Savoy, Bénédicte

Wem gehört die Schönheit?

Eine Geschichte von Kunst, Besitz und Macht.

Die Schönheit gehört niemandem. Doch was ist mit den Objekten, die wir als Kunstwerke betrachten? Gehören sie an den Ort, an dem sie entstanden sind? Gehören sie der Kultur, deren Geist sie verkörpern? Den gebildeten Kennern, die sie sich angeeignet haben? Der gesamten Menschheit, die in Museen Zugang zu ihnen hätte? Bénédicte Savoy erzählt die Geschichte von neun herausragenden Kunstwerken und vermisst dabei eine Debatte, die sie selbst wie wenige andere geprägt hat.

Die Büste der Nofretete, der Pergamonaltar, der Genter Altar, Raffaels Sixtinische Madonna, die Bronzeköpfe aus dem Sommerpalast in Beijing, ein Gemälde von Watteau, die Statue der «Bangwa Queen» aus Kamerun, Klimts Bildnis von Adele Bloch-Bauer und die Benin-Bronzen: Alle diese weit ausstrahlenden, symbolträchtigen Werke sind auf komplizierten Wegen an ihre heutigen Standorte gelangt. Alle offenbaren sie mit ihren Odysseen auch etwas über unsere Geschichte: über Gewalttaten und Asymmetrien, über Begehren und Macht. Und während sie dort, wo sie ankamen, ungeahnte Wirkung entfalteten, haben sie an den Orten, die sie verließen, bis heute offene Wunden hinterlassen. Bénédicte Savoy wägt das Für und Wider von Rückgabe und Verbleib. Ihr kluges, eindringliches Buch handelt von historischen Brüchen und Wiedergutmachung, von den Emotionen, die die Schönheit weckt, und den Schätzen der Kultur, deren Zukunft uns am Herzen liegen muss.

Von Bénédicte Savoy, Aus dem Französischen von Stefan Lorenzer.
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Bibliografie

978-3-406-84489-8

Erscheint am 15. März 2027

Rund 272 S.

Hardcover

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Savoy, Bénédicte

Wem gehört die Schönheit?

Eine Geschichte von Kunst, Besitz und Macht

Die Schönheit gehört niemandem. Doch was ist mit den Objekten, die wir als Kunstwerke betrachten? Gehören sie an den Ort, an dem sie entstanden sind? Gehören sie der Kultur, deren Geist sie verkörpern? Den gebildeten Kennern, die sie sich angeeignet haben? Der gesamten Menschheit, die in Museen Zugang zu ihnen hätte? Bénédicte Savoy erzählt die Geschichte von neun herausragenden Kunstwerken und vermisst dabei eine Debatte, die sie selbst wie wenige andere geprägt hat.

Die Büste der Nofretete, der Pergamonaltar, der Genter Altar, Raffaels Sixtinische Madonna, die Bronzeköpfe aus dem Sommerpalast in Beijing, ein Gemälde von Watteau, die Statue der «Bangwa Queen» aus Kamerun, Klimts Bildnis von Adele Bloch-Bauer und die Benin-Bronzen: Alle diese weit ausstrahlenden, symbolträchtigen Werke sind auf komplizierten Wegen an ihre heutigen Standorte gelangt. Alle offenbaren sie mit ihren Odysseen auch etwas über unsere Geschichte: über Gewalttaten und Asymmetrien, über Begehren und Macht. Und während sie dort, wo sie ankamen, ungeahnte Wirkung entfalteten, haben sie an den Orten, die sie verließen, bis heute offene Wunden hinterlassen. Bénédicte Savoy wägt das Für und Wider von Rückgabe und Verbleib. Ihr kluges, eindringliches Buch handelt von historischen Brüchen und Wiedergutmachung, von den Emotionen, die die Schönheit weckt, und den Schätzen der Kultur, deren Zukunft uns am Herzen liegen muss.
Von Bénédicte Savoy, Aus dem Französischen von Stefan Lorenzer.
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