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Schmidt, Jochen

Müller haut uns raus

Roman

In Jochen Schmidts erstem Roman befindet sich der Ich-Erzähler in einer fatalen Situation: Er leidet an einer halbseitigen Gesichtslähmung, kann deshalb nur noch grinsen und muss ins Krankenhaus. Die Ursache für diese Erscheinung kann entweder Stress oder Entspannung nach Stress sein, und ähnlich klar fällt auch die Selbstanalyse des Helden aus. Irgendetwas ist schiefgelaufen, und weil sein Körper nicht mehr weiterzuwollen scheint, lässt er die Jahre nach der Wende noch einmal Revue passieren. Er wollte so geheimnisvoll wirken wie Heiner Müller, oder wenigstens so traurig wie J. D. Salinger, aber gleichzeitig in einer Punk-Band Gitarre spielen. Dabei gerät er in einen Kreis von Künstlern und Pseudokünstlern um den Maler Anselm und lernt dort Judith kennen, was sein Leben vom ersten Tag an verkompliziert. Er geht mit ihr in die französische Provinz, trifft dort Lucía, sein spanisches Schlamassel, und verliebt sich in Deborah, weil sie wie Woody Allen und der Break-Dance aus New York kommt. Aber seine Suche nach der Liebe scheitert immer wieder an seiner Unfähigkeit, sich zu entscheiden, und die angehäuften Erinnerungen machen ihm zusehends zu schaffen. Mit entwaffnender Selbstironie, einer bestechenden Beobachtungsgabe, mit Schwung und voller Komik erzählt Jochen Schmidt in diesem Roman, wie schwer und wie kurios es ist, in Zeiten universeller Ironie und gegen alle Widerstände sein Ziel zu verfolgen.

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Bibliografie

978-3-406-76633-6

Erschienen am 27. Januar 2021

2. Auflage, 2021

350 S.

Softcover

Broschur 19,95 € Kaufen
Inhalt
Prolog: Periphere Facialis Parese

Teil I
Eine halbe Träne
Jetzt hilft nur noch Musik!
In der Strafkolonie
Himmel und Hölle
Die Immanenz der Transzendez
Veni creator spiritus
Doreen
C’est too much
In der Zeit des Verrats sind die Landschaften schön
Auf und davon

Teil II
Das Schaf und der Leuchtturm
Das sind ihre Zwiebeln
Paul Chacun
Paris, c’est la France!
Le Club Franco-Allemand
Telefon für dich
Carte de séjour
Unter Wasser hat man seine Ruhe
Dezember
Weihnachten im Irrenhaus
Donne-moi la paluche!
Tu l’aimes?
L’amour physique est sans issue

Deutscher Bunker
Erdmandelmilch

Teil III
Eine Kohlenzange für Deborah
Was mache ich hier?
New York is fun
Gefielskribblig
Hundert Jahre Einsamkeit
Bei den Hamptons
Marias Fingernägel
Trixie Tiger

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-76633-6

Erschienen am 27. Januar 2021

2. Auflage , 2021

350 S.

Softcover

Softcover 19,95 € Kaufen

Schmidt, Jochen

Müller haut uns raus

Roman

In Jochen Schmidts erstem Roman befindet sich der Ich-Erzähler in einer fatalen Situation: Er leidet an einer halbseitigen Gesichtslähmung, kann deshalb nur noch grinsen und muss ins Krankenhaus. Die Ursache für diese Erscheinung kann entweder Stress oder Entspannung nach Stress sein, und ähnlich klar fällt auch die Selbstanalyse des Helden aus. Irgendetwas ist schiefgelaufen, und weil sein Körper nicht mehr weiterzuwollen scheint, lässt er die Jahre nach der Wende noch einmal Revue passieren. Er wollte so geheimnisvoll wirken wie Heiner Müller, oder wenigstens so traurig wie J. D. Salinger, aber gleichzeitig in einer Punk-Band Gitarre spielen. Dabei gerät er in einen Kreis von Künstlern und Pseudokünstlern um den Maler Anselm und lernt dort Judith kennen, was sein Leben vom ersten Tag an verkompliziert. Er geht mit ihr in die französische Provinz, trifft dort Lucía, sein spanisches Schlamassel, und verliebt sich in Deborah, weil sie wie Woody Allen und der Break-Dance aus New York kommt. Aber seine Suche nach der Liebe scheitert immer wieder an seiner Unfähigkeit, sich zu entscheiden, und die angehäuften Erinnerungen machen ihm zusehends zu schaffen. Mit entwaffnender Selbstironie, einer bestechenden Beobachtungsgabe, mit Schwung und voller Komik erzählt Jochen Schmidt in diesem Roman, wie schwer und wie kurios es ist, in Zeiten universeller Ironie und gegen alle Widerstände sein Ziel zu verfolgen.
Webcode: https://www.chbeck.de/32295866

Inhalt

Prolog: Periphere Facialis Parese

Teil I
Eine halbe Träne
Jetzt hilft nur noch Musik!
In der Strafkolonie
Himmel und Hölle
Die Immanenz der Transzendez
Veni creator spiritus
Doreen
C’est too much
In der Zeit des Verrats sind die Landschaften schön
Auf und davon

Teil II
Das Schaf und der Leuchtturm
Das sind ihre Zwiebeln
Paul Chacun
Paris, c’est la France!
Le Club Franco-Allemand
Telefon für dich
Carte de séjour
Unter Wasser hat man seine Ruhe
Dezember
Weihnachten im Irrenhaus
Donne-moi la paluche!
Tu l’aimes?
L’amour physique est sans issue

Deutscher Bunker
Erdmandelmilch

Teil III
Eine Kohlenzange für Deborah
Was mache ich hier?
New York is fun
Gefielskribblig
Hundert Jahre Einsamkeit
Bei den Hamptons
Marias Fingernägel
Trixie Tiger