Cover: Kindler, Robert, Geschichte Kasachstans

Kindler, Robert

Geschichte Kasachstans

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Kindler, Robert

Geschichte Kasachstans

Vom Land der Nomaden zum Staat in der Steppe.

In Kasachstan ist alles riesig. Im größten Land Zentralasiens sind die Wege weit, die Rohstoffvorkommen gigantisch und die Ambitionen enorm. Die glänzenden Fassaden der Hauptstadt Astana stehen für dieses neue, moderne Kasachstan. Zugleich ist Kasachstan ein Land gravierender sozialer Gegensätze und politischer Konflikte, das auf eine ebenso spannende wie wechselhafte Geschichte zurückblickt – eine  Geschichte der Selbstbehauptung und des tiefgreifenden Wandels einer einst nomadischen Gesellschaft.

Der Historiker Robert Kindler erzählt von Formen der Widerständigkeit, aber auch von Erfahrungen der Unterwerfung und Anpassung – insbesondere mit Blick auf die kolonialen Herrschaftsansprüche des großen russischen Nachbarn. Kindler konzentriert sich auf die Geschichte der vergangenen 300 Jahre: von der russländischen Expansion in die Steppe im 18. Jahrhundert über die Etablierung einer kolonialen Ordnung und die sowjetische Modernisierungsdiktatur bis zur jüngsten Geschichte des unabhängigen Kasachstans. Sein besonderes Interesse gilt der Frage, wie Kasachinnen und Kasachen sich imperialen Ordnungsentwürfen widersetzten, mit ihnen arrangierten – und sie dabei nachhaltig formten.

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978-3-406-85265-7

Erscheint am 24. September 2026

Rund 288 S.

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Kindler, Robert

Geschichte Kasachstans

Vom Land der Nomaden zum Staat in der Steppe

In Kasachstan ist alles riesig. Im größten Land Zentralasiens sind die Wege weit, die Rohstoffvorkommen gigantisch und die Ambitionen enorm. Die glänzenden Fassaden der Hauptstadt Astana stehen für dieses neue, moderne Kasachstan. Zugleich ist Kasachstan ein Land gravierender sozialer Gegensätze und politischer Konflikte, das auf eine ebenso spannende wie wechselhafte Geschichte zurückblickt – eine  Geschichte der Selbstbehauptung und des tiefgreifenden Wandels einer einst nomadischen Gesellschaft.

Der Historiker Robert Kindler erzählt von Formen der Widerständigkeit, aber auch von Erfahrungen der Unterwerfung und Anpassung – insbesondere mit Blick auf die kolonialen Herrschaftsansprüche des großen russischen Nachbarn. Kindler konzentriert sich auf die Geschichte der vergangenen 300 Jahre: von der russländischen Expansion in die Steppe im 18. Jahrhundert über die Etablierung einer kolonialen Ordnung und die sowjetische Modernisierungsdiktatur bis zur jüngsten Geschichte des unabhängigen Kasachstans. Sein besonderes Interesse gilt der Frage, wie Kasachinnen und Kasachen sich imperialen Ordnungsentwürfen widersetzten, mit ihnen arrangierten – und sie dabei nachhaltig formten.
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