Cover: Pelluchon, Corine, Das Sein und das Meer

Pelluchon, Corine

Das Sein und das Meer

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Pelluchon, Corine

Das Sein und das Meer

Für einen ökologischen Existenzialismus.

Wenn vertraute Sinnstrukturen wegbrechen und Menschen auf ihre Freiheit zurückgeworfen werden, wird es besonders schwer, Verantwortung zu übernehmen. Dann schlägt die Stunde des Existenzialismus. Für Corine Pelluchon ist klar: Unsere Zeit braucht wieder einen Existenzialismus - allerdings in einer ökologischen Gestalt, der uns dazu einlädt, unser Leben ausgehend vom Element des Wassers neu zu denken.

Während der klassische Existenzialismus von der Erfahrung einer abgründigen Freiheit ausging, rückt seine ökologische Erneuerung die vielfältigen Abhängigkeiten des menschlichen Lebens in den Mittelpunkt. Denn heute ist es gerade die vermeintlich grenzenlose Freiheit des Menschen, die seine eigenen Lebensgrundlagen bedroht. Um dieser Erfahrung philosophisch auf den Grund zu gehen, entwirft Pelluchon eine "Phänomenologie des Meeres". Statt unsere Existenz weiterhin nach der Logik des Festlands zu begreifen - in Grenzen, Territorien und festen Ordnungen -, fordert Pelluchon dazu auf, vom Element des Flüssigen und Fließenden her zu denken. Das Meer eröffnet einen anderen Blick auf unser Leben: auf unsere Endlichkeit und Verletzlichkeit, unsere körperliche Existenz und unser Angewiesensein auf eine Welt, über die wir nicht souverän verfügen können. Und es zeigt, welche Kraft gerade in diesen vermeintlichen Schwächen liegt.

Von Corine Pelluchon, Aus dem Französischen von Grit Fröhlich.
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Bibliografie

978-3-406-85931-1

Erscheint am 15. Juli 2027

Rund 320 S.

Hardcover

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Pelluchon, Corine

Das Sein und das Meer

Für einen ökologischen Existenzialismus

Wenn vertraute Sinnstrukturen wegbrechen und Menschen auf ihre Freiheit zurückgeworfen werden, wird es besonders schwer, Verantwortung zu übernehmen. Dann schlägt die Stunde des Existenzialismus. Für Corine Pelluchon ist klar: Unsere Zeit braucht wieder einen Existenzialismus - allerdings in einer ökologischen Gestalt, der uns dazu einlädt, unser Leben ausgehend vom Element des Wassers neu zu denken.

Während der klassische Existenzialismus von der Erfahrung einer abgründigen Freiheit ausging, rückt seine ökologische Erneuerung die vielfältigen Abhängigkeiten des menschlichen Lebens in den Mittelpunkt. Denn heute ist es gerade die vermeintlich grenzenlose Freiheit des Menschen, die seine eigenen Lebensgrundlagen bedroht. Um dieser Erfahrung philosophisch auf den Grund zu gehen, entwirft Pelluchon eine "Phänomenologie des Meeres". Statt unsere Existenz weiterhin nach der Logik des Festlands zu begreifen - in Grenzen, Territorien und festen Ordnungen -, fordert Pelluchon dazu auf, vom Element des Flüssigen und Fließenden her zu denken. Das Meer eröffnet einen anderen Blick auf unser Leben: auf unsere Endlichkeit und Verletzlichkeit, unsere körperliche Existenz und unser Angewiesensein auf eine Welt, über die wir nicht souverän verfügen können. Und es zeigt, welche Kraft gerade in diesen vermeintlichen Schwächen liegt.
Von Corine Pelluchon, Aus dem Französischen von Grit Fröhlich.
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