Cover: Knobloch, Charlotte, Trotzdem weiter

Knobloch, Charlotte

Trotzdem weiter

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Knobloch, Charlotte

Trotzdem weiter

Ein jüdisch-deutsches Fazit.

Charlotte Knobloch war zwölf Jahre alt, als der Zweite Weltkrieg zu Ende ging und sie den Holocaust in einem Versteck überlebt hatte. Ihr Vater Fritz Neuland gründete 1945 die Israelitische Kultusgemeinde wieder. Sie selbst wurde in verschiedenen Funktionen in der jüdischen Gemeinde zur engagierten und kritischen Wegbegleiterin der Bundesrepublik – bis heute. In ihrem bewegenden Buch blickt Charlotte Knobloch zurück, vor allem auf die letzten zwanzig Jahre, in denen jüdisches Leben in Deutschland so bedroht ist wie nie seit Kriegsende. "Trotzdem weiter" ist das beeindruckende Vermächtnis einer mutigen Frau, der die Demokratie in Deutschland unendlich viel zu verdanken hat.

"Fritz Neuland, meinem Vater, war in diesem Land alles genommen worden. Aber es ist den Nationalsozialisten nicht gelungen, ihn zu brechen - seinen Stolz, seinen Glauben, sein Vertrauen, seine menschliche Größe. Trotzdem weiter, immer weiter, niemals aufgeben - das war seine Superkraft. Es hat einige Jahre gedauert, ehe ich mir seine Haltung, seine Kraft, aneignen konnte. Doch schließlich haben mich nicht Angst, Wut oder Hass dorthin gebracht, wo ich heute bin - sondern Liebe, Hoffnung, Vertrauen und das sichere Wissen: Ich breche nicht! Was auch geschieht - ich lebe, ich kämpfe, ich mache immer weiter!"
Charlotte Knobloch

Von Charlotte Knobloch, Unter Mitarbeit von Aaron Buck und Richard Volkmann.
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Inhalt
Prolog

1. Der Einschnitt (2012)
2. Zeitenwende (2013)
3. Gesichter unseres Landes (2014–2015
4. Die Rückkehr des Terrors (2013–2016)
5. Der 9. November 2016 – Jubiläum in stürmischen Zeiten
6. Angriffe auf die Parlamente (2017–2020)
7. Angriffe auf die Gesellschaft (2017–2019)
8. Ausnahmezustand (2020–2021)
9. Kein Halten mehr (2022)
10. Israels schwarzes Jahr (2023)
11. Entfremdung (seit 2023)

Epilog

Dank
Anmerkungen
Bildnachweis
Personenregister
Pressestimmen

Pressestimmen

„Es ist ein Buch, das helfen kann, aus den nutzlosen, polarisierten Debatten dieser Zeit herauszufinden, in denen jeweils die Gegenseite pauschal dämonisiert wird … Knobloch glaubt an die Stärke der freiheitlichen Demokratie.“
süddeutsche.de, Joachim Käppner



„Beschreibt das Auf und Ab von erschreckenden Ereignissen bis hin zu Mut machenden und einigenden Momenten."
Deutschlandfunk Andruck, Catrin Stövesand



„Die Autorin stellt nationale und internationale Politik sowie gesellschaftliche Entwicklungen nebeneinander, zeigt Parallelen auf und ordnet ein: klar argumentierend, präzise formulierend, ohne falsche Rücksichtnahme ... All das macht ‚Trotzdem weiter' zum politischen Buch. Doch wer genau liest, erkennt immer wieder den Menschen Knobloch.“
Münchner Merkur, Michael Schleicher



„Charlotte Knobloch wirkt weder rechthaberisch noch nachtragend: eine versöhnliche Haltung, die in politischen Autobiografien eher selten ist und das elegant geschriebene Buch trotz seiner Thematik zu einer angenehmen Lektüre macht.“
Abendzeitung München, Robert Braunmüller



„Sucht Ursachen für den wiedererstarkten Antisemitismus in Deutschland.“
BR24, Simon Berninger



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-85089-9

Erschienen am 20. August 2026

266 S., mit 12 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 26,000 € Kaufen
e-Book 22,990 € Kaufen

Knobloch, Charlotte

Trotzdem weiter

Ein jüdisch-deutsches Fazit

Charlotte Knobloch war zwölf Jahre alt, als der Zweite Weltkrieg zu Ende ging und sie den Holocaust in einem Versteck überlebt hatte. Ihr Vater Fritz Neuland gründete 1945 die Israelitische Kultusgemeinde wieder. Sie selbst wurde in verschiedenen Funktionen in der jüdischen Gemeinde zur engagierten und kritischen Wegbegleiterin der Bundesrepublik – bis heute. In ihrem bewegenden Buch blickt Charlotte Knobloch zurück, vor allem auf die letzten zwanzig Jahre, in denen jüdisches Leben in Deutschland so bedroht ist wie nie seit Kriegsende. "Trotzdem weiter" ist das beeindruckende Vermächtnis einer mutigen Frau, der die Demokratie in Deutschland unendlich viel zu verdanken hat.

"Fritz Neuland, meinem Vater, war in diesem Land alles genommen worden. Aber es ist den Nationalsozialisten nicht gelungen, ihn zu brechen - seinen Stolz, seinen Glauben, sein Vertrauen, seine menschliche Größe. Trotzdem weiter, immer weiter, niemals aufgeben - das war seine Superkraft. Es hat einige Jahre gedauert, ehe ich mir seine Haltung, seine Kraft, aneignen konnte. Doch schließlich haben mich nicht Angst, Wut oder Hass dorthin gebracht, wo ich heute bin - sondern Liebe, Hoffnung, Vertrauen und das sichere Wissen: Ich breche nicht! Was auch geschieht - ich lebe, ich kämpfe, ich mache immer weiter!"
Charlotte Knobloch
Von Charlotte Knobloch, Unter Mitarbeit von Aaron Buck und Richard Volkmann.
Webcode: /40783245

Inhalt

Prolog

1. Der Einschnitt (2012)
2. Zeitenwende (2013)
3. Gesichter unseres Landes (2014–2015
4. Die Rückkehr des Terrors (2013–2016)
5. Der 9. November 2016 – Jubiläum in stürmischen Zeiten
6. Angriffe auf die Parlamente (2017–2020)
7. Angriffe auf die Gesellschaft (2017–2019)
8. Ausnahmezustand (2020–2021)
9. Kein Halten mehr (2022)
10. Israels schwarzes Jahr (2023)
11. Entfremdung (seit 2023)

Epilog

Dank
Anmerkungen
Bildnachweis
Personenregister

Pressestimmen

„Es ist ein Buch, das helfen kann, aus den nutzlosen, polarisierten Debatten dieser Zeit herauszufinden, in denen jeweils die Gegenseite pauschal dämonisiert wird … Knobloch glaubt an die Stärke der freiheitlichen Demokratie.“
süddeutsche.de, Joachim Käppner


„Beschreibt das Auf und Ab von erschreckenden Ereignissen bis hin zu Mut machenden und einigenden Momenten."
Deutschlandfunk Andruck, Catrin Stövesand


„Die Autorin stellt nationale und internationale Politik sowie gesellschaftliche Entwicklungen nebeneinander, zeigt Parallelen auf und ordnet ein: klar argumentierend, präzise formulierend, ohne falsche Rücksichtnahme ... All das macht ‚Trotzdem weiter' zum politischen Buch. Doch wer genau liest, erkennt immer wieder den Menschen Knobloch.“
Münchner Merkur, Michael Schleicher


„Charlotte Knobloch wirkt weder rechthaberisch noch nachtragend: eine versöhnliche Haltung, die in politischen Autobiografien eher selten ist und das elegant geschriebene Buch trotz seiner Thematik zu einer angenehmen Lektüre macht.“
Abendzeitung München, Robert Braunmüller


„Sucht Ursachen für den wiedererstarkten Antisemitismus in Deutschland.“
BR24, Simon Berninger